Kundenrezension

212 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Mario Galaxy 2 toppt seinen Vorgänger, 11. Juni 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Super Mario Galaxy 2 (Videospiel)
Ehrlich gesagt, muss ich zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch war, als ich hörte, dass Nintendo eine direkte Fortsetzung zu Super Mario Galaxy entwickeln möchte. Schließlich galt seit dem Super Nintendo die inoffizielle Regel, pro Konsole nur ein Hauptabenteuer mit Mario zu veröffentlichen.
Doch durch den Erfolg der Wii warf Nintendo diese selbst auferlegte Regel über den Haufen und entschied sich für einen Nachfolger.

Sofort wurden Fragen danach laut, ob ein direkter Nachfolger genug Abwechslung bieten und weiter auf so hohem Niveau unterhalten könnte, wie der erste Teil es konnte oder ob es sich mehr oder weniger nur um einen Aufguss vom Vorgänger handeln werden wird.

Nachdem die Fachpresse das Spiel in den letzten Wochen und Monaten größtenteils mit fast schon utopischen Höchstwertungen überhäufte und es daher mittlerweile nach The Legend of Zelda: Ocarina of Time zu den besten Spielen aller Zeiten gehört, war meine Vorfreude natürlich dementsprechend groß, da mir der Vorgänger schon sehr gut gefallen hatte und für mich auch deutlich stimmiger als beispielweise Super Mario Sunshine für den Gamecube war.

Nachdem ich nun vielen Stunden mit der amerikanischen und einigen Stunden mit der deutschen Version des Spiels verbracht habe, kann ich den Fachblättern tatsächlich beipflichten.
Super Mario Galaxy 2 ist in wirklich allen Belangen ein rundum in sich stimmiges Spiel, bei dem es, trotz absolut toller Grafik, auf den puren Spielspaß ankommt. Und der hat es mit seinen zahlreichen Neuerungen absolut in sich, wenn ich auch den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt ausmachen konnte und natürlich nicht verschweigen werde.

Ich werde daher nun im Folgenden auf die verschiedenen, für mich wichtigen Aspekte eines Spiels eingehen, um Ihnen einen umfassenden Blick auf das Spiel zu ermöglichen, ohne jedoch zu viel zu verraten.

Die Story:

Ok, es ist ein Mario-Spiel. Muss ich noch mehr sagen?
Mittlerweile ist die Geschichte ja fast schon ein Running-Gag geworden und irgendwie finde ich die immer gleiche Entführung der Prinzessin Peach tatsächlich auch ausreichend. Eine ausufernde Geschichte wäre im Falle der Mario-Hauptspiele einfach nicht angebracht. Dennoch gibt es aber natürlich auch in dieser Geschichte die ein oder andere kleine Wendung.

Das Gameplay:

Das Gameplay ist dem des Vorgänger auf den ersten Blick sehr ähnlich. Und auch auf den Zweiten. Es geht noch immer darum, verschiedene Planeten und Trabanten, die als Level fungieren, zu besuchen, um auf diesen die begehrten Sterne zu finden und einzusammeln. Jedoch wird Kennern des ersten Teils schon bei der Levelauswahl die erste Änderung des Gameplays auffallen. So wurde die Sternenwarte, praktisch die Oberwelt des ersten Teil, leider fast ersatzlos gestrichen, da Mario jetzt selbst auf einem Planeten-Raumschiff durch die Galaxy reist und daher die Level wie auch schon in den alten Mario-Titeln oder dem vor kurzem veröffentlichten New Super Mario Bros. Wii auf einer recht starren Oberweltkarte angewählt werden. Für mich persönlich ist das schade, da mir das Erkunden der Oberwelt immer recht viel Spaß machte und auch irgendwie zu den moderneren Mario - Abenteuern dazugehörte. Nun mag es für einige zwar deutlich einfacher erscheinen, einen Level anzuwählen, weswegen Nintendo wohl auch diesen Weg gewählt hat, jedoch wirken die Welten meiner Meinung nach dafür noch ein wenig zusammenhangloser als im ersten Teil. Letztlich schmälert dies zwar den Spielspaß, wenn überhaupt nur sehr wenig, aber ich finde es wie gesagt persönlich ein wenig schade. Aber kommen wir doch wieder zurück zu den Sternen, die es zu sammeln gilt. An diese kommt man auf ganz unterschiedliche Weise. Mal muss man Sternensplitter aufsammeln, mit einem Vogel durch die Gegend fliegen, die Schwerkraft austricksen, auf einer Kugel schmale Pfade überwinden, Sprungpassagen meistern oder einen großen Endboss besiegen. Abwechslung wird generell hier mehr als groß geschrieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass zu Marios bisherigen Verkleidungen wie der Biene oder dem Geist, zwei neue hinzugekommen sind, die sich perfekt in die schon vorhanden einreihen. Gerade diese Verwandlungen machen einen großen Teil der Abwechslung aus, da Mario (oder auch Luigi, der jetzt vor einigen Aufgaben direkt anwählbar ist) sich durch sie in viele andere Formen verwandeln kann, wodurch man natürlich neue Fähigkeiten erlangt, die einen immer wieder vor neue, andersartige Herausforderungen stellt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die neuen Verwandlungen sind sehr gut gelungen und zaubern dem Spieler schon mal gerne ein Lächeln ins Gesicht. Aber kommen wir von den neuen Verwandlungen doch direkt zur, für mich, größten und besten Neuerungen. Und das ist definitiv das Auftauchen von Yoshi! In New Super Mario Bros. Wii noch groß angekündigt, aber leider nur sehr selten spielbar, ist er jetzt eines der zentralen Elemente des Gameplays. Dies wird noch dadurch unterstrichen, dass selbst Yoshi, ganz wie in alten Tagen, von den Entwicklern mit verschiedenen Verwandlungen bedacht wurde. Diese reichen zwar meiner Meinung nach in Sachen Kreativität nicht an die von Mario heran, sorgen aber auch wieder für eine ordentliche Portion Abwechslung und zeugen vom Ideenreichtum der Spielmacher.
Genau den entgegengesetzten Eindruck bekommt man allerdings dadurch, und jetzt wende ich mich dem für mich größten Kritikpunkt des Spiels zu, dass das Spiel teilweise recht linear aufgebaut ist und dadurch häufiger nur ein einziger, vorgegebener Weg zum Stern führt. Hatte man in früheren 3D-Abenteueren mit Super Mario in der Regel einen großen Level in denen man die Sterne in beliebiger Reihenfolge ersammeln konnte und einige auch wirklich suchen musste, so sind die Spiele seit Super Mario Galaxy deutlich linearer, was beim zweiten Teil teilweise leider noch einmal verstärkt wurde. Ich persönlich finde das sehr schade, da man so dem Forscherdrang, einen Level auch abseits der Sterne zu untersuchen, zuvorkommt und im Keim erstickt. Auch der Anreiz, einen bestandenen Level erneut zu besuchen ist daher leider kaum vorhanden. Gerade in Hinblick auf den eher einfachen, in jedem Fall aber definitiv nicht zu schweren Schwierigkeitsgrads des Spiels und das eingebaute Hilfssystem, welches in New Super Mario Bros. Wii eingeführt und nun in leicht veränderter Form wieder zum Tragen kommt, ist das für mich eine nicht nachvollziehbare Entscheidung. Aber vielleicht störe auch nur ich mich daran und den Meisten fällt dieser Aspekt gar nicht erst negativ auf.
Abgesehen von diesem, für mich markanten Kritikpunkt, ist das Gameplay allerdings wirklich nahezu perfekt, da im Grunde keine Langeweile aufkommt und auch Frustmomente die absolute Ausnahme sind. Das Spiel macht einfach nur Spaß und genau darin liegt ja auch die Aufgaben eines Videospiels.

Die Steuerung:

Die Steuerung wurde natürlich größtenteils aus dem Vorgänger übernommen und funktioniert noch genauso perfekt wie vor einigen Jahren. Wenn Mario oder Yoshi sich verwandelt, dann lassen sie sich natürlich anders, meist ein wenig trickreicher steuern, aber es ist niemals so, dass man Mario oder Yoshi nicht mehr kontrollieren könnte. Sie lassen sich punktgenau steuern und machen zu jeder Zeit das, was man eingibt.

Grafik und Sound:

Sowohl Grafik als auch Sound sind auf dem gleichen hohen Niveau des Vorgängers, welcher ja schon ein absoluter Grafikhammer auf der Wii darstellte. Die Melodien stehen der Grafikpracht in nichts nach und verwöhnen das Ohr in erster Linie mit den typischen, wiederkehrende Mario-Melodien, die man in all den Jahren irgendwie liebgewonnen hat, aber auch mit ein paar neuen Stücken.

Die Kamera:

Auch die Kamera lässt sich mit der aus dem Vorgänger vergleichen. Manchmal ist sie noch immer nicht ganz perfekt platziert, allerdings kann man sie in diesem Fall mit einem einfachen Knopfdruck manuell nachjustieren.

Der Umfang:

Das Spiel ist mindestens genauso umfangreich wie sein Vorgänger, eher sogar etwas länger, da ich schon mal verraten kann, dass das Spiel nach den 120 Sternen noch nicht ganz vorbei ist. Um alles Sterne zu bekommen und alles im Spiel zu sehen braucht man meiner Meinung nach je nach Spielstil zwischen 25 und 30 Stunden.

Der Koop-Modus:

Dieser ist wohl, wie schon im ersten Teil, eher als Beigabe denn als richtiger Spielmodus gedacht, auch wenn man den Modus durchaus verbessern konnte, da der zweite Spieler nun einen einen Luma steuert, mit dem man Gegner angreifen und Münze einsammeln kann. Dennoch sollte man diesen Modus wie gesagt nicht überbewerten, kurzweiligen Spaß bereitet ein Spiel zu zweit aber in jedem Fall.

Das Fazit:

Abschließend lässt sich von meiner Seite aus sagen, dass ich vom Spiel wirklich positiv überrascht wurde. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Entwickler es schaffen, noch mehr Möglichkeiten, Abwechslung und Spaß ins Spiel zu packen. Es macht einfach sehr großen Spaß, auch mal zwischendurch für ein paar Sterne ins Mario - Universum einzutauchen und sich unterhalten zu lassen. Die wenigen, natürlich subjektiven Kritikpunkte, schmälern den Spielspaß zu keiner Zeit.
Jeder der Spaß am Erstling hatte, wird mir der Fortsetzung sicher glücklich werden. Alle anderen sollten mit diesem Spiel einsteigen, da ihnen sonst einfach etwas entgehen würden!

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Rezension weitergeholfen zu haben und freue mich natürlich über Feedback jeder Art.
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Kommentare


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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.06.2010 13:33:37 GMT+02:00
the_pfitschis meint:
1A-Rezension,gratuliere! 100%-Zustimmung in allen Punkten!
Bei Fortsetzungen besteht immer die Gefahr a.)zuviel zu ändern und das Hauptthema umzubringen oder b.)wenig neues zu machen und einen kommerziellen Abklatsch zu erhalten.
NICHT HIER!! Perfekt, Nintendo......einfach nur perfekt!

Veröffentlicht am 11.06.2010 14:05:47 GMT+02:00
Mario meint:
Ich kann den meisten Punkten uneingeschränkt zustimmen, etwas anderer Meinung bin ich bei der Levelkarte. Schon in Super Mario Galaxy gab es ja auf dem Schiff nur wenig zu entdecken, das ist im zweiten Teil auch nicht viel anders. Jetzt kommt man halt von einem zentralen Punkt an alle Level statt von vorher fünf Punkte aus. Was aber nicht heißt, dass ich die Levelkarte nicht bemängele, ich hätte es bloß gerne wieder wie in Super Mario 64 oder Sunshine. Da war die Welt außerhalb der Levels riesig und lud zum erforschen ein, bei Galaxa war das schon kaum noch der Fall. Von daher ist Teil 2 irgendwie auch eine logische Weiter(=zurück)entwicklung, die allerdings kaum spielentscheidend ist.
Dass der Umfang 15-20 Stunden für das gesamte Spiel ist, halte ich für viel zu tief gegriffen. Ich habe die PAL-Version seit Montag und bislang etwa 8 Stunden gespielt. In dieser Zeit habe ich 50 Sterne gesammelt. Da es insgesamt 242 gibt, wird mal kaum unter 30 Stunden hinkommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2010 17:14:30 GMT+02:00
Sascha B. meint:
Vielen Dank erstmal für das Lob bzw. die Zustimmung. Ich hatte, wie in der Rezension beschrieben, auch die Angst, das der zweite Teil eher zum Abklatsch verkommt. Nintendo hat es aber tatsächlich geschafft, einen wirklich würdigen Nachfolger abzuliefern, was ich wirklich genial finde.

@ Mario: Was sie in Bezug auf die Weltkarten schreiben stimmt absolut. Auch ich würde mir wieder eine richtige Oberwelt wünschen, die Sternenwarte im ersten Teil war schon ein deutlicher Rückschritt, lud aber wenigstens noch ein bisschen zum Erforschen ein. Mit dem Schloss oder der Insel der Vorgänger war sie aber keineswegs vergleichbar. Ich finde es daher sehr schade, dass Nintendo diese weiter eingeschrumpft hat, wahrscheinlich, damit es dem Spieler schneller und einfacher gelingt, einen Level auszuwählen. Aber nun gut, dass ist in jedem Fall ein Punkt, den man verschmerzen kann.

Bei der Spielzeit muss ich Ihnen ebenfals zustimmen, dass ich da wohl ein wenig zu weit unten angesetzt habe. Man kann, wenn man wirklich alle Sterne haben möchte, wohl noch weitere 10 Stunden hinzuaddieren. Vielleicht änder ich das auch noch nachträglich, mal sehen.

Veröffentlicht am 11.06.2010 19:36:27 GMT+02:00
Seidelbast meint:
Eine ausführliche Rezension, die kein Berater im Kaufhaus besser zurecht bekäme. Danke für soviel Mühe!

Veröffentlicht am 12.06.2010 18:38:19 GMT+02:00
CORE - GAMER meint:
ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht aber mir ist das Spiel einfach viiiel zu leicht.... Da könnte Nintendo mal was dran ändern... zwar passt eine Schwierigkeitsauswahl nicht unbedingt bei einem Mario-Spiel, aber es würde Hardcore-Zocker dennoch freuen, wenn das Spiel an Schwierigkeit gewinnen würde

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2010 19:19:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.06.2010 19:19:22 GMT+02:00
Stefan K. meint:
Hast du alle 242 Sterne gesammelt und findest es leicht? Dann chapeau! Falls du allerdings das Spiel nur bis zum Finalkampf gegen Bowser gespielt hast und denkst dann, dass du das Spiel durchgespielt hast, tut es mir leid.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.06.2010 23:07:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.06.2010 23:14:24 GMT+02:00
Janunso meint:
Wunderbare Rezension, vielen lieben Dank:-)
Um hier auch meinen Standpunkt preiszugeben: ich werde mir das Spiel nicht kaufen.
Aus dem tatsächlich einfachen Grund, dass mich der erste Mario Galaxy Teil nach den ersten paar Levels schon nicht mehr zum erforschen motivieren konnte, es aber auch im Laufe der Spielzeit nicht mehr schaffte mich enger an die Spielewelt zu binden.

Zu wirr waren mir die Kameraperspektiven, nicht nachvollziehbar waren die zu kleinen Krümelplaneten, die scheinbar eine neue Richtung etablieren wollten: Weg vom großen Erforschen, hin zur Achterbahnfahrt, die mit den modernen Sinnen (auf haarstreubende Schnelligkeit geschult) eher die Effekte als die ruhende Tiefe in den Vordergrund hebt. Der neue Teil schlägt hier keine neue-alte Richtung ein. Schade, denn ich erinnere mich gehört zu haben, dass darüber nachgedacht wurde ein N64 Remake zu schaffen.

Toll finde ich an der Rezension, dass dieser Punkt recht differenziert ausgeleuchtet wurde, es keiner Euphemismen bedurfte! DANKE!

Ja ich finde dieses neue komische Trendgemisch aus Beschleunigung und Farbe und ständig wechselnder Perspektivierung seltsam(mir dreht sich der Magen um). Wo ist das Schloss geblieben? Ich habe den Mario 64 Teil geliebt. Muss es denn immer alles neu sein? Neuerungen? Warum? Es ist doch schön, wenn man ein wunderbares Werk hat, auf das man sich immer wieder berufen kann.
Mir wäre ein Mario 64 Remake wesentlich lieber gewesen. Ja, warum nicht mit einem Yoshi?
Da hoffe ich, dass mir viele Menschen beipflichten und Nintendo fleißig Kundenfeedback studiert!

In diesem Sinne,

auf eine bessere Zukunft, finde ich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.06.2010 12:16:00 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 13.06.2010 12:21:08 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 03.07.2010 20:30:26 GMT+02:00
Schlagzeile meint:
Ich habe zwar nur Mario Galaxy 1, kann aber in den Kritikpunkten Einfacheit und Linearität nur voll zustimmen. Leider kommt Super Mario deswegen nicht an Super Mario 64 ran. :o(
Vlt. gibt es ja mal einen dritten Teil für anspruchsvollere Spieler.

Veröffentlicht am 05.07.2010 15:10:55 GMT+02:00
Ich habe Super Mario 64 gehasst und bin sehr sehr froh über die abgewandelte Gestaltung von Super Mario Galaxy 2, ich liebe dieses Spiel.
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Details

Artikel

4.6 von 5 Sternen (269 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (210)
4 Sterne:
 (35)
3 Sterne:
 (13)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
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