Kundenrezension

15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur noch Platz 97 - Wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen ...., 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Viel zu lang gewartet (Audio CD)
... es ist alles wie immer! Wenn ein neues Album von Howard Carpendale kommt, überschlagen die Fans sich. Super, toll, das beste Album .... - für die Fans könnte er auch das Telefonbuch singen und es würde den Fans super gefallen.

Nach 8 Wochen gehört das Album (fast) nicht mehr zu den Top 100 in Deutschland.

Gemessen an dem was Howard Carpendale schon alles an Hits hatte (Hello Again - Nachts wenn alles schläft - Ti amo - Tür an Tür mit Alice u.s.w.), ist dieses Album kein Hit-Album, sondern eher langweilig. Keine Songs die man von morgens bis abends im Ohr hat. Der Song "Teilen" wäre früher nicht mal auf ein Album gekommen.

Natürlich findet man in den "neuen" Lieder vieles von Howards Leben wieder. Aber es war doch schon alles mal da. Diese "ich geht die Straße lang" Lieder braucht keiner mehr. Wenn Howard sagt, dass das "Camp" kreativ war, dann macht er sich selber etwas vor. Die Platte ist so kreativ, wie ein rostiger Nagel. Bei einigen Songs hört man, welche Alben sich die Kreativen angehört haben und danach "kreativ" waren.

Wo sind die frischen modernen Songs? Damit hätte er auch das jüngeres Publikum angesprochen, aber nicht mit den Emotionslangweilern für die Generation "des schönen Mädchens von Seite 1".

Natürlich ist Carpendale 67 Jahre, aber was hätte die Musikwelt für Augen gemacht, wenn ein "67er" ein tolles Pop-Album in deutscher Sprache hingelegt hätte. Die Musikkritiker hätten Beifall geklatscht. So heißt es wieder: "Carpendale - wie immer".

Unter dem Strich bleibt ein Album für Fans, aber die breite Masse wird es nicht erreichen. Da hilft auch kein Einstieg auf Platz 9 in die Charts. Die nächsten Wochen geht es schnell abwärts, weil dann die Fan-Käufe durch sind. War immer so und wird sich so nicht ändern.

(Update 11.01.2014: Schwupps, dass Album ist nicht mehr in den Top 10, auch schon nicht mehr in den Top 20, Top 50 der Media Control Charts. "Festhalten und anschnallen" - Es geht schnell wieder abwärts, nun "nur" noch Platz 97 !!!.)

Dieses Album wird nicht in die (Musik)Geschichtsbücher eingehen. Von diesem Album wird in einem Jahr kein Song mehr im Radio laufen. Dann wird man fragen: "Wie hieß das Album 2013?"

Der Wechsel von seinen alten Weggefährten hin zu neuen Ufern, ist völlig ins Wasser gefallen. Ein Fred Jay würde sich heute bei diesen Songs im Grab umdrehen. Diese Songs hätte ein Joachim Horn-Bernges an einer roten Ampel geschrieben, da brächte er kein Camp zu. Eine Frau wie Irma Holder, erreicht Millionen von Menschen mit Ihren Texten (u.a. Helene Fischer), vielleicht sollte Howard Carpendale dort (noch) mal ein "Camp" aufschlagen und zu Irma Holder sagen "Hello Again".

Howard Carpendale gehört schon seit Jahren nicht mehr zu den deutschen Megastars, auch wenn er das noch glauben mag. Künstler wie Andrea Berg, Matthias Reim, Ina Müller, Unheilig, Semino Rossi, Helene Fischer um nur ein paar zu nennen, verkaufen mehr CDs oder füllen locker die großen Halle in Deutschland. Howard Carpendale tut sich da (mittlerweile) eher schwer. Früher waren Tourneen schnell ausverkauft und es gab Goldene Schallplatten eine Woche nach Verkaufsstart der CD. Doch die Zeiten sind vorbei. Wenn er so weiter macht, ruiniert er seine ganze Karriere. Für seine Fans mag es reichen, aber nicht mehr für den Rest in Deutschland. Und nur Alben für seine Fans zu machen, dass kann und darf nicht Howard Carpendale Anspruch sein. Und auch die Plattenfirma kann mit dem Album nicht wirklich glücklich sein.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.11.2013 15:51:11 GMT+01:00
Theresa M. meint:
Eine absolut treffende Rezension,der ich mich nur anschliessen kann.
Howard hat seine beste Zeit hinter sich , es ist immer schlimm mit anzusehen , wenn Stars nicht wissen wann sie aufhören sollen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2013 20:10:08 GMT+01:00
Dr. meint:
wie gut dass jeder frei entscheiden was er hören möchte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2013 14:28:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.12.2013 14:29:20 GMT+01:00
Hardrockcafe meint:
genau richtig, jeder kann frei entscheiden, was er hören möchte. aber noch besser ist, dass jeder seine meinung frei schreiben kann, auch wenn es dem "dr." vielleicht nicht gefällt.

Veröffentlicht am 05.01.2014 01:38:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2014 07:51:56 GMT+01:00
musikus meint:
Oh Gott, wenn ihnen der neue Stil von Carpendale nicht gefällt und die Lieder auf der CD nicht zusagen, kann ich ihre Kritik verstehen. Aber wenn Sie hier die Ausgeburt der Höhle: Berg, Rossi, Fischer und leider jetzt auch Reim mit Carpendale vergleichen wollen und behaupten er soll mit denen ihren Textern und Komponisten einen Teufelspakt abschliessen. Kommt mir die Galle hoch.
Er ist kein Liedermacher wie Wecker, Wader, Hoffmann oder Mey, und wird auch nie deren Textlichen Ansprüchen genügen. Er ist immer noch ein Pop oder in Deutschland genannt: Schlagersänger. Und da muss man bei unseren Musikantenstadel-Kaspern, die Latte schon ganz niedrig halten.
Für diesen Genre sind die Text anspruchsvoll und ich hoffe das er so weiter macht und nicht in die Flachheit eines Reimes (der mal gut war) abtaucht.
Erfolg hat nichts mit Qualität zu tun.

Veröffentlicht am 05.01.2014 14:37:49 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 05.01.2014 14:41:10 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 13.01.2014 22:10:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.01.2014 22:28:46 GMT+01:00
J.T. meint:
Wenn Sie den Wert von Musik vorranging in Chartplatzierungen messen, tun Sie mir aufrichtig leid, pardon.
Das oft gerade die besseren Alben eines Künstlers nicht unbedingt auch seine erfolgreichsten sind, ist doch nun echt oft zu beobachten.
Fakt ist doch, dass es nur wenige Künstler gibt, die eine so lange Zeitspanne wie Carpendale erfolgreich sind. Nach fast 50 Jahren immer noch Top 10 Alben zu schaffen, wem ist das bisher gelungen? Nicht sehr vielen! Alle Carpendale Alben der letzten 10 Jahre haben Gold-Status erreicht und ich würde nicht ausschließen, dass auch "Viel zu lang gewartet" die Marke noch erreicht, auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, so what?! Haben andere gute Alben wie "Kein Typ für eine Nacht" von 1996 oder "Lust auf mehr" von 1998 auch nicht. Das macht ein Album doch nicht schlechter.
Dass sie die Konzerte klein reden, finde ich auch irgendwie sehr seltsam. Die neue Tour wird wohl nicht seine größte bisher, okay, aber wie viele Musiker werden 2014 eine Tournee mit (vorerst) 33 Konzerten und mehr als 150.000 Besuchern machen? Wenige! Falsch, sehr wenige! Und wie viele von denen sind schon länger als 35 Jahre on Tour? Was mir spontan einfällt sind es drei. Udo Jürgens, Udo Lindenberg und Reinhard Mey. Vielleicht kommen die Stones noch vorbei, aber ob für mehr als 150.000 Besucher reicht oder ob sie nur zwei, drei Arenen spielen? Aber sie würden wohl genug Leute zusammen kriegen, wenn sie wollen. Elton John wird ein paar Konzerte 2014 geben, aber auch bei weitem weniger Besucher haben als Carpendale u.s.w. Was wollen Sie also? Carpendale stellt gerade vielleicht nicht neue Rekorde auf und erlebt auch keinen neuen Karriere-Höhepunkt, aber deshalb so einen abfälligen Kommentar zu schreiben, klingt schon ziemlich nach enttäuschter Liebe und persönlicher Kränkung, weil er nun nicht mehr mit Irma Holder arbeitet etc., au weia. (Ich hab nichts gegen die Frau)
Und Ihre Beispiele wie Rossi, Reim und Unheilig - SUPER - Wenn da Ihre Messlatte hängt, bin ich froh, dass Carpendale nicht den Versuch unternimmt Ihnen gefallen zu wollen, dann wär ich weg, diesen trivialen Mist gibt es doch zur genüge. Das schlechteste Carpendale Album hat mehr Stil als diese Hausfrauenreime von Berg und Rossi, noch dazu dieses Dauerschlagergrinsen, wenn der gerade erfolgreicher ist, toll für ihn, das macht seine Platten aber nicht besser. Und wollen wir doch mal gucken, wo die genannten im Jahr 50 nach ihrer ersten Single sind. Top 10 Alben? Tournee mit 33 Konzerten in Hallen mit im schnitt 4000 Besuchern? Also ich hab da ja so eine Vermutung, dass wohl eher nicht, keiner der drei.

Sie können mir das jetzt alles übel nehmen oder verstehen. Kritik ist gut und berechtigt, wenn sachliche Gründe genannt werden. was Sie da schreiben ist überwiegend an haaren herbei gezogener Käse und schlechtgemache. Wenn Ihnen die neue Platte so gar nicht gefällt, ist es eben so. Der Sound, die Texte sind nichts für Sie, okay. Aber tun sie doch nicht so als hätte Carpendale hier ein Stümperwerk abgeliefert, der nun gerechterweise auch total floppt. Beides ist sachlich einfach falsch. Eine Veränderung ist hörbar, wie immer step by step und nicht sprunghaft, TEILEN wär früher wohl kaum rausgeflogen, aber bestimmt anders gestaltet worden, muss Ihnen alles nicht gefallen. Aber so ein Totalverriss und so zu tun als wäre Carpendale nun am Tiefpukt seines Schaffens angekommen, da kann ich nur sagen: Wollen wir die Kirche doch mal im Dorf lassen!

Nichts für Ungut.
J.T.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 08:15:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 21:44:57 GMT+01:00
Hardrockcafe meint:
Nichts für Ungut! Da fühlt sich aber jemand angep...t!

Fakt ist einfach, dass das Album (bisher) nicht so erfolgreich ist. Jeder Künstler muss sich am Erfolg messen lassen und da zählt einfach die Chartposition. Und wenn ein "Topstar" aus vergangenen Zeiten nur noch 1 Woche Top 10 schafft, ist das nicht gerade ein tolles Ergebnis. Die Zeiten, dass ein Howard Carpendale Goldene Schallplatten in Vorbeiflug abräumt sind lange vorbei. Früher war es ein Carpendale-Merkmal, dass er nach 1-2 Wochen den Goldstatus erreicht hat, heute dauert es fast 1 Jahr! Sicher, die Zeiten sind schwieriger geworden, aber früher hat er 400 000 Stück verkauft, heute sind 100 000 schon sehr schwer für ihn und nur mit ganz großen Aufwand zu schaffen. Sterben ihm die Fans weg oder was bewegt die Leute von damals nicht mehr zu kaufen? Der "illegale" Download wird es wohl bei ihm nicht sein.

Die Tournee laufen schon lange nicht mehr gut für ihn. Früher war eine Carpendale Tour nach 2-4 Wochen ausverkauft und es gab oft 15 Zusatzkonzerte, heute gibt es vielleicht mal 2-3 Zusatzkonzerte und der Ticketvorverkauf muss schon fast 1 Jahr vorher beginnen. Gut, fast alle Künstler starten mit einen Jahr Vorlauf. Doch er hat früher deutlich mehr Konzerte in einer Tour gehabt als 33. Woran liegt es? Hamburg hatte früher im CCH bis zu 4 Zusatzkonzerte, heute vielleicht mal ein Zusatzkonzert. Sterben im die Besucher weg, oder kann es daran liegen, dass er nicht mehr angesagt ist.

Noch ein Beispiel: Früher war Carpendale z.B. Stammgast bei "Wetten das?" ! Seit über 10 Jahren hat er da nicht mehr gesungen. Es reicht gerade noch für eine Mallorca-Show zum Quatschen. Auch dieses war früher ein Qualitätsmerkmal für Carpendale. Oder verkennen die Musikredakteure den "Altstar"? Das zeigt ja auch eindeutig, dass er da nicht mehr angesagt ist. Ok, bei Carmen Nebel ist er immer gut aufgehoben, da ist er (noch) der Star aus vergangenen Zeiten. Warum singt er in den Shows eigentlich immer ein Medley seiner großen Hits, wenn doch seine neuen Songs so toll sind? Sollte er doch mal ein Medley mit "Teilen", "Das alles bin ich" oder "London" singen - Klasse! Das will keiner hören, das zeigt es ja ganz deutlich. Und da sind wir wieder da, wo wir die Kirche im Dorf lassen sollten. Carpendale ist kein deutscher Topstar mehr, wie er sich gerne sieht. Da haben ihm ganz andere Künstler den Rang abgelaufen. Auch wenn Helene Fischer oder Andrea Berg nicht meine Favoriten sind, sie halten sich über Monate oder Jahre in den Charts. Glaube das Best Of von Andre Berg ist das Album, welches am längsten in den Charts war - über 1 Jahr! Und nicht wie Carpendale gerade mal ein paar Wochen.

Nun noch zu Rossi, Reim und dem Rest. Hatte Carpendale schon mal einen No. 1 Hit? Ja, hatte er - bei Radio Irgendwo, aber nicht in den MCC. Und da wird der Erfolg entschieden. Ein Reim hatte schon mehrere NO. 1 Alben und Singles. Carpendale nicht EINE! Glaube Rossi, Berg, Fischer, Unheilig waren auch schon alle mal No. 1. Noch Fragen? Erfolg misst sich an Verkäufen, gefallen an dem was jeder selber mag.

Howard hat immer von Erfolg von Anderen gelebt. Ohne die Anderen hätte es Carpendale gar nicht gegeben. Hätte er nicht Paul Kuhn getroffen, hätte er nicht "Lebenslänglich" gesungen. Hätte er nicht Hans Blum gehabt, hätte er nicht das schöne Mädchen von Seite 1 gesungen. Hätte er nicht Fred Jay, Joachim Horn-Bernges, Gregor Rottschalk oder einen Dino Farina gehabt, könnte er seine eigenen Texte singen. Und die waren bisher auch nicht so erfolgreich. Da wo früher Carpendale bei den Musiken + Texten draufstand, war nicht immer Carpendale drin. Das war früher nur ein Deal! Aber egal!

Und auch seine ganzen Coverversionen (Ti amo - Fremde oder Freunde - Tür an Tür mit Alice u.s.w.) waren auch nur Erfolge, weil andere Leute sie im Original hatten. Ist ja auch nichts schlechtes, aber nicht auf Carpendale Mist gewachsen.

Und wenn er früher nicht einen Dieter Weidenfeld gehabt hätte, würde Howard Carpendale wohl wieder in Südafrika sitzen und irgendetwas machen, aber wohl nicht singen.

Und Irma Holder? Ohne sie hätte er auch so manchen Hit nicht gehabt. Sie hat mit Ihren Texten mehr Platten verkauft, als ein Carpendale in seinem Leben je verkaufen wird. Man muss Irma Holder nicht mögen, aber Fakten bleiben Fakten. Und die Kirche steht immer noch im Dorf!

Carpendale ist nicht mehr der, der er mal war. Früher hatte er seine eigenen Shows im Fernsehen, nun DARF er bei Helene Fischer auftreten. Das ist ja ein toller Erfolg eines ehemaligen Topstars. Beide Künstler bei der gleichen Plattenfirma, ein Schelm wer böses dabei denkt.

Carpendale ist für seine Fans das Größte, es wäre auch schlimm, wenn er es nicht mehr wäre. Aber Musik-Deutschland sieht es offensichtlich etwas anders.

ERFOLG misst sich nun mal an Plattenverkaufen.

Und wo ein Dorf ist, ist auch oft eine Kirche und die sollte man wirklich im Dorf lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 19:26:16 GMT+01:00
musikus meint:
Stimmt, Erfolg misst sich anhand der verkauften Platten. Wenn ich nur daran denke wie oft Konstantin Wecker, Klaus Hoffmann, Reinhard Mey, Hannes Wader oder sogar Johnny Cash in den Top Ten Charts waren mit ihren Platten. Heute verdient kein Sänger mehr an seinen verkauften CDs, sondern nur an seinen ausverkauften Konzerten. Und wenn ein Sänger nichts mehr Leistet verschwindet er in der Versenkung. Also lieber Hardrockercafe, schreiben sie nicht so ein Müll.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 21:41:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 21:43:29 GMT+01:00
Hardrockcafe meint:
Ganz geistreicher Kommentar vom Musikus.

Die drei Liedermacher Konstantin Wecker, Klaus Hoffmann, Hannes Wader mit Howard Carpendale hinsichtlich der Verkaufs- und Kostenstruktur zu vergleichen ist schon lustig. Carpendale ist bei Universal ein Frontkünstler, der richtig viel Geld kosten (PR, Werbung, Garantiesumme u.s.w.). Dieser Kostenaufwand wird für die drei Liedermacher überhaupt nicht betrieben.

Beim Künstler Reinhard Mey sieht es ganz anders aus. Er verkauft seit Jahren mehr CDs als Howard Carpendale, ist deutlich länger mit seinem Alben in den Charts und seine letzten Tourneen waren immer vor Tourbeginn ausverkauft. Reinhard Mey macht seit Jahren immer 60 Konzerte pro Tournee und die sind immer voll. Selbst seine Konzerte in Österreich und der Schweiz, im Rahmen seiner Tourneen waren ausverkauft. Carpendale findet in Österreich und der Schweiz gar nicht statt. Reinhard May feiert Erfolge in Frankreich und Holland, wovon Howard Carpendale nur träumen kann. Frag mal jemanden in Frankreich wer Howard Carpendale ist, die denken das ist ein Politiker. *lol* Da hat Musikus ein ganz schlechtes Beispiel gewählt.

Das letzte Album (2013) von Reinhard Mey war übrigens No. 1 in Deutschland in den Media Control Charts (MCC)!!

Johnny Cash mit Carpendale zu vergleichen ist ja schon peinlich. Cash ist ein Weltstar, auch wenn er schon gestorben ist. Carpendale eine nationale Erscheinung. Das wäre das Gleichen, wenn ich die USA mit Nepal oder ELVIS mit Kristina Bach vergleiche. Cash verkauf weltweit noch soviel CDs, da kann Carpendale strampeln bis er schwarz wird. Johnny Cash ist eine Weltmarke, Carpendale deutsches Produkt.

Und das man mit CDs kein Geld mehr verdienen kann ist völlig daneben. Gut, wenn man 1 Jahr braucht, um mit einem Album 100.000 Alben zu verkaufen, dann stimmt das. Die Plattenfirmen müssen schnell Umsatz machen, damit die Ausgaben (PR, Werbung u.s.w.) aufgefangen werden. Wenn dann erst die 100.000 nach einem Jahr erreicht werden, ist das Produkt schon längst abgewickelt. Der Abverkauf über den Backkatalog, in den das Album nach spätestens 6 Monaten geht, ist dann nicht mehr so interessant, weil das Album dann auch schon auf Nicepreis liegt. Und der Umsatz nicht mehr so hoch ist. (Nicepice = günstig)

Alles sachlich widerlegt - soviel zum Müll schreiben lieber Musikus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2014 10:07:32 GMT+01:00
musikus meint:
Wollen Sie mir sagen, das ein Amerikanischer Sänger, mehr Wert ist als ein deutscher. Johnny Cash kennt keiner aus meinem Umfeld, Howard Carpendale schon jeder. Was sagt das jetzt über den Sänger aus???
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