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Lasst uns retten, was uns blieb!, 17. Oktober 2009
"Home" ist eine Dokumentation über unsere Lebensgrundlage: Ein vernetztes, faszinierendes und komplexes System, festgehalten in einem atemberaubenden Filmdokument, das meine hohen Erwartungen voll und ganz erfüllt hat.
Erstklassige Bilder aus allen Winkeln unserer Erde fesseln den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Schönheit unseres Planeten wird dabei genauso gezeigt, wie erschütternde Bilder über Zerstörung und Ausbeutung. Darüberhinaus machen Zahlen und Fakten über die Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten nachdenklich. Die Entwicklung des Lebens, gewachsen in Jahrmillionen, erfährt eine durch Menschen verursachte Beeinflussung, die eine Gefahr unvorstellbaren Ausmaßes in sich birgt: die grundsätzliche Veränderung der Lebensbedingungen auf der Erde und damit die Gefährdung des Bestands vieler Arten - einschließlich des Menschen selbst.
Der Mensch ist in der Lage, in der Wüste blühende, grüne Städte zu bauen. Diese "Unnatürlichkeit" verbraucht beispielsweise umgerechnet auf einen Einwohner in Las Vegas jeden Tag 800 bis 1000 Liter kostbaren Wassers - aber rund eine Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser! Mit rasender Geschwindigkeit hat die Menschheit in den vergangenen 50 Jahren unsere Welt ausgebeutet. Das zeigt dieser Film äußerst eindrucksvoll. Das Zusammenwirken der Elemente als unsere Lebensgrundlage ist unwiderbringlich gestört.
"Lasst uns retten, was uns blieb!" Mit diesem Aufruf endet die beeindruckende Dokumentation. Also: Beginnen wir jetzt!
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HOME B0024NKZE2
Yann Arthus-Bertrand
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Lasst uns retten, was uns blieb!
"Home" ist eine Dokumentation über unsere Lebensgrundlage: Ein vernetztes, faszinierendes und komplexes System, festgehalten in einem atemberaubenden Filmdokument, das meine hohen Erwartungen voll und ganz erfüllt hat.
Erstklassige Bilder aus allen Winkeln unserer Erde fesseln den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Schönheit unseres Planeten wird dabei genauso gezeigt, wie erschütternde Bilder über Zerstörung und Ausbeutung. Darüberhinaus machen Zahlen und Fakten über die Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten nachdenklich. Die Entwicklung des Lebens, gewachsen in Jahrmillionen, erfährt eine durch Menschen verursachte Beeinflussung, die eine Gefahr unvorstellbaren Ausmaßes in sich birgt: die grundsätzliche Veränderung der Lebensbedingungen auf der Erde und damit die Gefährdung des Bestands vieler Arten - einschließlich des Menschen selbst.
Der Mensch ist in der Lage, in der Wüste blühende, grüne Städte zu bauen. Diese "Unnatürlichkeit" verbraucht beispielsweise umgerechnet auf einen Einwohner in Las Vegas jeden Tag 800 bis 1000 Liter kostbaren Wassers - aber rund eine Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser! Mit rasender Geschwindigkeit hat die Menschheit in den vergangenen 50 Jahren unsere Welt ausgebeutet. Das zeigt dieser Film äußerst eindrucksvoll. Das Zusammenwirken der Elemente als unsere Lebensgrundlage ist unwiderbringlich gestört.
"Lasst uns retten, was uns blieb!" Mit diesem Aufruf endet die beeindruckende Dokumentation. Also: Beginnen wir jetzt!
R. Schroedel
17. Oktober 2009
- Insgesamt:
5
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Ort: Neusorg, Bayern
Rang der Rezensentin/des Rezensenten: 155.917
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