Kundenrezension

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Actionfilm, besser als Teil 1, 3. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Marine 2 (DVD)
Story:
Der Marine Joe Linwood (Ted DiBiase) wird nach einem Einsatz nach Hause geschickt um sich bei seiner Frau Robin zu erholen, immerhin hat er grad einen schweren Auftrag in Thailand (vermute ich) hinter sich, kleines Trauma inklusive. Seine Frau (Lara Cox) arbeitet derweil für einen reichen Medienmogul/Bauunternehmer/WeißderGeier und organisiert für diesen eine prunkvolle Party zu Eröffnung einer Hotelanlage, wie der Zufall es so will, in Thailand. Während am Anfang noch alles Banane ist, Joe mit seiner Frau ein paar schöne Tage verbringt, gibt er bei angesprochener Party den eifersüchtigen Ehemann und geht spazieren. Genau dann überfallen einige thailändische Terroristen die Party, nehmen einige Geiseln und verbarrikadieren sich im Hotel. Joe setzt nun alles daran, die holde Maid zu retten, muss sich aber erstmal mit der thailändischen Regierung auseinandersetzen...

Kritik:
In regelmäßiger Unregelmäßigkeit veröffentlicht die gute alte WWE einige Filme mit ihren Wrestlern über die firmeneigene Filmschmiede WWE Studios (vorher WWE Films, davor WWF Films). Nach mehr oder weniger erfolgreichen Kinoausflügen für Kane (Glen Jacobs), Steve Austin und John Cena kam mit "Behind Enemy Lines 3: Colombia" der erste Direct-to-DVD Titel raus, mit "The Marine 2" folgt der nächste, als Sequel zum Erstling mit John Cena hat Teil 2 aber nix mit eben jenem zu tun.
Eigentlich war für die Hauptrolle Randy Orton vorgesehen, aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs wurde er aber durch Ted DiBiase Jr. ersetzt.
Von der Story her klingt der Film wie ein 08/15-Stirb-Langsam-Klon in Thailand, und eigentlich ist er auch genau das. Es gibt keine großen Überraschungen oder Plottwists, es gibt die Maulwürfe unter den Guten und den Marine als Ein-Mann-Armee, der sich gegen das Heer von Thailändern stellt (welche freilich das Zielen verlernt haben).
Dennoch hat mir der Film ganz gut gefallen, das liegt zum einen an Ted DiBiase, der meiner Meinung nach die bisher beste Performance eines Wrestlers in einem Film abgibt (von The Rock mal abgesehen), zum anderen aber an der sehr guten Inszenierung.
Als bekannteres Gesicht gibt es noch Michael Rooker zu bewundern, den ich unter anderem aus "Tage des Donners" mit Tom Cruise, "Replicant" mit Jean-Claude van Damme, sowie "Slither" mit Nathan Fillion kenne. Rooker spielt einen ehemaligen Soldaten, der in Thailand einen Boots- und Tauchausrüstungsverleih betreibt, später aber als Waffenlieferant fürs Joes Rettungsaktion dient.

Der Film wurde zwar mit einem geringen Budget von etwa 7.000.000 $ gedreht (kann mich irren, aber glaube mal so eine Zahl gelesen zu haben), dennoch sieht man das Budget die meiste Zeit nicht. Es gibt schöne Landschaftsaufnahmen zu bewundern, gut gemacht Szenenübergänge, interessante Kamerafahrten sowie eigentlich ganz gut gelungene Explosionen, teilweise mit CGI, teilweise ohne.
Die Action, und von der gibt es reichlich, kann sich auch sehen lassen, es gibt jede Menge Shoot-Outs mit großen Kalibern, mit kleinen Kalibern, es gibt Stealth-Kills mit und ohne Messer und es gibt eine sehr geniale und sehr gut choreografierte Kampfszene, in der sich DiBiase mit zwei kampfsportversierten Terroristen rumschlagen muss. Neben der guten Choreografie spielt dort auch die gute Kamera eine Rolle, ständig dreht sie sich ums Geschehen, alles ohne Schnitte und doch bleibt alles übersichtlich.
Von der Seite gibts also nix zu meckern, auch der Soundtrack weiß über weite Strecken zu überzeugen und treibt das Geschehen schön vor sich her.

Ein paar Sachen gibt es sicherlich, die stören, so würde man für die Story nicht einmal mehr die Goldene Kokosnuss gewinnen, es gibt im Film nur zwei Kategorien von Charakteren, gut und böse, im Prinzip ist jeder Charakter austauschbar. Joe Linwood ist zweifelsohne die Lichtgestalt des Films (klar, er ist nunmal der Held), streut aber durch einige heftige Foltermethoden gegen seine Feinde etwas Asche auf sein Haupt.
Außerdem gibt es einige Kleinigkeiten, die ich doch als störend empfunden hab. So tötet Joe in einer Szene einen Terroristen im Wasser am hellichten Tage mit dem Messer, dennoch ist danach kein Blut zu sehen. Sicherlich, der Tote sollte nicht so schnell entdeckt werden, aber hält das einen normalerweise vom Bluten ab? Wahrscheinlich hatte der einfach keine Zeit zum Bluten...
Am Ende des Films entschließt sich der Anführer der Terrorgruppe abzuhauen, nimmt dabei aber Joes Frau mit. Wieso er den Medienmogul/Bauunternehmer/WeißderGeier nicht mitgenommen hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Nicht nur, das der Terrorführer vorher mit eben jenem Kerl über Geld verhandelt hat (Oh weh, Spoiler, genau darum ging es die ganze Zeit bei dem Überfall), bei eventuellen Verhandlungen nach der Flucht sollte man mit dem doch bessere Karten haben, oder?

Fazit:
Sei es wie es sei, inhaltlich hat der Film sicher seine Fehler, dennoch hatte ich eine Menge Spass beim Angucken. Für einen gemütlichen Bier-und-Würstchen-Abend eignet sich der Film allemal. Man wird gut unterhalten, andauernd fliegt irgendwas in die Luft und geballert bzw. gekämpft wird auch ständig. Und solche Filme muss es eben auch geben, finde ich.
Liebe WWE, bitte mehr davon, meiner Meinung nach euer bester Film bisher :)
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