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Die Mischung machts...,
3. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Real Steel (DVD)
Angesichts der zahlreichen weiteren Rezensionen kann ich mich kurz fassen: REAL STEEL ist eine auf den ersten Blick seltsame aber erstaunlich gut funktionierende Mischung aus einem Boxerdrama im Stile von Rocky, Roboter-Action und einer Vater-Sohn Geschichte.
Wenn auch diese Elemente für sich jeweils ziemlich vorhersehbar inszeniert sind ergibt die recht ungewöhnliche Mixtur einen Film, den man sich wirklich mit der ganzen Familie ansehen kann (und ja, auch wenn es um kämpfende Roboter geht) und der einfach Spaß macht.
Die Story von REAL STEEL ist schnell erzählt: Hugh Jackman spielt den Boxer Kenton, welcher sich im Business der in naher Zukunft offenkundig schwer angesagten mit Roboter-Boxkämpfen nicht direkt auf der Siegerstrasse befindet. Während er verzweifelt versucht, finanziell vor dem völligen Kollaps stehend doch wieder einen Titel zu gewinnen, muss er gleichzeitig noch Zeit mit seinem ihm ziemlich entfremdet gegenübertretenen Sohn Max verbringen. Kenton muss sich also sowohl in der Arena des Roboter-Boxens wie in der Arena des Vaterseins bewähren, und klar, dass er hier zunächst einmal den inneren Schweinehund schlagen muss.
Wie bereits angedeutet: der Film besteht aus mehreren Elementen, welche man nicht unbedingt in der Kombination erwarten würde. Die Story um den Trip von Vater udn Sohn wirkt absolut wohlbekannt (aber gut gespielt und nett in Szene gesetzt), eben ein bärbeißiger Vater und ein für sein Alter extrem cleverer Sohn, welche sich immer mehr kennen und lieben lernen. Auch die parallel ablaufende Story um den Underdog, welcher es in harten Kämpfen nochmal allen zeigen will, ist ein Klassiker. Hier zieht der Film einfach sein Potential aus der Tatsache, dass die Mischung stimmig umgesetzt ist und gut funktioniert. Die Story ist also in den einzelnen Elementen nicht wirklich neu (aber welche ist das schon...?), ist aber in der Kombination originell genug, um gut zu funktionieren.
Tricktechnisch gibts nichts zu meckern: die Tricks sind gut gemacht, insbesondere die Roboter-Kämpfe sehen cool und glaubhaft aus. DIe Darsteller machen ihren Job ebenfalls gut.
Alles in allem: wer lediglich Roboter-Duelle sehen will wirde von REAL STEEL wohl eher enttäuscht werden - sicherlich gibt es genug Robo-Action, diese ist aber nur ein Teil der Geschichte. REAL STELL ist eher eine Vater-Sohn Geschichte, welche sich eben vor dem Hintergrund futurischtischer Roboterfights abspielt, und in diesem Kontext funktioniert sie einfach gut. Einfach ein netter, gut gemachter Film, der sicherlich Wiederschauwert hat.
Eine positive Überraschung!
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