Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutscher Symphonic-Metal der Extraklasse, 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neverworld's End (Limited Edition Digipack + Bonustrack) (Audio CD)
Kurzfassung vorweg: Absolut starkes Album mit unbedingter Kaufempfehlung für alle Symphonic-Metal-Liebhaber a la Nightwish.
Für mich das beste Album des Jahres.

Xandria haben hier mit ihrer neuen Sängerin Manuela Kraller einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und brauchen den Vergleich mit Nightwish nicht scheuen. Im Gegenteil: Mit diesem Album gehören sie in der Sparte der Female-Voice-Metal-Bands ganz nach oben.
Die Songs sind durchweg gut komponiert und sehr melodiös. Orchestrale Elemente und Chöre ziehen sich durch die gesamte CD.

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Zu den Songs im Einzelnen:

A Prophecy of Worlds to Fall - Der Song beginnt mit einem ruhigen Intro und steigert sich mit den einsetzenden harten Gitarren zu einem satten Sound. Mit Beginn des Gesangs verstummen die Gitarren aber zunächst und sind danach nur im Hintergrund zu hören. Wie bei allen Songs, wird auch hier Gesang und Stimme von Manuela Kraller zum tragenden Element.
Die Gesangsleistung der deutschen Frontfrau zeigt sich bereits hier im ersten Lied eindrucksvoll. Ein würdiger Opener für das Album.

Valentine – Ein absoluter Knaller, zu dem man auch das Video im Netz anschauen kann. Daher fasse ich mich kurz und vergebe die Höchstpunktzahl. Wer das nicht mag, sollte sich das Album nicht kaufen.

Forevermore – Das dritte Stück des Albums lässt es etwas ruhiger angehen und ist eher eine Ballade, die erst im Laufe des Songs an Fahrt aufnimmt. Die Melodie geht sofort ins Ohr und macht Lust auf mehr, geeignet für die „Endlosschleife“. Auch hierfür gibt es die Höchstpunktzahl.
Euphoria – Der erste Song, der nicht auf Anhieb zündet. Dafür ist er vielschichtiger und enthält einige Melodie- und Tempiwechsel. Nichtsdestotrotz ist auch dies ein gelungenes Stück.

Blood on My Hands – Das Lied beginnt sofort mit dem (wieder sehr eingängigen) Refrain und erinnert stark an das „Salome“-Album von Xandria. Ich denke, dass Xandria besonders live damit gut punkten könnten.

Soulcrusher – Hier zeigt sich die Vielfältigkeit von Xandria. Harte Gitarrenriffs leiten den nächsten Song ein und erinnern den Hörer daran, dass man ein Metal-Album hört. ;-) Auch in den Strophen und im Refrain wird die eher untypische harte Linie weiterverfolgt, was dem Lied und dem Album insgesamt gut tut.

The Dream Is Still Alive – Nach dem härtesten Stück der CD wieder eine ruhige Ballade, die diesmal durchweg mit wenigen und leisen Instrumenten auskommt. Piano, Schlagzeug und etwas E-Gitarre im Hintergrund lassen viel Raum für den melodiösen Gesang. Ein weiteres Highlight.

The Lost Elysion – Dieses Stück ist ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Xandria oft mit Nightwish verglichen wird, denn das Lied könnte man genauso gut auch auf einem guten Nightwish-Album erwarten und es würde dort zu Recht Höchstbewertungen erhalten. Melodiöse, druckvolle und schnelle Nummer der Extraklasse, besser geht's kaum.

Call of the Wind – Eine weitere hochklassige Nummer, die durch den Einsatz der irisch anmutenden Fiedel erneut etwas Abwechslung ins Album bringt. Auch dieses Stück ist schnell und druckvoll, der Refrain wieder eingängig. Das Solo weckt Erinnerungen an Gary Moores Interpretation von „Over the hills and far away“

A Thousand Letters – Auch hier sind Anklänge an irische Folk-Music zu hören, diesmal allerdings in Form einer Ballade. Fast überflüssig zu erwähnen, dass auch dieser Song durch und durch überzeugt.

Cursed – Die Violine gibt zu Beginn die Refrainmelodie vor und wird danach von fetten Gitarrenriffs abgelöst, die wiederum dem Gesang von Manuela weichen. Schließlich vereinigen sich alle zu einem dichten Sound und gebären einen weiteren guten und abwechslungsreichen Song.

The Nomad's Crown – Orientalisch anmutende Klänge zu Beginn lassen wieder Erinnerungen an „Salome“ oder „The Nomad“ von Iron Maiden zu, wobei die Assoziationen zu Maiden schnell verblassen, wenn der Gesang einsetzt :-) Mit neun Minuten ist dies der längste Song des Albums und beginnt sehr ruhig. Er steigert sich im weiteren Verlauf immer weiter und klingt teilweise sehr episch, so dass er auch gut einen Soundtrack zu einem Film abgeben könnte. Ein furioses Finale krönt den Song und das Album.

When the Mirror Cracks (Bonus Track) – In der Digipack-Version enthaltener Bonustrack, der noch einmal mit hohem Tempo daherkommt und sich nahtlos in die guten bis sehr guten Songs des restlichen Albums einfügt. Der zusätzliche Euro für diese CD-Version lohnt sich.

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Fazit: Für mich nicht nur das beste Album des Jahres sondern auch das beste Album des Genres, da es so gut wie keine schwachen Songs enthält.
Xandria zeigen hier, dass sie den Status einer Nightwish-Kopie verlassen haben, da sie mittlerweile besser als das Original sind.
Einziger Wermutstropfen: Die Songtexte im Booklet sind sehr klein geraten und man braucht ab einem gewissen Alter bestimmt eine Lupe, um sie lesen zu können ;-)
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.12.2012 19:35:41 GMT+01:00
unbekannt meint:
Da geb ich dir recht.. dieses Album schlägt alles was an in der Gothic Metal szene da ist... Nightwish is schon die beste Gruppe, aber das letzte Album von Nightwish gefällt mir überhaupt nicht... habe alle Alben, aber das letzte musste ich ausfallen lassen. Mit den neuen Album von Xandria muss sich jetzt Nightwish was einfallen lassen, um da auch wieder hinzukommen wo jetzt Xandria ist...
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