Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Audio vom Feinsten - Abzüge in der B-Note, 13. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Musical Fidelity - V-DAC II - Digital Analog Wandler (Elektronik)
Um es vorweg zu sagen - dieses Gerät verdient was den Audioteil angeht glatte 5 Sterne! Die gebotene Qualität ist bereits mit dem Standard-Netzteil sehr gediegen. Zu diesem Preis dürfte es schwer werden, einen besser klingenden Wandler zu bekommen. Die Klangqualität ist sowohl über die SPDIF-Eingänge (optisch als auch coaxial) als auch vor allem über USB erstklassig.

Kritik kann es bei diesem DAC eigentlich nur beim Drumherum geben - hier gibt es wie ich meine schon einiges, was man besser machen könnte. Vieles davon weiß man sicherlich vorher, bevor man das Gerät kauft, aber ich möchte es trotzdem erwähnen:

a) das Netzteil: kleiner und billiger ging es nicht mehr - das Teil wird mächtig warm und wenn man die Größe bedenkt, wird schnell klar, dass hier kein hochwertiges Audionetzteil vorliegen kann. Das optionale Netzteil von MF ist preislich keine Alternative - ich werde wohl ein lineares Netzteil mit Ringkerntrafo und ordentlicher Stabilisierung selber aufbauen...
In einigen Rezensionen wird ein fiependes Netzteil beklagt - das konnte ich bei meinem nicht nachvollziehen.

b) die Buchse des coaxialen SPDIF-Eingangs: diese ist nicht am Gehäuse befestigt, sondern nur auf der Platine verlötet. Da die meisten Chinch-Stecker von Digitalkabeln recht stramm sitzen, ist hier ein Schaden bei häufigem Wechsel des Kabels vorprogrammiert. Warum MF nicht wie beim Audioausgang eine verschraubte Buchse gewählt hat, bleibt mir schleierhaft.

c) das Layout der Ein- und Ausgänge: diese auf jeweils gegenüberliegenden Seiten des Gerätes zu haben, macht eine sinnvolle Positionierung im Rack unmöglich - man kann das Teil nur irgendwo in der zweiten Reihe verstecken. Dann den eh schon fummilgen Schalter zwischen SPDIF und USB zu bedienen, wird da schnell zur Akrobatik-Nummer...

d) der fummelig kleine Umschalter zwischen SPDIF und USB Eingängen

e) keine Umschaltmöglichkeit zwischen SPDIF coax und optical

f) kein USB Kabel beiligend

Mein Fazit: wenn es nicht so verdammt gut klingen würde, wären mir die genannten Abstriche zu viel des Guten. Wenn man jedoch den Schwerpunkt auf die Audioqualiäten legt, dann kommt man an diesem DAC schwer vorbei in dieser Preisklasse. Jeder muss für sich selber entscheiden, welche Gesichtspunkte persönlich mehr wiegen...

Audio von mir 5 Punkte, Bedienung, Verarbeitung, Ausstattung noch 3 Punkte - macht in Summe 4!
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.10.2013 12:55:13 GMT+02:00
Guido Lamvers meint:
Hallo

Ich habe ein Problem mit meinem Musical Fidelity V DAC II und wende mich an einen Benutzer mit der Bitte um Hilfe
Ich habe meinen Yamaha BD Player angeschlossen (wahlweise über optisches oder digital coax Kabel)
und dann an meine alten Luxmann Verstärker am AV Eingang.
Einige Blu Ray und DVD laufen problemlos mit Top Klang sogar , bei anderen wiederum
höre ich nur ein Knacken/Rauschen/Klopfen.
Was kann das sein ?
Und vor allem, wie kann man das Problem beheben?
Würde mich freuen wenn Sie mir Infos geben könnten.
Danke vorab
rael

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2013 13:38:49 GMT+02:00
Oliver S. meint:
Der V-DAC II kann nur reine Stereosignale über di e digitalen Eingänge verarbeiten. Wenn auf einer Disc 5.1-Ton enthalten ist und dieser über die Digi-Outs ausgegeben wird, dann kann dies zu dem oben genannten Phänomen führen. Einfach mal die Audioeinstellung am BD-Player prüfen und auf Stereo-Ton umschalten - dann sollte es auch funktionieren. Ein erster Check wäre, ob die DVDs und Blu Rays, bei denen der Fehler nicht auftritt, lediglich Stereoton haben - dann liegt es ziemlich sicher daran.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2013 14:54:35 GMT+02:00
Guido Lamvers meint:
Danke. Hat funktioniert.
War eine ziemliche Prozedur mit meinem Yamaha...
Grüsse rael

Veröffentlicht am 27.12.2013 20:22:30 GMT+01:00
A. K. meint:
Hallo,
das unter dimensionierte Netzteil scheint mir der hauptsächliche Schwachpunkt dieses DACs zu sein. Zu diesem Thema habe ich einen Händler befragt und die Antwort bekommen, dass bei einer Reklamation ein defektes Netzteil gegen ein Netzteil gleichen Typs ausgetauscht wird. Bei dieser Vorgehensweise wird der Mangel des Produkts aber nicht behoben.
Meine hoffentlich nicht zu provokante Frage dazu ist:
Führt der Betrieb mit dem original Netzteil und Netzteilen gleichen Typs dazu, dass man zwei Jahre lang einmal pro Monat ein defektes Netzteil reklamieren muss?
Ich würde mich freuen, wenn Sie berichten würden, wie betriebssicher der DAC mit dem original Netzteil ist.
Mit freundlichen Grüßen
A. K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.12.2013 15:44:57 GMT+01:00
Oliver S. meint:
Während der Zeit, wo ich den V-DAC II mit dem Originalnetzteil betrieben habe, gab es keinerlei Probleme damit. Viele andere Steckernetzteile werden auch sehr warm...
Der V90-DAC wird vom gleichen kleinen Schaltnetzteil versorgt - auch da bisher keinerlei Probleme. Gefühlt wird dieses Steckernetzteil jedoch nicht so warm wie das beim V-DAC II (ist aber nur aus der Erinnerung heraus).
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