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Kundenrezension

39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2. Frühling oder das kreative Ende einer Band?, 14. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Kaum eine Band polarisiert mit einem neuen Album wie Metallica. Nach der Abwendung vom Metal zu Blues, Country, Hardrock und einem Lärminferno in vorm von St. Anger sehnt sich der grossteil der Fangemeinde nach einer Platte die sich wenigstens ansatzweiße nach Metallica Ende der 80er/Anfang der 90er anhört. Und die 3 Tracks die im Vorfeld von Death Magnetic im Netz zuhören waren schienen die Fanbasis zu beschwichtigen, ja vielleicht sogar euphorisch werden lassen. Es wurden sogar schon parallelen zu Glanztaten wie ...and justice for all und sogar Master of Puppets gezogen während sich für einen kleiner Teil von restlos enttäuschten Fans alles nach Load meets St. Anger plus eine gehörige Portion Langeweile und aufgewärmten Altlasten anhört. Die Wahrheit steckt wie immer irgendwo dazwischen.

Was mir beim ersten durchlauf von Death Magnetic positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das Lars Ulrich seinen Snareteppich wieder gefunden hat, das sich der Drumsound generell recht druckvoll anhört, das die Gitarren endlich wieder sägen und auch mitten enthalten und sich nicht mehr anhören als würde Hetfields Boxen in einer Holzkiste stehen und es gibt endlich wieder Gitarrensolos, ja sogar Doppelleads. Aus Musiktechnischer sicht gefällt mir die Produktion von Rick Rubin durchaus sehr gut. Und das die Herren musikalisch was drauf haben dürfte bekannt sein. Dazu kommen wir jetzt bei den einzelnen Songs:

That was just your life

Der erste Track beginnt recht ruhig steigert sich dann aber zu einem netten Thrash Metal Song. Nach den ersten 1 1/2 Minuten glaubt man eigentlich gar nicht mehr das die selbe Band vor 10 Jahren Dinge wie Load/Re-Load verbrochen hat. Enthält eigentlich alles was man vom Schwarzen Album her kannte inkl. einem Kirk Hammet Chaossolo. Gegen ende wird's dann aber etwas melodischer und es gibt paar nette Doublebass Attacken. Hört sich fürn Anfang schon mal gut an.

The End of the line

Song Nummero 2 ist zu Beginn etwas grooviger. Steht irgendwo zwischen Sad but true und den paar hörbaren Songs von Load/Re-Load. Im Mittelteil wird es etwas vertrackt und progressiv, was sich für mich auf keinen Fall nach ...and justice for all anhört sondern eher etwas anstregnend ist. Zum Ende wird es ruhige und melodisch um noch mal am Ende Gas zu geben. Die Nummer gefällt mir nicht ganz so gut wäre aber auf den beiden genannten Alben ein einsames Highlight gewesen.

Broken, beat & scarred

Mit Broken, beat & scarred geht es dann erst mal groovig weiter, allerdings geht das wesentlich besser ins Ohr als der vorhergegangene Song. Zum ersten mal sind jetzt auch musikalische parallelen zu 'and justice for all zu hören (vor allem zum Ende des Liedes) und die melodische Gesangsführung macht den Song bisher zu einem kleinen Höhepunkt auf der Platte.

The day that never comes

Das 4. Lied, zu dem noch ein Video gedreht wird, steht mehr in der Tradition der Metallicatypischen Halb-Balladen der Marke One, Fade to Black oder The Unforgiven. Nach ruhigem melodischen Beginn wird es ab der 4. Minute etwas härter um gegen Ende dann richtig Gas zu geben. Sauber, warum musste man jetzt 17 Jahre auf so ein Lied von Metallica warten?

All nightmare long

Beginnt ruhiger um sich dann in einen starken Song mit einem richtig geilen Riffing zu verwandeln. Klasse Nummer mit einem richtig abgefahrenen Solo im Mittelteil.

Cyanide

Zu beginn etwas gewöhnungsbedürftige Nummer. Nach eingängigen 3 Minuten wird es dann etwas verspielter und für meinen Geschmack wieder etwas zu progressiv. Die permanenten Tempowechsel gehen mir dann mehr auf den Sack als das es mir gefällt. Die wenigen melodischen Soli helfen da auch nicht mehr.

The unforgiven III

Im vornherein hat man ja von einem 3. Teil von The unforgiven gelsen und ich finde ihn genauso, wenn nicht sogar noch überflüssiger als den 2. Teil. Bei dem gab es wenigstens noch ein Bezug zum 1. Teil vom Schwarzen Album der bei diesem hier vollkomen fehlt. Musikalisch erinnert das ganze auch mehr an die Load/Re.Load Phase. Überzeugt mich nicht wirklich.

The judas kiss

Weiter geht es dann mit diesem Prog-Thrasher der zwar paar Anläufe braucht aber dann auch zu gefallen weiß. In der Mitte wird es zwar mit dem progressiven wieder etwas übertrieben, was aber nicht so nervig und überladen ausfällt wie bei den anderen Tracks. Kirk Hammet brilliert wieder mit einem Fingerverknotenden Solo was einen an die alten Glanztaten erinnert. Gute Nummer.

Suicide & redemption

Das Instrumental der Platte kommt zu Beginn sehr groovend daher. Erinnert ein wenig an Orion und To live is to die. Ich bin zwar nicht so der Freund von instrumentalen Liedern aber dieses hier weiß doch zu gefallen und steht in der Tradition von denen aus den 80ern.

My Apocalypse

Zum Abschluß gibt es noch mal einen schnellen Thrash Song in der Tradition von Damage Inc. und Dyers Eve. Das Gaspedal wird ganz gut durchgedrückt und die progressiven Elemente werden glücklicherweise sparsam eingesetzt. Ein versöhnlicher Abschluss mit allen Alt-Fans.

Als großes Resümee zum Abschluss bleibt nur zu sagen das es nach Load/Re-Load und St. Anger ja nur noch besser werden konnte. Die großen Vergleiche mit ...and justice for all kann ich jetzt nun nicht unbedingt ziehen. Für mich steht die Platte eher als diese, die nach dem Schwarzen Album hätte kommen müssen. 1 Schritt zurück und 2 Schritte zur Seite, Rückbesinnung auf alte Härte aber ein erhöhen der Progressiven und groovigeren Elemente gepaart mit moderneren Thrashversatzstücken. Und die Produktion von Rick Rubin tut ihreges dazu um die Platte modern aber auch traditionell erklingen zu lassen. Im großen und ganzen gefällt mir Death Magnetic recht gut, und ich denke das wird einem grossteil der werten Metalgemeinde so gehen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.09.2008 13:07:46 GMT+02:00
Ich finde Du triffst es mit Deiner Rezension äusserst gut, bisher die beste ich ich gelesen habe. Ich hatte vor allem mit den ersten drei Tracks meine Schwierigkeit. Nachdem ich dann die CD immer ab Track 4 gehört habe, konnte ich mich so richtig einhören und tat mir wesentlich leichter. Trotzdem konnte ich mich aber bisher an die ersten drei Tracks nicht gewöhnen und lasse sie nach wie vor meist aus.

Veröffentlicht am 15.09.2008 16:30:57 GMT+02:00
J. Dietrich meint:
Abgesehen von Kleinigkeiten kann ich deine Rezension guten Gewissens unterschreiben.

Anderer Meinung bin ich nur bei Suicide & Redemption, da der Song meines Erachtens nicht anstzweise die Klasse der bisherigen Metallica Instrumentals erreicht.
Dafür bin ich bei The Day That Never Comes noch ein bisschen euphorischer - der Song ist wie ich finde wirklich ein Meisterstück, der mich als One-Liebhaber jubilieren lässt und die Doppelleads in der zweiten Hälfte sind einfach mal geil um es auf den Punkt zu bringen ;)
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