1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geheimnisvolle Herkunft,
11. August 2010
= Haltbarkeit:
= Spaßfaktor:
= Pädagogisch wertvoll:
Rezension bezieht sich auf: Secret of Mana (Spielzeug)
Der Hauptchara des Spieles ist ein Junge, der sofort in der Eingangssequenz eindrucksvoll demonstriert wie "dumm" er ist. Zusammen mit 2 Jungen aus seinem Dorf stromert er am Wasserfall herum auf der Suche nach einem Schatz. Natürlich schafft er es sofort vom Baumstamm zu fallen und seine Freunde rühren keinen Finger um ihm zu helfen.
Auf der Suche nach einem Rückweg gelangt er an das Manaschwert und kämpft sich fortan durch die bunte und z.T. gefährliche Manawelt.
Nach und nach schließen sich im auch 2 weitere spielbare Charas an - ein junges Mädchen aus Pandoria und eine Koboldin, die unter Amnesie leidet. Zusammen sollen sie nun die Welt retten und mehr über seine Herkunft erfahren.
Auch nach etlichen Jahren hat das Spiel nichts an seinem Charme verloren, dennoch gibt es auch Punkte, die mich gewaltig nerven.
1.) Die Vorräte der jungen Helden sind auf maximal 4 von derselben Sorte begrenzt - nervt besonders wenn man vor einem Bossgegner abspeichern muss, weil einem die Vorräte z.b. Walnüsse für Magieaufladung ausgegangen sind.
2.) Einige Gegenstände sind völlig wertlos - wieso werden sie dann angeboten (das Faß braucht man im gesamten Spiel nicht.
3.) Die Reihenfolge der späteren Missionen im Spielverlauf stimmen nicht mit den Reisemöglichkeiten überein. Nach dem Abschluss im Wüstenpalast müsste die Helden zunächst auf die Goldinsel, die kann man aber nur per Drache erreichen. Und so landet ihr im Imperium, wo ihr in den Ruinen gegen 2 Bossgegner kämpfen soll, die laut Analyse am besten mit Laternas Magie besiegen könnt. Die könnt ihr aber erst auf der Goldinsel erhalten, nachdem ihr den Palast geschafft habt. Ach ja, der Schlüssel ist in der anderen Stadt des Imperiums.
4.) Die Manafestung am Ende des Spieles. Sie verschwindet immer sehr schnell aus eurer Reichweite und dort warten die schwersten Gegner auf euch. Außerdem müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr öfter zwischen Manafestung und Inseln pendeln müsst.
Trotzdem kann man mit Geduld und "Zwischenspeichern" das Spiel gut schaffen. Jedoch ist es sinnvoll bevor man sich auf die Bossgegner einlässt genügend Goldmünzen für die Rüstungen und Vorräte einzusacken. Diese bekommt man durch Besiegen kleiner und größerer Monster. Aber gerade im ersten Teil des Spieles ist es frustierend, da die meisten Gegner auf die man trifft kaum größere Geldmengen wert sind. Und der einzige der am Anfang die Walnüsse anbietet ist der Wucherkater - und er verlangt pro Walnuss 1000 GM.
Viel Vergnügen beim Spielen ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?