Kundenrezension

31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste 9. die ich kenne, 23. März 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Dvorak: Sinfonie Nr. 8 und 9 - Aus der Neuen Welt (Audio CD)
Nachdem ich als Fan von Dvoraks 9. Sinfonie in Internet-Foren Diskussionen über die beste aller Einspielungen gelesen habe, bin ich schließlich auf Kubeliks Aufnahme zurückgekommen, die ich schon jahrelang auf LP hatte. Als die Referenz-Aufnahme schlechthin wird immer wieder die Aufnahme von Ferenc Fricsay genannt (ebenfalls mit den Berliner Philharmonikern und bei Grammophon, von 1959). Wenn ich diese beiden Aufnahmen als Klassik-Laie vergleiche, bleibt diese Aufnahme von Kubelik nach wie vor mein Favorit. Die Einspielung von Fricsay ist sicher interessant. Aber letztlich ist es eine Geschmackssache, in welcher Aufnahme z. B. Dynamik und Tempi am besten getroffen werden. In diesem Sinne finde ich Kubeliks Interpretation durchgehend passend und stimmig. Bei Fricsay finde ich z. B. das zweite Thema im ersten Satz deutlich zu langsam und das Finale des 4. Satzes deutlich zu schnell.

Der Klang der Kubelik-Aufnahme ist auch hervorragend, wenn man bedenkt, dass sie aus dem Jahr 1972 ist. Zudem gibt es auf dieser CD noch die 8. Sinfonie, die alles andere als nur "Füllstoff" ist. Klanglich sehr gut und übrigens m. E. auch sehr hörenswert ist noch die Aufnahme von Eliahu Inbal mit dem Philharmonia Orchestra (Teldec, 1990).
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.04.2008 09:51:50 GMT+02:00
S. Bocholt meint:
Kubelik ist gut, aber Fricsay ist für mich Reverenz. Wermutstropfen bei beiden Aufnahmen: Die Exposition im ersten Satz wird nicht wiederholt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2011 15:06:04 GMT+01:00
Klassik-Fan meint:
@ S. Bocholt: Die Wiederholung der Exposition in der Sonaten-Hauptsatzform ist eigentlich ein Relikt aus der Frühzeit der Sinfonie, als "Sinfonien" überwiegend noch harmlose Stückchen in der auslaufenden Tradition der höfischen Tänze und der daraus zusammengestellten Suiten waren. Etwa seit Beethoven, also seit die Durchführung sich zu einer ernsthaften, groß angelegten, tendenziell dramatischen Verarbeitungsphase des Materials der Exposition entwickelt hatte, ist die von den Komponisten merkwürdigerweise aus Traditionsbewusstsein häufig noch beibehaltene Wiederholung der Exposition eigentlich ein Widerspruch in sich; denn wenn das Kontrast- und Konfliktpotenzial der Exposition zwingend eine Durchführung verlangt - und das ist ja die Idee dahinter -, dann ist es inkonsequent, dies erstmal durch eine Wiederholung zu ignorieren und erst nach dem zweiten Durchlauf die anstehende Auseinandersetzung zuzulassen. Deshalb bin ich immer sehr erleichtert, wenn Dirigenten dies auch so sehen und ab der späten Klassik auf die Wiederholuing der Exposition verzichten; insbesondere bei so groß angelegten Werken wie etwa Brahms- und Dvorák-Sinfonien. Für mich also ein weiterer Pluspunkt für die Kubelik-Einspielung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2011 22:36:21 GMT+02:00
Peter Rieger meint:
So unterschiedlich können Auffassungen sein. Für mich ist eine nicht wiederholte Exposition eigentlich ein "knock out"-Kriterium für eine Aufnahme. Ich kann Ihre Argumentation schon nachvollziehen, aber angesichts der Tatsache, dass es sehr wohl durchkomponierte Kopfsätze ohne Wiederholung der Exposition gibt, ich denke da an manches Kammermusikstück von Brahms oder Mendelssohn-Bartholdy, gehe ich doch davon aus, dass die Komponisten ihre Wiederholungszeichen mit Bedacht gesetzt haben. Die Proportionen werden jedenfalls erheblich verschoben, wenn man die Wiederholungen weglässt, zumal das früher sicher auch der kürzeren Spieldauern der Tonträger geschuldet war. Wenn ich mir das Schubert-Quintett oder eben auch die Neunte von Dvorak ohne wiederholte Exposition anhöre, geht mir jedenfalls ein gutes Stück der Freude an der Interpretation verloren.
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