Kundenrezension

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der momentan besten Stimmen im melodischen Rock, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Mercury'S Down (Audio CD)
Auf kaum ein Album war ich in letzter Zeit so gespannt,wie auf das Solo-Werk des Pride Of Lions-Sängers.

Nach 3 sehr guten Alben mit Pride of Lions wurde es vielleicht auch Zeit,daß Mr.Hitchcock auch mal mit anderen Songwritern als Jim Peterik zusammenarbeit.
In diesem Falle mit Erik Martensson(Eclipse,W.E.T.)der sich wohl gedacht hat:Wenn ich schon mal da bin,spiele ich das bißchen Instrumente auch noch ein und produziere gleich dazu...

This Is The Moment heißt der Opener und man reibt sich verwundert die Ohren...Mit Pride Of Lions hat das nichts zu tun...eher mit aktuellen Praying Mantis.Soll heißen,Twin Guitar,stramme Rhythmusgitarre und feiner Chorus.Das brummt gleich mal zu Anfang.
Mir gefällts und das richtig gut!

Strong Enough erinnert dann an eine Power-Version von Survivor,in etwa von deren Empires-Album.Das sollten die sich mal anhören...und sich ein Beispiel nehmen...

How To Stop geht doch in etwa in die Richtung von Tobys Hauptband,ist aber doch etwas kantiger als Pride Of Lions.Und wir verbuchen ein weiteres gelungenes Stück Power-AOR auf der Haben-Seite...

Let Go ist balladesker und endgültig ein Abstecher in Pride Of Lions-Territorium.
Guter Song,aber die ersten drei fand ich noch stärker...

One Day I Stop Lovin You ist eine reinrassige Ballade mit ausdrucksstarkem Gesang.Aber vielleicht dramaturgisch nicht allzu geschickt,2 Balladen hintereinander zu packen.Aber da können die Songs ja nichts dafür,die sind gehobene Klasse.

I Should have Said...da sind sie ja wieder,Martenssons herrliche Brat-Gitarren.
Und nun wirds aber ganz schön W.E.T....auch von der Güteklasse,da Hitchcock auf dem Level von Soto singt...allermindestens!

If Its To Be(Its Up to Me) ist allerfeinster Pride Of Lions/Survivor-Stoff.
Wen juckts,wenn es gerade regnet,wenn man den puren Sonnenschein im Player hat.

Das Beste kommt aber zum Schluß und das ist bei Meister Hitchcock ein ganzer Fünferblock.

Just Say Goodbye macht einen Abstecher nach Good Old England und präsentiert sich gar nicht schüchtern aber aber trotzdem sehr SHY...Damit punktet man bei mir immer....

Summernights in Cabo ist die vertonte gute Laune,und spätestens jetzt sollten sich Survivor für ihr plattes Reach ins hinterste Mauseloch schämen.Müssen euch die Jungspunde denn dermaßen vorführen?
Nachsitzen und Hinhören!

Tear down the Barricades...Mensch wie geil ist denn der Song? Da hat der Martenson sogar Marcel Jacob-Gedächtnis-Bassläufe eingebaut,nebst einem Götterchorus,Twin Guitars gibts auch.Wie vom Genesis-Album von Talisman...mehr muß man dazu nicht sagen...

Zu Different Drum kehren die Praying Mantis-Gitarren zurück,aber Talisman bleiben auch gleich da und machen einen mit Treat drauf...was ist der Martensson nur für ein genialer Songschreiber!

Den Schlußpunkt setzt der Titelsong und da drängeln sich Talisman noch mal gewaltig vor,oder auch Martenssons Band Eclipse.Äußerst lecker!

Keine Ausfälle,Brillianz an allen Ecken und Enden,ein gewaltiger Sänger,ein genialer Multiinstrumentalist und Songschreiber.
Härter als gedacht,was den guten Toby aber stimmlich fordert und zu einer Wahnsinns-Leistung pusht.
Ich nenne das Album mal ganz frech Melodic Rock-Referenzklasse...

Toby Hitchcock,Serpentine,Work Of Art...welch ein Monat!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.08.2011 20:18:25 GMT+02:00
Eine sehr gute Rezension eines sehr guten Albums. Ich selbst kenne und liebe die 3 alten Pride of Lions-CDs, die Toby Hitchcock mit seiner Stimme veredelte, und hätte eigentlich nicht gedacht, dass er mit seinem Debüt-Album an dieses Niveau heranreichen würde. Aber das war ein erfreulicher Irrtum. Das Songwriting ist etwa gleich gut (wie die besseren ersten beiden POL-Platten), aber was mir bei dieser Scheibe noch besser gefällt, ist, dass sie deutlich mehr Druck und Power als die POL-Alben hat, was auch auf die Stimme des Sängers abgefärbt zu haben scheint. Und noch ein Pluspunkt: Natürlich singt hier auch nur einer (und nicht noch ein mittelmäßiger Jim Peterik), und zwar Toby Hitchcock.
Der Spaßfaktor dieser CD ist kaum zu toppen. Danke, Herr Hitchcock und Herr Martensson!

Veröffentlicht am 01.09.2011 14:50:31 GMT+02:00
Child in time meint:
Sehr gute und ausführliche Rezi.

Veröffentlicht am 27.10.2011 22:42:08 GMT+02:00
Pinguino meint:
Ich schließe mich an. Besser kann man die Rezension für dieses Album nicht schreiben !
Es macht Spaß, Feedbacks von Leuten mit Ahnung von guter Musik zu lesen.
Leider kenne ich die benannten Praying Mantis und W.E.T. so gut wie gar nicht (ich weiß, Asche auf mein Haupt ... aber dennoch sehe ich mich nicht als AOR-Legasteniker).
Von Talisman kenne ich ein bis zwei Sachen ... an die habe ich beim Hören des Albums auch schon gedacht ... lag ich ja gar nicht so falsch. Treat sind mir auch ein Begriff, habe sogar ein Album von denen. Aber wie gesagt .... sehr gut geschriebene Rezension !!!
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