Kundenrezension

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4.0 von 5 Sternen Hail to the Metal, Heavy Metal hail!, 18. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
Auch wenn Gamma Ray aufgrund des erneuten Ausschlachtens des Namens ihres großen Klassikers bei Land of the free II im Vorfeld Häme über sich ergehen lassen mussten, zeigte die Qualitätskurve bei diesem Album doch wieder stark nach oben. Da war es nur allzu spannend, ob das beim neuen Langdreher anhalten wird. Diesen hat man im Titel gleich einer ganzen Musikrichtung gewidmet: To the Metal! Das klingt doch fast schon großkotzig. Aber die Hamburger Spaßköpfe sind weder so ernst wie die Realsatirekönige Manowar, noch haben sie ein solch strunzlangweiliges Album wie zuletzt Annihilator mit dem ähnlich groß betitelten Metal vorgelegt. Denn To the Metal ist einfach ein weiteres feines Gamma Ray-Album geworden, Punkt und aus!

"Es gibt durchaus Songs, die man so nicht von uns erwartet hätte" gab Bassist Dirk Schlächter im Vorfeld zu Protokoll. Diese sind allerdings absolut in der Minderzahl. Denn im Kern ist die neuste Platte ein absolut typisches Gamma Ray-Album geworden, bei dem sie wieder einmal zeigen, dass sie immer noch die besseren Helloween sind (auch wenn man mit dieser Feststellung die sprichwörtlichen Eulen nach Athen trägt). Das hymnische "Rise", das Maiden-artige "Time to live" oder "Shine forever", bei dem Herr Schlächter am Beginn vorführt, dass er auch Slap-Bass im Repertoire hat, beweisen das eindeutig. Auch der tolle Uptempo-Reißer "All you need to know" mit seinen vielschichtigen Melodien steht ganz in der Bandtradition. Der poppige Refrain wartet gleich mit einer Überraschung auf. Ist hier doch niemand anderes zu hören als der "verlorene Metalsohn" Michael Kiske. Ein richtiges Albumhighlight.

Das ist ebenso der Opener "Empathy". Hier haben Gamma Ray mal keinen Doublebass-Kracher an den Beginn gestellt, sondern eine recht groovige Nummer, die ganz auf den Gesang von Kai Hansen zugeschnitten scheint und was von moderneren Priest hat. Das war es an Überraschungen aber auch schon fast. Lediglich "No need to cry" fällt noch etwas aus dem Powerrahmen. Eine ruhige Ballade über den Tod von Dirk Schlächters Vater mit Piano, Streichern, viel Pathos und einem Break mit lockerem Akustikgitarrengeschrammel. Wirklich schön gemacht und ein guter Abschluss für ein ebenso starkes Album ohne gravierende Mängel, bei dem es ziemlich von starken Songs und spielerischer Klasse wimmelt. Denn Freunde spritziger Gitarrensoli kommen ebenso wieder auf ihre Kosten.

Achja, fast hätte ich noch den spaßigen Titelsong vergessen. Hiermit haben Gamma Ray einen Titel geschrieben, auf den sogar Hammerfall und die Herren um Joey DeMaio neidisch wären. Eine Metalhymne par excellence, mit einem stampfenden Saxon/Accept-Rhythmus, einem einfachen Grundriff und viel hymnischem Bombast mit absoluter Mitgrölgarantie. Zwar alles purer Kitsch, aber trotzdem geil! Bands die sich generell nicht so ernst nehmen, dürfen das.
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