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Kundenrezension

28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Retrospektive mit erstklassigen neuen Songs, 9. April 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Dio Years (Audio CD)
Wie definiert man eine musikalische Legende? Es gibt einige Möglichkeiten: Man könnte die verkauften und veröffentlichten Alben und Singles, ihren Einfluss im Musikgeschäft oder die Anzahl der Jahre, in denen sie die Musikwelt mit erstklassigen Werken geprägt und gestaltet hat heranziehen. Wem diese Definition aber zu umständlich ist, der kann zwei Worte wählen, die für all diese Qualitäten stehen wie keine anderen: Black Sabbath.

Diese Band hat schon in vielen Besetzungen zusammen gespielt, 5 Sänger und etliche Rhythmusfraktionen verschlissen, aber eine Konstante blieb auf allen bisherigen Werken erhalten: Gitarrist Tony Iommi. Er allein ist schon eine Legende.

Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um die für viele im künstlerischen Sinne wertvollste Besetzung von Black Sabbath nach der Ozzy Osbourne - Zeit: Die Ära mit Ronnie James Dio. Die besten Titel aus den drei Studioalben "Heaven and hell" (1980), "Mob rules" (1981) und "Dehumanizer" (1992), sowie dem Live - Album "Live evil" (1982) sind in der Zusammenstellung "The Dio years" enthalten. Dabei geben sich zeitlose Klassiker wie das brettharte "Neon Knights", die All - time Hymne "Heaven and hell", das wüste "The Mob rules" oder der schnelle Headbanger "TV Crimes" die Klinke in die Hand.

Das Problem einer Best of - Zusammenstellung ist meistens, dass man es nie allen recht machen kann und jeder einen speziellen Songs vermisst, doch ich meine, dass statt des eher mittelmäßigen live - Tracks "Children of the sea" der beste Song der Dio - Ära, das grandiose "Computer God" auf die CD gemusst hätte! Ansonsten bin ich mit der Titelauswahl recht zufrieden, außer "The sign of the Southern cross" fehlt kein Klassiker und der Sound ist auch okay, obwohl man bei anderen remasters schon wesentlich mehr rausgeholt hat.

Aber weshalb beschweren, die Zugabe ist der Mega - Knaller: Mit den drei neuen Songs "The Devil cried", "Shadow of the wind" und "Ear in the wall" präsentieren sich die mittlerweile stramm auf die 60 zusteuernden Recken in bestechender Form. Alle drei Songs sind extrem schwer, brachial und düster - wie es sich eben für die Metal - Legende Black Sabbath gehört. Tony Iommi (Gitarre), Ronnie James Dio (Gesang), Geezer Butler (Bass) und Vinnie Appice (Schlagzeug) - wer hätte gedacht, dass sich diese Formation nach dem großen Krach nach dem "Dehumanizer" - Album 1992 noch einmal zusammenraufen würde?
Nachdem in den letzten Jahren eine Annäherung zwischen Iommi und Dio stattgefunden hat, kommt es wie gerufen, dass die Plattenfirma für "The Dio years" einen neuen gemeinsamen Song anfragt. So hat man nicht den Druck eines ganzen Albums, geht voller Tatendrang ins Studio und heraus kommen drei bärenstarke Kompositionen - mit mehr Zeit, so versichert Iommi - wäre sogar ein ganzes Album entstanden. Auf Tour geht man allerdings unter dem Namen "Heaven and hell", was klarmachen soll, dass dies ein einmaliges Projekt bleiben soll und der zurückgekehrte Ursänger Ozzy Osbourne auch weiterhin am Mikrofon steht.

Nun zu den neuen Tracks im einzelnen:

Die Single "The Devil cried" kann zu einem echten Klassiker avancieren. Ein tonnenschweres Midtempo - Riff, das jede Abrissbirne alt aussehen lässt, zerstört gnadenlos alles, was sich ihm in den Weg stellt, dazu wummert ein düsterer Bass und ein höllisches Schlagzeug. Doch das eigentlich Beeindruckende ist, dass die Stimme des kleinen US - Amerikaners Dio frisch und mitreissend klingt, als sei er gerade einem Jungbrunnen entsprungen. Wie alt er wirklich ist, weiß wohl nicht einmal er selbst genau - die Schätzungen reichen von Ende 50 bis Mitte 60, aber das spielt bei dieser Stimm - Kraft überhaupt keine Rolle.
Der Refrain beisst sich in den Kopf und man meint, diekt in der Hölle zu stehen, man wird förmlich hinunter gerissen in den verderblichen Abgrund. Ein wirklich starker Track mit krachenden Gitarren und einer intensiven Athmosphäre. So muss Heavy Metal sein - brachial und bewegend! Doch hier gilt, wie auch für die anderen beiden Songs: Es ist schwer verdauliche, nicht sonderlich leicht zugängliche Kost. Ich musste den Titel mehrmals hören, ehe er seine wahre Magie entfaltet hat.

So auch "Shadow of the wind". Er ist der obligatorische Doom - Track mit einem unbehaglich mächtig dahinwalzenden Lava - Riff der Marke Iommi. Nichts wirklich neues, aber trotzdem eindrucksvoll. Schön ist der gegen Ende erfolgende Tempowechsel und die teilweise wunderschönen Gesangs - Harmonien von Dio. Trotzdem ist dies für mich der schwächste der neuen Titel. Das Riff klingt, wie bereits tausendmal gehört, man erwartet genau ein solches von Iommi. Auch wenn hier präzise und professionell gearbeitet wurde, war ich beim ersten Hören etwas enttäuscht. Langsam findet sich aber ein Zugang.

Den Abschluss bildet ein schneller Track mit dem Titel "Ear in the wall". Er klingt am Modernsten und besticht durch seine mitreissende Power und einen interessanten, eingängigen Refrain. Mein heimlicher Liebling. Richtig stark!

Ich war unglaublich gespannt auf die ersten Studiotracks der größten Band des Heavy Metal seit 9 Jahren und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden erfüllt. Man bietet Metal, der zwar typisch nach Black Sabbath, aber doch extrem eindrucksvoll und majestätisch klingt. Schließlich hat man es hier mit einigen der besten Musiker der gesamten Branche zu tun.
Lediglich die Texte sind etwas klischeebehaftet.

"The Dio years" fasst die interessanten Jahre mit Dio als Sänger gekonnt zusammen und bietet zudem drei neue Titel - welcher Argumente bedarf es noch, sich diese Platte zuzulegen?

Wer ein Stück Musik - Geschichte sein eigen nennen möchte, MUSS hier zugreifen. Alle möchtegern Metal - Superstars und solche, die von den Medien und hysterischen Fans dazu gemacht wurden sollen ihre mickrigen Häupter senken und voller Ehfrucht aufblicken zu einer Band, die auch nach fast 40 Jahren im Geschäft immer noch das Maß aller Dinge ist und Generationen von Musikern beeinflusst hat und beeinflussen wird!

Die Legende stirbt nie!
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