7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht besonders gelungen...,
13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die verbannte Prinzessin (Taschenbuch)
... ist Heinrich Thies die Lebensdarstellung der Sophie Dorothea von Hannover.
Aus dem Klappentext des Buches war mir leider nicht klar, dass es sich hierbei um eine Romanbiographie handelt, ansonsten hätte ich das Buch vermutlich gleich zurückgelegt. Heinrich Thies erzählt phantasiereich und mit bildhaften Ausschmückungen das Leben der Frau von Georg Ludwig von Hannover, der als Georg I. den englischen Thron bestieg.
Sophie Dorothea, Tochter des Herzogs von Celle, wurde, wie in dynastischen Ehen fast Normalität, gegen ihren Willen verheiratet und nachdem sie ihrer Funktion einen Nachfolger zu gebären erfüllt hatte von ihrem Mann kaum mehr beachtet, der sich lieber mit seinen Mätressen vergnügte. Sophie Dorothea begann eine Affäre mit dem schwedischen Oberst Phillip Christoph Königsmark. Als dieses herauskam wurde Königsmark ermordet und Sophie Dorothea unter Hausarrest gestellt, in das kleine Örtchen Ahlden an der Aller verbannt und verbrachte dort noch fast dreißig weitere Lebensjahre ohne jeglichen Kontakt zu ihren Kindern
Das Buch ist leicht lesbar, weniger Fakten und Lebensbeschreibung der Sophie Dorothea, vielmehr stehen platte Dialoge, nette Geschichtchen, kolportierte Anekdote , Beschreibungen von rauschenden Festen wie der Polonaise hüllenlos" im Vordergrund, spannend ist dies allerdings nicht, sondern zeigt doch wieder einmal, wie sehr die Zeit Ludwig XIV. heute noch die Phantasie der Autoren anregt. Informativ war dieses Buch jedenfalls nicht und auch nur bedingt unterhaltsam.
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