Kundenrezension

42 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Teil der Serie., 29. Oktober 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 4: Black Flag - Special Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Bis jetzt habe ich jedes Assassin's Creed gespielt, doch keines hat mir so gut gefallen, wie das hier.
Zuerst wollte ich diesen Teil links liegen lassen, weil ich vom Vorgänger eher weniger begeistert war.
Aber nach einigen Videos bin ich dann doch ins Grübeln gekommen und habe es doch gekauft und ich wurde nicht enttäuscht.

Diesmal passt einfach alles viel besser zum Setting und zum Spiel.
Diesmal machen die Sammelaufgaben auch viel mehr Sinn, als in allen anderen Teilen. Ich kann Schatzkarten sammeln und mich auf die Suche nach Schätzen machen, man kann Lieder einsammeln für die Mannschaft und man kann Schatztruhen plündern um an Geld zu kommen. In den Vorgängern waren die Sammelobjekte einfach ohne Sinn und auch das Handeln war eher nutzlos und hat nicht zum Setting gepasst, genauso wie das Schiff. Was hatte bitte ein Indianer auf einem Schiff zu suchen. Aber hier kann ich die erbeuteten Gegenstände verkaufen um mein Schiff zu verbessern.
Das komplette Paket ist diesmal einfach total authentisch und man fühlt sich richtig in diese Zeit zurückversetzt.

Positiv:

- Grafik: Die Grafik ist echt richtig hübsch geworden und ist auch eindeutig besser als die aus Assassin's Creed 3. Die Karibik sieht echt genial aus, das Wasser schön blau und die Inseln laden zum Erkunden ein. Auch die Wettereffekte, wie Regen, Nebel oder Stürme, sind herrlich anzusehen. Auch die verschiedenen Städte haben alle ihren eigenen Charme. So sieht man bspw. Nassau an, dass es eine Piratenstadt ist und Havanna sieht man an, dass es sich um eine karibische Handelsstadt handelt.

- Seefahrt: Die Seefahrt macht das Spiel zum absoluten Highlight. Es wurde einfach perfekt umgesetzt. Wenn man nur durch die Gegend segelt, singt die Mannschaft immer wieder verschieden Lieder, das erzeugt einfach eine herrliche Atmosphäre. Aus der Ferne kann man per Fernrohr andere Schiffe auskundschaften und sie dann überfallen. Dazu attakiert man das Schiff zuerst mit verschiedenen Kanonen und entert es dann um gegen die Mannschaft zu kämpfen. Anschließend bekommt man die Beute dieses Schiffs, die man verkaufen kann. Man muss die Schiffe allerdings nicht immer entern, man kann sie auch vollkommen versenken. Allerdings kann man dann nur einen Bruchteil der Gegenständen erbeuten.

- Soundtrack: Der Soundtrack ist absolute Spitze. Immer wieder dudelt herrliche Seemannsmusik aus den Boxen, die Kanonen donnern, die Stümre klingen authentisch und die Mannschaft singt herrliche Lieder. Das passt alles einfach perfekt zusammen. Hinzu kommt dann noch die Deutsche Synchronisation, die hier so gut ist, wie selten in einem Spiel. Derart viele bekannte Stimmen, die auch noch perfekt zu den Charakteren passen, findet man selten. Das reicht von der Stimme von Gerard Butler bis hin zur Stimme von Martin Semmelrogge.

- Kampfsystem: Das Kampfsystem ist ähnlich wie im Vorgänger. Allerdings erscheint es mir dieses Mal endlich etwas herausfordernder als in den Vorgängern, denn diesmal sind auch in kleinen Gegnergruppen unterschiedliche Gegnertypen dabei, die eine andere Kampftaktik erfordern. Aber trotzdem ist das Kämpfen, egal ob mit Pistolen, Schwertern oder KLingen, wieder sehr schön in Szene gesetzt worden.

- Sammelobjekte/Nebenaufgaben: In den Vorgängern habe ich mich nie mit den Sammelobjekten befasst, weil ich darin einfach absolut keinen Sinn sah. Warum z.B. sollte ich irgendwelche dämlichen Feder sammeln oder mit einem Indianer handel treiben? In den Vorgängern hatte man einfach zu Beginn schon eine sehr gute Ausrüstung und somit wurde ich nicht motiviert irgendetwas zu sammeln (Assassin's Creed 3 habe ich bspw. nur mit den Waffen gespielt, die Connor automatisch erhalten hat). Außerdem wirkten die Neben- bzw. Sammelaufgaben immer sehr unpassend (was sollte denn ein Indianer auf einem Segelschiff o0) und wirkten auf mich, als wolle man die Spielzeit künstlich in die Länge ziehen. Hier haben die Neben- bzw. Sammelaufgaben endlich einen Sinn. Ich kann Liedern hinterherjagen, damit meine Mannschaft diese auf dem Schiff singen kann. Ich kann Truhen plündern, um dadurch an Geld zu kommen und ich kann Schatzkarten suchen, um anschließend auf Schatzsuche zu gehen (per Schatzkarte). Man kann auch die Gegenstände, die man plündert und erbeutet, verkaufen, um sein Schiff zu verbessern oder erlegte Tiere nutzen, um Edward zu verbessern. Es wirkt diesmal einfach passender und sinnvoller.

- Spielzeit: Die Spielzeit ist wieder echt enorm und alleine für die Story soll man 25 Stunden brauchen. Aber bei allen anderen Assassin's Creed Teilen habe ich mich nur mit der Story befasst, weil mich der Rest nicht interessierte. Hier habe ich schon Stunden damit verbracht in See zu stechen, Inseln zu erkunden und Schätz zu bergen. Ich beschäfftige mich bei diesem Teil sogar lieber mit den Nebenaufgaben und dem Erkunden, als mit der Story ^^. Dadurch steigt die Spielzeit natürlich noch mehr.

- Spielwelt: Die Spielwelt ist enfach riesig. Wenn man die Karte das erste Mal öffnet denkt man: Wow, das ist echt verdammt groß. Viele der abgebildeten Inseln darf man dann auch erkunden und dort wimmelt es dann oft auch von Tieren.

- Stealth: In den Vorgängern fühlte ich mich selten als Assassine, denn viele Missionen konnte man nur leise/ungesehen erledigen, wenn das Spiel es so wollte. Hier bei diesem Teil wurde das etwas besser umgesetzt und man hat viel öfters die Wahl zwischen Stealth und offenem Kampf. Büsche, Heuwagen usw. wurde viel besser platziert, wodurch eine leise Vorgehensweise einfach besser ermöglicht wird. Der leichtere Weg ist allerdings immer noch der offene Kampf, aber wenigstens kann jetzt jeder selbst entscheiden, wie er vorgehen möchte. Auch bei den Schiffen hat man die Wahl, ob man zu einem feindlichen Schiff schwimmt, hochklettert und die Mannschaft leise ausschaltet, oder ob man es unter Beschuss nimmt und es im offenen Kampf einnimmt.

Neutral:

- Abstergo: Ich mag diese Missionen überhaupt nicht und wollte in jedem Assassin's Creed eigentlich nur im Animus verbringen. Aber auch in diesem Teil gibt es wieder einen spielbaren Teil im Abstergo-Gebäude. Diesmal allerdings wieder aus der Egoperspektive und auch Sicht eines Abstergo-Mitarbeiters.

- Dieser Teil hat jedoch sehr sehr wenig mit dem ursprünglichen Assassin's Creed zu tun. Diesmal gibt es keine Assassinen-Atmosphäre, sondern eine Piratenatmosphäre mit Assassineninhalten. Ich finde das jedoch nicht schlimm und mir gefällt dieser Wandel sogar sehr gut, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm lieber gefällt.

Negativ:

- Technische Probleme: Teilweise geht in den Städten die Framerate ziemlich weit runter, wodurch Kletter- und Sprungeinlagen zu einer wirklichen Herausforderung werden, da die Steuerung dann nicht so genau ist bzw. nicht so gut reagiert. Viele Gegner bleiben auch immer wieder aneinander, an Ecken oder sonstigen Gegenständen hängen. Aber all das war ja in den Vorgängern auch schon so.

Fazit: Insagesamt passt diesmal einfach alles. Es wirkt nicht künstlich in die Länge gezogen und alle Aufgaben und Möglichkeiten ergeben Sinn und passen zum Piratensetting. Der Soundtrack ist in jeder Hinsicht einfach perfekt und erzeugt zusammen mit der Grafik eine wunderbare Piraten-Karibik-Atmosphäre. Dieser Teil ist einfach ein wunderbares Seeräuberabenteuer und saugt einen in das Szenario ein.
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Kommentare


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.10.2013 09:59:39 GMT+01:00
Fritte meint:
Gute Bewertung!
Aufgrund des Vorgängers habe ich bisher auch mit dem Kauf des Spiels gezögert.
Mir hat der Vorgänger aus denselben Gründen nicht wirklich zugesagt und ich war froh, als ich mit der Hauptstory durch war. Vor allem die Nebenmissionen, die in den Teilen vor AC3 eigentlich eine Stärke des Spiels waren, fielen in AC3 doch ziemlich ab...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2013 10:15:33 GMT+01:00
Alpha meint:
Danke, ich versuche auch immer alles zu beachten :)

Ja, AC3 wirkte so, als wollte man den alten Brei nocheinmal aufwärmen, mit einer neuen Story und einem neuen Setting. Außerdem wirkte es so, als wollte man testen, wie verschiedene Elemente bei den Spielern so ankommen. Denn ich kann mir einfach nicht erklären, was ein Indianer auf einem Segelschiff soll. Ich habe das Schiff in AC3 auch so gut wie nie genutzt, weil es völlig deplatziert wirkte. Aber hier macht einfach alles viel mehr Sinn.
Und die Teile vor AC3 konnte ich eigentlich auch nicht mehr sehen. Immer wieder die gleiche Umgebung, da war ein Wechsel echt notwendig. Der Wechsel zu den Indianern war ein Anfang, wurde jedoch nicht perfekt umgesetzt. Aber der Wechsel zu den Piraten ist perfekt gelungen und v.a. auch glaubwürdig dargestellt.

Veröffentlicht am 17.11.2013 20:13:23 GMT+01:00
Dik68 meint:
Hallo, Alpha,
war das Release nicht erst am 30.Oktober 2013?
Mir scheint, du hast die Rezension anhand der vielen Trailer geschrieben, um möglichst der erste zu sein. Klingt nämlich alles sehr allgemein, nichts spezifisches wird aufgeführt. Denn das, was du geschrieben hast, ist eine Zusammenfassung deiner Meinung über die zahlreichen Vorschauen mit vielen, vielen Worten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2013 20:53:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2013 21:44:07 GMT+01:00
Alpha meint:
Es gibt auch Leute, die bekommen manche Spiele ein paar Tage vorher ;)

Da wo ich meine Spiele kaufe, bekommt man die Spiele stellenweise schon eine Woche vorher. So war es auch bei AC4, das hatte ich schon am Samstag davor und hatte somit genug Zeit das Spiel zu spielen und meinen Eindruck zu hinterlassen. Das Spiel erschien übrigens am 29.10. ;).
Wenn dir meine Bewertung nicht zusagt, musst du sie ja nicht beachten.

Wie hätte ich auch sonst über die technischen Probleme schreiben sollen, über die verbesserten Stealthmöglichkeiten oder über das , meiner Meinung nach, etwas verbesserte Kampfsystem. Außerdem schaue ich mir sehr wenig Trailer von Spielen an, die ich kaufen möchte, da ich nicht vorher alles sehen möchte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.11.2013 14:32:26 GMT+01:00
Dik68 meint:
Hallo, Alpha,
hast ja recht, das Release war am 29.10.2013 - kleiner Irrtum meinerseits. Bist auch nicht der einzige, der noch am gleichen Tag eine Rezension eingestellt hat. Beneide dich übrigens, dass du schon 1 Woche vor dem Erscheinen das Spiel erwerben konntest. Wünschte, ich hätte die gleichen Möglichkeiten bei der PC-Variante. Muss da leider bis zum 21.11.2013 warten.
Zurück zu deiner Rezension. Ich habe zwar weder "Ja" noch "Nein" bei "hilfreich" gedrückt, dennoch fand ich deine Bewertung viel zu allgemein gehalten, um meinen Kaufwunsch noch intensiver anzustacheln. Also bis dann, und beste Grüße
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