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wo die Zitronen bluehen,
4. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wo die Zitronen blühen (Gebundene Ausgabe)
Francesco Visentin blickt in eine grandiose Zukunft. Er, Anwalt, Sohn einer der einflussreichsten Familien der Gegend und verliebt bis ueber beide Ohren steht kurz davor die Liebe seines Lebens zu heiraten, seine Giovanna. Doch alles kommt anders und der Traum vom perfekten Leben zerplatzt von der einen auf die andere Sekunde als er sie tot in ihrer Badewanne findet. Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, sondern um Mord.
Schnell uebernimmt Francescos Vater Antonio, seines Zeichen der beste Anwalt der Stadt, die Initiative. Er sorgt dafuer das Beweise die angeblich seinen Sohn belasten koennten verschwinden oder aber manipuliert werden. Francesco hingegen ist dies alles mehr als egal, er will nur eins, den wahren Moerder finden und zur Strecken bringen.
Da sich die Polizia jedoch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und die Ermittlungen nur so vor sich hinplaetschern uebernimmt der Protagonist die Fuehrung und beginnt selbst zu ermitteln. Die Ergebnisse sind alles andere als angenehm und schnell wird klar, dass hier nicht nur ein Mord geschehen ist, sondern etwas weit Groesseres dahinter steckt.
Wer jedoch genaue Beschreibungen des italienischen Lebens erwartet, wird bis auf die immer wieder vorkommenden italienischen Gerichte, enttaeuscht sein.
Der 215 Seiten umfassende Roman steckt voller Intriegen, politischer Intermezzos und Raenkenspiele, die selbst am Sarg der Ermordeten nicht halt machen.
Obwohl ich schon sehr frueh geahnt habe, wer der Moerder ist, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
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