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Kundenrezension

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Praktiker völlig ungeeignet, 10. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Keine Angst vor Access! Für Access 2003 bis 2010: Datenbanken verstehen, entwerfen und entwickeln; für Access 2003 bis 2010 (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund der vielen positiven Rezensionen entschied ich mich auch zu diesem Buch, was leider ein Fehlgriff sein sollte.

Das Buch suggeriert als Zielgruppe zunächst durch seine Aufmachung als auch im Abschnitt : Wer sollte diese Buch kaufen eine breite Käuferschicht. Vom Schüler,über den Handwerker, den Vereinsverwalter, Softwareentwickler sollen alle mit diesem Buch die wesentlichen Grundlagen zur Entwicklung einer Access-Datenbank lernen.
Man hätte dies eher auf Studenten der Informatik oder Datenbankentwickler beschränken sollen. Alle anderen werden mit diesem Buch nicht glücklich werden. Das Druckwerk hat mehr den Anschein, dass hier ein Skript von Vorlesungen der Uni etwas vereinfacht und sicherlich griffig formuliert als Buch erschienen ist.

Was bietet das Buch ?
Es werden verschiedene Datenbanken besprochen z.b Vereinsdatenbank (Verwaltung von Mitgliedern mit Trainingszeiten), Unternehmensdatenbank (quasi Auftragsverwaltung), Buchverwaltung (also Buchausleihe) und auf die Besonderheiten dieser Datenbanken eingegangen.

Kapitel 1 - Arbeiten an einer fertigen Datenbank - also einfach mal was fertiges ausprobieren und man bekommt einen Einblick was denn so möglich ist.

Kapitel 2 - Datenmodellierung - hier guckt der Praktiker schon langsam in die Röhre - Die Vereinsdatenbank als auch Unternehmensdatenbank ist eher abstrakt konstruiert, was das Verständnis erschwert. Nach etlichen Anläufen kann man verstehen was gemeint ist. Jedoch sind Abwandlungen der hier vorhandenen Datenbanken und damit dem Lernprozess dienende Schritte nicht möglich. Warum nicht eine Datenbank mit der eine breitere Masse erreicht werden kann ? Klassisch bietet sich hier die Adress- oder CD-Verwaltung an. Die Buchverwaltung ist leider für den Einstieg zunächst mal zu komplex ausgearbeitet. Wer das Kapitel verstehen will, muss es mindestens 4 -5 mal gebetsmühlenartig durcharbeiten (wobei sich zumindest nach Verständnis ein kleines Erfolgserlebnis einstellt). Die Grundlagen hier sind äußerst wichtig. Das hätte länger ausfallen können. Also mehr Beispiele und Variationen. Leider ist dieses Kapitel sehr theoretisch. Warum finde ich nicht ein paar praktische Beispiele. In "Begreifen" steckt das Wort greifen. Das heisst etwas händisch machen. Darauf wird hier verzichtet - schade.

Kapitel 3 - Schritt für Schritt Anleitungen zu Formularen - Es werden die Formulare nachgebaut welche in den Datenbanken vorhanden sind. Jedoch müssen die "VBA-Teile" weggelassen werden, da VBA hier noch nicht besprochen wurde. Warum nicht einfache Formulare die zunächst ohne VBA auskommen. Hier werden im Prinzip erst mal Fragmente aufgebaut welche in den nachfolgenden Kapiteln "pizzaartig" weiterbearbeitet werden. Also immer mal wieder ein "Schnittchen". Dadurch geht der Zusammenhang verloren. Irgendwann später erinnert man sich, da war doch noch irgenswo etwas - aber wo ?

Kapitel 4 - Daten für die Datenbank - Hätte man auch nennen können : Wie generiere ich mit Excel absolute "Sinnlos-Daten" die kein Mensch braucht. Langatmig werden hier Wege beschrieben wie ich Zeichenketten à la "kgjddm hjqi" erzeugen kann. Warum kann man hier nicht mehr darauf einzugehen, wie bestehende Daten verwendet und aufbereitet werden können (wird leider nur kurz angerissen).Sprich wie kann ich Daten in verschiedenen Formaten in Access importieren.

Kapitel 5 - Einstieg in VBA : Was sind Fehler, der Editor, If-Then, For-Next, While-Wend, Select-Case. Also die wichtigsten Grundlagen zu VBA. Die VBA-Inhalte sind teilweise leider "spaghettiartig" über das Buch verteilt. VBA ist in diesem Buch in zwei Teile getrennt um den Bereich SQL zuerst mal "abzugrasen".

Kapitel 6 - Ein bisschen was zu Steuerelementen. Auch hier der Verweis man möge in Kapitel 8 nachschauen um mehr über VBA zu erfahren. Fraglich was da für eine Didaktik dahintersteht.

Als Praktiker hatte ich gehofft bis hier her insoweit Wissen vermittelt zu bekommen, dass schon kleine Erfolgserlebnisse möglich sind. Also eine kleine Datenbank die eben funktioniert aber noch abgesichert werden muss bzw. noch keine Funktionen mit Makros enthält. Das ist aber leider nicht der Fall. Der Weg ist genau vorgezeichnet und das erst mal ohne ein Erfolgserlebnis. Auch nach mehrfachem durchARBEITEN legt man das Buch irgendwann frustriert zur Seite. Will man das gelernte Umsetzen, scheitert man an zu vielen Bereichen die eben nicht erläutert sind. Man sitzt vor Access und kommt dann eben mit diesem Buch nicht weiter - hoffen ist angesagt vielleicht wirds ja in den nächsten Kapiteln besser.

Endlich kommt Kapitel 7 - Grundlagen zu SQL werden beschrieben - auch ein wichtiges Kapitel.

Kapitel 8 - VBA Teil 2 - VBA und SQL werden nun angewendet. Besprechung der in den Datenbanken vorhandenen Codezeilen. Teils fragmentartig, teils umständlich beschrieben. Weniger ist manchmal mehr wäre hier das Motto gewesen. Die Beschreibungen sind sehr verwirrend.

Kapitel 9 Formulargrundtypen - Es hat so den Anschein als ob dies in Kapitel 3 vergessen wurde und jetzt schnell noch eingeschoben werden soll. Es werden die verschiedenen Formulartypen dargestellt, welche in den Beispieldatenbanken vorkommen. Wer sagt aber, dass ich genau solche Formulare haben möchte. Wer andersaussehende Formulare möchte kommt hier nicht weiter.

Kapitel 10 - Datenbankanwendungen - Abschließendes Bla Bla wie erstelle ich eine Datenbank.

Fazit : Nach 404 Seiten Wissen über Access und viel Zeitaufwand für das durcharbeiten der Beispiele beschränken sich die Erfolgserlebnisse darauf, das nachzubauen was der Autor vorgezeichnet hat. Eine eigene brauchbare Datenbank konnte mit diesem Wissen nicht erstellt werden. Da sich das Buch als Arbeitsbuch outet hatte ich mir verständliche und leicht nachvollziehbare Beispiele gewünscht. Hier wird aber ziemlich schnell "mit Kanonen auf Spatzen geschossen". Wer praktisch mit Access arbeiten möchte sei auf andere Bücher verwiesen welche einen nicht so hohen Theorieanteil haben.
Brauchbar ist das Buch für all diejenigen welche eben schon seit Jahren mit Access ihre Datenbanken entwickeln oder sich mit Informatik beruflich beschäftigen.
Für den Handwerker, Angestellten oder sonstgen Praktiker der Accessanwendungen nutzt und diese verändern oder neu erstellen möchte ist das Buch ungeeignet.

Positiv :
- Nichtfunktionierende Versionen auf CD können auf der Webseite des Autors heruntegeladen werden
- Wertung des Datenmodells. In manchen Büchern verzichtet man darauf gänzlich. Die Beutung wird völlig zurecht gleich zu Beginn dargestellt. Das Kapitel wäre mit praktischen Anteilen noch besser. Das ist meines erachtens trotz der Theorielastigkeit das beste Kapitel.

Negativ :
- ständige Wiederholung banaler Gegebenheiten (z.B. Was ist eine Multifunktionsleiste S 50, S 127, S 256) - Ich denke ich sollte wissen was ein Menüband oder eine Multifunktionsleiste ist. Das ist nur ein Beispiel.
- download aktueller Datenbanken erforderlich da im falschen Format gespeichert - in den neueren Auflagen nicht mehr
- Es nennt sich zwar Arbeitsbuch jedoch konnte ich trotz mehrmaligem durchARBEITEN kein wirklichen Lernerfolg feststellen. Es muss ständig hin und her gesprungen werden. Das Arbeiten besteht im ständigen durchlesen von langen Textpassagen.
- Nachschlagen nur bedingt möglich.
- Beispiele zu abstrakt.
- Sinnloses Kapitel zur Datenerstellung.
- Stichwortverzeichnis zu kurz
- Didaktischer Aufbau für ein Buch dieser Art grauenaft.
- Access ist komplex - so viele Inhalte in ein so kleines Buch zu stecken passt nicht

Was habe ich erwartet ? Ich hatte erwartet, dass ich mit diesem Buch lerne wie ich eine kleine funktionerende Datenbank ohne großen "Schnick-Schnack" erstelle. Also ohne große grafische Aufmachung, ohne umfangreiches "Fehlerabfangen", mit einfachen Makros (nur das absolut notwendige), Anregungen für weitere Varianten die selbst durchgeführt werden können (z.B. mit Lösung auf CD - das müssen keine fertigen Datenbanken sein sondern vielmehr "Schnipsel" welche selbst noch weiter verändert und angepasst und so individuell genutzt werden können).
Bei diesem Buch bin ich viel zu sehr auf den Weg des Autors beschränkt. Die Freiheit des Lesers geht verloren. Ich möchte das gelesene in eigene Ideen weg vom starren Modell umsetzen können.
Nach dem Klappentexkt auf dem Buch heisst es : "Anschließend sind sie in der Lage, sinnvoll mit Access zu arbeiten". Das ist eben genau nicht der Fall weil vieles eben nur angerissen und auf andere ausführlichere Literatur verwiesen wird.

Ich bin gerne bereit für ein zweiteiliges Buch auch mehr auszugeben. Hier wurde meines erachtens einfach zu viel versprochen. Vielleicht gibt es ja mal einen Zweiteiler der erste Ansatz ist gut.

Den ersten Stern ziehe ich für die Aufmachung ab - Buch suggeriert erst mal, dass es für jedermann ist - Kundentäuschung
Den zweiten Stern ziehe ich für den Aufbau ab (irgendwann geht der Zusammenhang verloren).
Den dritten Stern ziehe ich für das zeitraubende Durcharbeiten der Beispiele ab, welche dem Lernerfolg nicht dienlich sind. Übrig bleiben da eben nur 2 Sterne.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.05.2013 19:46:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.05.2013 07:10:21 GMT+02:00
A. Stern meint:
Hallo Timbojones!
Als Autor des Buches fühle ich mich verpflichtet, zu antworten. Zunächst einmal freue ich mich, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, eine so ausführliche Rezension zu schreiben. Leider kommt mein Buch dabei eher schlecht weg. Das ist schade. Ich kann und will aber jetzt nicht auf jede einzelne Kritik eingehen, die hier geäußert wird. Ganz pauschal möchte ich nur folgendes sagen: Sie haben offenbar eine Art "Zauberstab" erwartet, mit dem Sie SCHNELL und EINFACH eine Datenbank erstellen können. Damit sind Sie Opfer unlauterer Werbung geworden, die so etwas wie "Access in 3 Tagen" verspricht. Glauben Sie mir: Das gibt es nicht! Access ist nicht "ganz einfach"! Und auch nicht "schnell" zu erlernen. Es kostet viel Mühe, eine gute Datenbank zu erstellen - aber mit der von mir im Buch beschriebenen Methode der vielen kleinen Schritte (verbale Beschreibung - logisches Modell - physisches Modell - ... usw.) kommt man mit fast 100%iger Erfolgsgarantie zum Ziel! Das habe ich in vielen Semestern mit Studenten live erprobt! Und natürlich fehlt manches in dem Buch. Das ist Absicht! Es sollte ein dünnes und preisgünstiges Buch werden, in dem die allerwichtigsten Sachen gründlich (!) beschrieben werden. Und das ist mir, wie ich ganz unbescheiden behaupten möchte, auch gelungen, sonst wäre nicht kürzlich die vierte Auflage erschienen.
Wenn Sie konkrete Fragen zu einer eigenen Datenbankentwicklung haben, können Sie sich gerne per Mail direkt an mich wenden, wie es auch viele Leser schon vor Ihnen getan haben. Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten will ich Ihnen dann gerne helfen.

MfG
A*
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