Kundenrezension

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber viele Mängel, 9. September 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Abenteuer auf dem Reiterhof 6: Kampf um die Ranch (Computerspiel)
Pro:

+ die Idee, Adventureelemente mit reiterischen Tätigkeiten zu verbinden. So geht es nicht nur ums Boxen ausmisten und Hufe auskratzen, sondern auch um eine Geschichte.

+ Dressur, Springen und Geländereiten sind schon 2 Disziplinen mehr als beispielsweise bei dem Reitspiel "My Horse and Me" (dieses enthält übrigens auch keine Adventureelemente)

+ die liebevolle und detaillierte Gestaltung des Dorfes und der Umgebung

+ die verschiedenen Jahreszeiten und Wetterveränderungen

+ die Möglichkeit ein Fohlen aufzuziehen und später zu trainieren

+ Boxen misten, Hufe auskratzen, Putzen, Füttern, longieren, trainieren und mit Wasser abspritzen umfassen viele Möglichkeiten der Pferdepflege

Kontra

- die Grafik: Lässt einiges zu wünschen übrig. Obwohl die Umgebung sehr liebevoll gestaltet ist, wirken die Pferde kantig und pixelig und nicht wirklich schön. Teilweise ist die Umgebung sogar etwas ZU überladen und der Spieler weiß gar nicht, wo er zuerst hinlaufen soll und verläuft sich desöfteren in dem kleinen Dorf oder der Umgebung, weil vieles sehr gleich aussieht.
Bei der Dressur sehen die Pferde aus, als würden sie in der Luft laufen, unter ihnen ist kein Schatten und sie "rutschen" mehr auf dem Boden, als dass sie "Fuß fassen". Die Reiterin wirkt auf dem Pferd unpassend und viel zu klein. Würde man in echt so auf einem Pferd sitzen, könnte man noch 1 Jahr danach nicht laufen.

- Die Steuerung: Ich finde die Steuerung teilweise wirklich nervig. Die Protagonistin braucht manchmal echt lange, um sich umzudrehen und es geht mir manchmal echt auf den Nerv, wie langsam sie läuft. Dabei rennt sie schonmal desöfteren gegen imaginäre Linien oder hängt irgendwo fest. Im Gelände (also um das Dorf rum) ist es echt schwierig, zu navigieren. Wenn das Pferd dann endlich mal die gewünschte Geschwindigkeit hat, dauert es ewig, bis es dann auch mal wieder hält (Shit + Pfeil nach unten sind auch nicht so hilfreich wie beschrieben). Dann ist man schon 50 Meter hinter dem gewünschten Anhaltepunkt und der Finger tut weh vom dauernden nach unten drücken. Wenn man dann absteigen möchte bekommt man dauert "Nein, hier kann ich nicht absteigen" zu hören, warum auch immer.

- Die Wege: Ich finde die Idee zwar nett, dass es ein Dorf gibt, in dem man wohnt und etwas außerhalb dann den Hof, aber mich nervt es, immer morgens vom Dorf erst zum Gestüt zu reiten. Tipp: Abends auf dem Gestüt einfach abspeichern, kurz aus dem Spiel gehen und dann wieder laden. So steht man direkt vor dem Bett und muss nicht erst zurückreiten.
Außerdem findet man kaum etwas, wenn man es sucht. Die Wege werden auf der Navigationskarte viel größer dargestellt, als sie in Wirklichkeit sind. Die Umgebung ist SO detailliert und groß, dass man teilweise echt lange suchen muss, bis man gefunden hat, was man sucht.

- Die Atmosphäre: Das Spiel sollte bestimmt einen verträumten Eindruck machen und richtig "reiterisch" sein durch viele kleine Details. Ich finde die Atmosphäre allerdings ziemlich düster und irgendwie unheimlich. Ich kann nichtmals genau sagen warum. Vielleicht, weil das Pferd so komisch aussieht, weil alles wie leergefegt ist, weil die Protagonisten teilweise wirklich seltsam sind oder weil es auch oft so dunkel ist? Könnte auch an der etwas kantigen Grafik liegen oder daran, dass man sich dauernd aufregt über die Steuerung. Ich finde die Atmosphäre zumindest nicht einladend.

- Die Story: Wodrum ging es noch gleich? Achso. Ja, ein Mädchen das in einem kleinen französischen Dorf ankommt, dort bleibt und dort reitet. Warum nochmal? Hm. Keine Ahnung. Um dauernd irgendwelchen Leuten einen Gefallen zu tun. Da fand ich die Story bei "Abenteuer auf dem Reiterhof 4" 1000x spannender. Hier geht es nur darum, irgendeiner Oma Fotos von Rosen zu machen (die kaum auffindbar sind trotz Kreuzen auf der Karte) oder .... hm, habs schon wieder vergessen. War nicht so wichtig. Und auf jeden Fall auch NICHT spannend. Spannung muss zwar nicht UNBEDINGT sein, aber so schnarchlangweilig bitte auch nicht.

- Das Reiten und das "Sich-ums-Pferd-Kümmern" kommt auch viel zu kurz. Wann wird nochmal erwähnt, dass man an einem Turnier teilnimmt oder irgendwas über die Pferde? Gar nicht! Adventure hin oder her, man möchte doch auch reiten und sich ums Pferd kümmern, aber dieses wird gar nicht mehr erwähnt, bzw. ist Nebensache. Selbst wenn man irgendwann 10 davon hat. Man schafft es auch gar nicht, sich um alle zu kümmern, weil die jeden Tag neues Futter und ne frische Box brauchen und man am besten die ganze Zeit in die Ausbildung eines Pferdes investiert und die anderen vor sich hinvegetieren lässt (sagt ja eh keiner was).
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.01.2009 16:21:52 GMT+01:00
Snoipah meint:
So geil. Du hast absolut all die Punkte treffsicher aufgeführt, die ich zu bemäkeln hatte.
Bin gestern Nacht mit dem Spiel fast wahnsinnig geworden. In dem Dorf hängt man ständig überall fest, oft rafft man nicht mal, ob man jetzt vor oder hinter etwas gehen muss bzw. wo die Figur hinrennt.
Die Wechsel finde ich auch ätzend, die Leute nähern sich nicht von irgendwo, die ploppen plötzlich zu einer bestimmten Zeit ins Bild und verblassen dann wieder.
Man rennt bei fremden Leuten ungefragt in den Häusern rum, die ausgestattet mit nutzlosem Zeug sind. Man muss im Laden frisches Stroh kaufen. Im Dorfladen. Man kann dort falsche Fingernägel und Strähnchen und Make-Up kaufen, aber auch einen Strohballen.
Obwohl auf dem Gestüt wirklich genug Stroh vorhanden sein müsste. Naja.

Das ganze Spiel ist dermaßen hölzern.

Und gruselig finde ich es auch. Durch die komischen kaputten Torbögen, die überall in der Landschaft herumstehen mit teilweise Gittern dran, hat es was von einem Friedhof und alles ist so seltsam braun und düster. An einem Sonnentag bekommt alles einen Gelbton.
Die Musik ist auch oft gruselig.

Das Pferd kann nicht über Hügel reiten oder über Dinge springen, wenn man nicht grade Springreiten macht. Es kann aber in einem Affentempo seitlich um eine Kurve rutschen.
Das Reiten macht ÜBERHAUPT keinen Spaß.

Das Spiel, in dem das Reiten bisher am besten umgesetzt ist, ist Mount and Blade. Glaubts mir. Da macht Reiten richtig Spaß. Wer mag, ziehe sich ein Video bei Youtube rein, da kann kein Reiterhofspiel mithalten. Zwar kann ich bei M&B nicht die Hufe auskratzen oder Longieren, aber die Pferdeanimationen sind großartig, die Geräusche auch und überhaupt...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2012 23:17:03 GMT+01:00
Laut meiner Freundin (die das Spielt :D), kann man auf der Map vom Ortsteil zu einem anderem Ortsteil "schnellreisen" :)
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