Kundenrezension

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zuviel des "Guten", 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: E=MC² (Audio CD)
Ich möchte doch gerne mal der hier von der Redaktion und den zahlreichen Mariah-Carey-Fans niedergeschreibenen, überschwänglichen Kritiken entgegentreten!

Zunächst einmal: Was erwartet man von einem Longplayer von Mariah Carey - zumal einem, der 17 Titel beinhaltet?

Dabei kann man gut bei dem Vorgängeralbum anknüpfen - wie ich finde ein tolles Album, da abwechslungsreich und trotzdem mit der eigenen Note versehen.

Genau diese eigene Note wollte Frau Carey wohl auch unbedingt und um ein Vielfaches verstärkt auf dem neuen Werk zeigen. Und genau das ist "zuviel des Guten". Denn -zurück zur Frage der Erwartung an ein Album von ihr- leider gehen die durchweg tauglichen Melodien in einem Brei aus langweilig dahinplätscherndem R&B bzw. eher Rap/Hip-Hop unter. Langsame Nummern werden zu basslastigen Semi-Hip-Hop-Liedern aufgefüllt und Midtempo-Songs schlafen förmlich unter einer Decke aus stets gleichem Grundrhythmus ein. Die vier Lieder, die auf Anhieb herausstechen, retten das Album leider keineswegs, sondern wirken hilflos wie von einem anderen Longplayer eingestreut, damit das Ohr wenigstens etwas Abwechslung erlebt. Somit gibt es schon einmal keine wirklichen, typischen Balladen, sondern eben nur einheitlichen "Brei" mit etwas Unterbrechung. Hier wurden also Melodien größtenteils schlichtweg verschwendet und überproduziert. Bei 17 Liedern eine scheinbar endlose Masse Langeweile.

Neben den Melodien erwarte ich von Mariah Carey zudem stimmliche Leistungen, die von leisem Flüstern bis zum voluminösen, langhaltenden Ton reichen. Leider enttäuscht der Longplayer auch hier, weil neben viel Rap-Geflüstere nichts an ihre Vergangenheit Herausragendes auftaucht. Urteil: langweilig!

Die geneigten Mariah-Carey-Dauer-Fans mögen ja in der Lage sein, in diesem tonalen Brei besonders tolle Features zu finden und sich darüber zu freuen. Der geneigte Normal-Hörer aber hangelt sich wirklich gelangweilt von einem Titel zum nächsten und freut sich über das Bisschen Pop, welches in drei Titeln noch zu finden ist.

Schade, dass Frau Carey meinte, nach einem solch tollen Vorgänger ihre Emanzipation derart stark in Richtung Hip-Hop und Rap weiterbetreiben zu müssen.

Bleibt zu sagen: Sparen Sie sich das Geld, sofern Sie kein großer Fan sind!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.04.2009 00:09:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.04.2009 00:09:35 GMT+02:00
Stevyy meint:
Dieses Album ist von der Fachpresse besser angenommen worden als The Emancipation of Mimi.

Veröffentlicht am 22.06.2009 20:38:05 GMT+02:00
J. Goddemeier meint:
Wieso 17 Tracks? Es sind 14.
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