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Kundenrezension

44 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungsloses Porträt einer vergessenen Geschichte, 20. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: 12 Years a Slave [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Blu-ray (Extras, Bildqualität) wird nach Erscheinen des Films bewertet. Ich werde mir den Film nach dem Kinogang gestern definitiv kaufen.

1841, Saratoga Springs, New York: Der freie Afro-Amerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor, "Amistad", "Salt") ist hochangesehener Geigenspieler und allseits beliebt. Eines Tages, als seine Frau wie so oft mit seinen Kindern aufbricht, um einen lukrativen Auftritt anzunehmen, wird er mittels eines Bekannten von zwei fremden Männern angesprochen, die seine Künste für den Zirkus benötigen. Er willigt ein, da das in Aussicht gestellte Geld nach zweiwöchtigen Auftritten ein kleines Vermögen darstellt. Tatsächlich fährt Solomon mit den beiden Herren nach Washington. Sie geben sich freundlich und speisen vorzüglich. Solomon erhält sogar noch mehr Geld als abgesprochen. Dann an dem Abend wird ihm im Restaurant übel. Er erwacht Stunden später in Ketten. Man macht ihm auf unmissverständliche Art und Weise klar, dass er seine Vergangenheit vergessen soll, er ein Sklave ist und Platt heißt. Platt vermisst natürlich seine Familie. Aber um sein Leben zu schützen mit der Aussicht, sie eines Tages wiedersehen zu können, stellt er sich wie gewünscht mit seinen Mastern gut.

Erster Plantagenbesitzer ist William Ford (Benedict Cumberbatch). Der Mann ist an sich herzensgut, aber dennoch Sklavenhalter wie jeder andere Plantagenbesitzer im Süden auch. Er kann Platt auch nur auf Schuldschein kaufen. Eines Tages gelangt Platt jedoch mit dem Aufseher John Tibeats aneinander. Um sein Leben zu schützen lässt Ford seinen Sklaven an Edwin Epps (Michael Fassbender) überstellen. Ein ungeahntes Matyrium beginnt...

Wenn man um die 50 Kilometer fahren muss, um diesen Film zu sehen lässt dies innerhalb der deutschen Kinolandschaft tief blicken, wo diverse Blockbuster zwei bis drei Kinosäle füllen während Filme wie dieser hier nur im kleinen kettenlosen Spartenkino zu finden ist. Der Film zeigt schonungslos den Süden. Ohne schönes Geschnörkel oder romantische Verklärtheit. Die Schwarzen werden wie Eigentum und Vieh behandelt. Bestrafungen sind an der Tagesordnung. Tote ein notwendiges Übel. Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe mit ungewollten Schwangerschaften keine Seltenheit. Wenn eine Sklavin wegen eines Stückes Seife der Rücken in Fetzen gepeitscht wird lebt ein dunkles Stück Geschichte im "Land of the Free"-Kult auf, dass dort lieber in Vergessenheit geraten würde. Die Schauspielerleistungen sind eindrucksvoll, Kulissen und Kostüme absolut detailverliebt. Die wahre Geschichte von den mir unbekannten Solomon Northup wurde bravourös in Szene gesetzt. Es ist wirklich schade, dass die deutsche Kinolandschaft diesen Film größtenteils übergeht.
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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.01.2014 10:59:00 GMT+01:00
Ben M meint:
Ich stimme überein. Der Film war hervorragend, wenn er auch sehr an die Substanz geht. Ich war allerdings sehr positiv überrascht, dass der Kinosaal brechend voll war – glücklicherweise ist das Desinteresse nicht ganz so groß wie befürchtet (wobei Kinotag war und der Film erst seit ein paar Tagen läuft …)

Das einzige, was ich tatsächlich für ein wenig unglaubwürdig hielt, war der dargestellte Zeitraum – sollten ja zwölf Jahre sein, kam mir persönlich aber vor wie ein Jahr, was sicherlich auch daran lag, dass die Schauspieler optisch überhaupt nicht alterten und die Jahreszeit durchweg die gleiche war. So fand ich es etwas befremdlich (ACHTUNG SPOILER), dass Solomon am Ende seinen erwachsenen Kindern gegenübersteht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2014 14:03:11 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2014 14:03:45 GMT+01:00
Hemeraner meint:
Auch bei uns war das Kino voll, allerdings gab es in der näheren Umgebung kaum ein Kino, dass diesen Film ausgestrahlt hätte. Das von Ihnen angesprochene ist mir auch aufgefallen. Die zwölf Jahre fielen grds. gar nicht auf. Allerdings habe ich mir - abgesehen von der optischen Veränderung Kinder-Solomon - gesagt, dass man als Sklave wohl auch das Zeitgefühl verliert. Normalerweise finde ich eine Übersicht der Jahre besser. Aber hier passte es irgendwie. Und so ist jeder Tag wie der andere und schon sind 12 Jahre rum...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2014 14:08:37 GMT+01:00
Ben M meint:
Ja, ich hab mich auch gefragt, ob das ein Stilmittel des Regisseurs mit genau diesem Hintergedanken sein sollte. Aber mich hat es dennoch etwas verwirrt.

Veröffentlicht am 28.01.2014 08:29:10 GMT+01:00
canislupus meint:
Lieber Rezensent! Auch ich bin fast 100km (eine Strecke) gefahren, um diesen großen, wichtigen Film sehen zu können. Es sagt viel, dass wirkliche cineastische Qualität mittlerweile jenseits der Metropolen ein Antagonismus zum (mono-)kulturellen Mainstream geworden ist. Also wichtig: wach bleiben!

Veröffentlicht am 01.02.2014 19:21:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.02.2014 20:10:30 GMT+01:00
Saint Sam meint:
>>Der Mann ist an sich herzensgut, aber dennoch Sklavenhalter wie jeder andere Plantagenbesitzer im Süden auch.<<

Könnten auch die einleitenden Worte zur neuen Vormittagsserie "Unsere kleine Baumwollplantage" sein.

herzensgute Grüße,

Sam

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2014 01:05:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.02.2014 01:14:31 GMT+01:00
le44442244 meint:
Puhh, ja, wie herzensgut der Plantagenbesitzer doch war. Beschützt sein "Eigentum".... (hier kommen die Tränen)... völlig uneigennützig und so selbstlos.

Veröffentlicht am 04.02.2014 01:12:21 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.02.2014 12:54:34 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2014 01:43:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.02.2014 01:47:33 GMT+01:00
Hemeraner meint:
Der Mann hat sein Eigentum zB nicht geschützt, als er das kleine Mädchen mitkaufen wollte, aber nicht konnte. Es ist immer leicht im Nachhinein darüber zu urteilen. Dem Grunde nach war er freundlicher als so manch anderer Plantagenbesitzer und nicht herzlos! Man muss solche Menschen auch mal teilweise mit damaligen Maßstäben messen und nicht nur mit der heutigen Sichtweise. Sich ausgerechnet über diese eine Stelle in der Rezension aufzuregen finde ich etwas lächerlich. Man kann auch aus heutiger Sicht mit der political correctness dann schreiben, alles Verbrecher ohne Emotionen und Gewissen. Und das konnte ich hier halt nicht sehen bei dem ersten Plantagenbesitzer. Es war ein Kind seiner Zeit, aufgewachsen in einem Land, das nichts anderes kannte. Und wer meint, der Norden hätte von vorneherein die Schwarzen gut behandelt, der möge sich mal den Abspann gegen Ende durchlesen, Glory sehen oder bis Mitte des letzten Jahrhunderts sich umsehen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2014 10:35:41 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.02.2014 12:54:22 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 04.02.2014 10:37:32 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.02.2014 12:54:27 GMT+01:00]
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