Kundenrezension

265 von 398 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Öde Erlebniserzählung einer Sechzehnjährigen, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Ich nehme das Buch in die Hand. Was mir zunächst auffällt, sind die sehbehindertenfreundliche Schriftgröße und die dicken Seiten, die auch Grobmotoriker umblättern können, ohne sie zu verknicken. Aber dem Preis muß ja eine entsprechende Menge Papier gegenüberstehen. Dann beginne ich zu lesen. Woran erinenrt mich diese Sprache nur? Da fällt es mir ein: an die Pixie-Büchlein, die ich meiner Tochter immer vorgelesen habe. "Connie geht zum Zahnarzt", zum Beispiel.

Wenn Ihnen der erste Absatz meiner Rezension stilistisch gefallen hat, wird Sie auch dieses Buch begeistern. Es ist aus der Sicht der sechszehnjährigen Katniss konsequent im Präsens geschrieben. Keinerlei sprachliche Raffinessen verwässern die buchhalterische Sprache dieser trockenen Erlebniserzählung, in der alles immer nur behauptet, aber nichts vermittelt wird. Je länger man liest, desto mehr fragt man sich, ob Suzanne Collins mit dieser Schreibe die Perspektive einer nicht besonders wortgewandten Teenagerin verdeutlichen oder einfach ihr eigenes schriftstellerisches Unvermögen kaschieren wollte.

Die Geschichte wurde hier ja schon umzählige Male zusammengefaßt, deshalb nur im Zeitraffer: in einem nicht näher umrissenen postapokalyptischen Amerika hat eine Art neues Rom (das "Kapitol") die Macht an sich gerissen und unterdrückt die Provinzen ("Distrikte"), die als Rohstoffquellen ausgebeutet werden. Irgendwann in der Vergangenheit hatten sich die Distrikte gegen das Kapitol erhoben, waren mit brutaler Macht aber niedergerungen worden. Dabei wurde der 13. Distrikt komplett entvölkert und die übrigen 12 Distrikte verpflichtet, jedes Jahr zwei zwölf- bis achtzehnjährige Jugendliche in eine Arena zu schicken, in der sie sich gegenseitig abschlachten, was über Wochen bis ins letzte Detail im Fernsehen übertragen wird. Die beiden aus Distrikt 12 - Katniss und Peeta - werden dabei als Liebenpaar inszeniert, das gemeinsam um den Sieg kämpfen darf.

Aha. Ein neues Rom belustigt sich an mehrwöchigen Gladiatorenkämpfen, die - zur Abwechslung - von Kindern ausgetragen werden, und bedient sich dabei aller Register der Manipulation von Massen bis hin zum Starkult. Das ist natürlich eine sehr treffende und bewegende Form der Zivilisationskritik, auch wenn sie so ähnlich schon seit fast 2000 Jahren immer wieder mal geäußert wird. Aber ich werde sarkastisch ...

Das Buch kann in keiner Weise überzeugen. Die Schilderung eines typischen Science-Fiction-Szenarios (Postapokalypse aufgrund Umweltzerstörung, Kriegen etc.) bleibt seltsam vage, und auch die historisch-politischen Entwicklungen, die zu diesem Szenario geführt haben, bleiben im Dunkeln. Mag sein, daß Collins sich das alles für die beiden anderen Bücher aufgespart hat, doch in der Sciene Fiction, der das Buch formal zuzurechnen ist, sollte der wissenschaftliche Rahmen einer Erzählung immer einigermaßen solide sein, damit das Gesamtbild paßt. Auch der Spannungsaufbau leidet sehr am Grundproblem des Romans, der Perspektive. Da Katniss berichtet (von Erzählen kann keine Rede sein), ist klar, daß sie als Siegerin aus dem blutigen Wettkampf hervorgehen wird. Man verfolgt das Gemetzel daher mit großer Gelassenheit. Sämtliche Charaktere bleiben ein- bis zweidminesional, die einzige etwas plastischer hervortretende Figur ist die zwölfjährige Rue. Emotional packt einen keiner der vielen Tode. Die Action bleibt merkwürdig uninspiriert und orientiert sich an zahllosen - meist filmischen - Vorbildern von Rollerball über Rambo bis hin zum Herrn der Fliegen. Jede Gelegenheit, atmosphärischen Gewinn aus der Postapokalypse zu ziehen, wird verschenkt. Und nicht einmal die Liebesgeschichte funktioniert, zu amerikanisch prüde kommt as alles daher. Zwei Teenager in einem Schlafsack, doch mehr als ständiges Küssen fällt ihnen nicht ein. Als Katniss den verletzten Peeta pflegt, versucht sie krampfhaft und letztlich erfolgreich, den Blick auf seine Körpermitte zu vermeiden. Echte Erotik? Fehlanzeige! Kein Wunder, daß jemand wie Stephenie Meyer das Buch kaum aus der Hand legen kann. Aber das soll ja ein Jugendbuch sein, und da hat Sex natürlich nichts zu suchen - im Gegensatz zu Gewalt im Überfluss, die man Kindern und Jugendlichen offenbar jederzeit und in immer härteren Dosen zumuten kann.

Die "Tribute von Panem" ist Ausdruck der Gewaltbesessenheit Amerikas, die längst auch in den Kinderzimmern angekommen ist. Insofern ist das Buch ein Spiegel seiner Zeit, das genau die gewaltorientierte Konsummentalität zelebriert, die es zu kritisieren vorgibt. Früher nannte man das, was Astrid Lindgren oder Michael Ende schrieben, Jugendbuch. Heute bitte etwas weniger Fantasie, dafür eine ordentliche Portion Snuff, damit die am virtuellen Ballerspiel hängenden Kids doch wieder mal ein paar Dollar oder Euro in die Buchhandlung tragen. Eigentlich traurig.

Ach ja, und wenn Sie auf ein paar Lacher aus sind, seien Sie gewarnt: das Buch ist 100% humorfrei.Das ist schade, denn der geerdete Blick der an Existenzkampf gewöhnten Provinzler auf die verschwenderische Dekadenz im Kapitol hätte sicher den einen oder anderen ironischen Seitenhieb ermöglicht. Doch nichts davon. Das Buch bleibt, trotz aller Schilderungen von Blut und Dreck, merkwürdig keimfrei. Daher wird auf diesem Boden auch nichts wachsen, außer dem Kontostand von Frau Collins.
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Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 30 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.04.2011 12:28:58 GMT+02:00
Amelie meint:
Ich weiß grad gar nicht, was ich sagen soll. Um ehrlich zu sein fühl ich mich leicht angegriffen dadurch, dass hier impliziert wird, die Leser wären "am virtuellen Ballerspiel hängende Kids". Also erst einmal sind geschätzte 70% aller Leser weiblich und bekanntlich sind es eher Jungen, die oben erwähnte Ballerspiele spielen. Ergo: Es ist recht unwahrscheinlich, dass viele der Leser solche Spiele spielen, da die Zielgruppe eher andere Hobbys hat.
Außerdem ist fast die Hälfte der Leser erwachsen.
Was die Schreibweise angeht, so haben Sie durchaus recht, dass diese eher simpel ist, aber ich kann nicht wirklich zustimmen, was die stilistischen Mittel angeht. In der Trilogie gibt es vor allem viele Motive, wie beispielsweise das Brot, der Vogel und das Feuer. Dass das Buch keinen Humor hat, hängt vielleicht damit zusammen, dass der Hauptcharakter nicht wirklich viel Spaß hat und es hier um Ausbeutung, Unterdrückung und Mord geht...
Zu behaupten, dass dieses Buch gewaltverherrlichend ist, finde ich persönlich sogar geradezu anmaßend, da wirklich STÄNDIG unterstrichen wird, dass Gewalt keine Lösung ist, besonders in Band drei der Reihe. Die Bücher sind ja quasi eine einzige Anti-Kriegs-Kampagne. Aber das können Sie ja auch nicht wissen, weil sie nur den ersten Teil gelesen haben.
Mich persönlich hat es auch nicht gestört, dass nicht genau erläutert worden ist, wie Panem entstand. In groben Zügen wurde es ja erwähnt und für die eigentliche Geschichte ist es auch nicht wirklich wichtig.
Wirklich schade finde ich es, dass so ein Buch verrissen wird, obwohl es doch sehr viel besser für Jugendliche ist ein Buch zu lesen, dass auch wirklich eine Aussage hat, im Gegensatz zu irgendwelchen vollkommen sinnlosen Urban-Fantasy Geschichten...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2011 21:49:45 GMT+02:00
Meine Rezension war da etwas zugespitzt formuliert. Sicher sind längst nicht alle Leser dieser Bücher gewaltgeile Kids. Ich kenne selbst einige, auf die das ganz und gar nicht zutrifft. Was mich einfach stört, ist die Tatsache, daß jetzt auch Kinder und Jugendliche gezielt mit Büchern, die auf dieser Gewaltwelle reiten, geködert werden sollen. Die angebliche Anti-Gewalt-Botschaft wirkt nach Hunderten von Seiten detaillierten Gemetzels und billiger Spannungsmache doch etwas aufgesetzt. In den 70ern nannte man so etwas Exploitation, also die gezielte Ausbeutung niederer Instinkte. Das finde ich ab und zu in einem völlig sinnfreien oder schwarzhumorigen Kontext ganz OK, nicht aber, wenn suggeriert wird, man setze sich hier ganz doll mit der Realität auseinander. Diesen Anspruch kann das Buch ganz und gar nicht einlösen. Die spannende Frage, wie Amerika so wurde (und welche Parallelen zum alten Rom vielleicht schon im heutigen Amerika zu sehen sind), wird völlig ausgeklammert. Eigentlich ist dieses Buch reine Fantasy, könnte auch in Rußland, Mittelerde, einer Sagenwelt oder auf einem anderen Planeten spielen. Völlig egal. Das Buch ist ein ganz hervorragend designtes Produkt, keine Frage. Aber ein literarisches Meisterwerk sieht ganz anders aus.
Wenn Sie die Frage nach den gesellschaftlichen Mechanismen interessiert, die im heutigen Amerika (und nicht nur dort) zu Gewalt führen, lesen Sie mal den ungleich spannenderen und intelligenteren Roman "Die Arena" von Stephen King (vgl. meine Rezension zu diesem Buch).

Veröffentlicht am 06.06.2011 09:10:00 GMT+02:00
Bolly Wood meint:
Obwohl ich Ihre Rezension gut geschrieben finde, ist sie zu polemisch und m.E. wenig reflektiert. In vielen Punkten gebe ich Ihnen recht. Mich selbst hat an dem Buch gestört, dass die Idee zur Story gut und perfide gleichermaßen ist. Das hätte ich gerne in "Erwachsenensprache" gehabt, obwohl ich keine super anspruchsvolle Leserin bin. Ebenso wie Sie hätte mich sehr interessiert wie Panem entstanden ist. Warum ein Distrikt (in Nordamerika) "nur" 8.000 Einwohner hat. Ferner hätte mich interessiert wie es im Rest der Welt aussieht - wenigstens kurz angerissen. Und das bei dieser schweren Kost kein Humor zu erwarten ist, war mir von vorherein klar, das hätte ich sehr befremdlich empfunden. Mein Sohn ist nun knapp neun und ich habe Probleme mir vorzustellen, dass er das in drei Jahren liest. Auch ich habe bisher nur den 1. Teil gelesen und spüre erste Ermüdungserscheinungen. Mir fehlt zu viel "drumherum" und der Schreibstil ist mir in meinem gesetzten Alter zu trivial.

Veröffentlicht am 21.12.2011 08:58:58 GMT+01:00
Pseudonym meint:
Sehr treffend beschrieben. Ich habe das Buch gestern beendet und saß mit einem merkwürdigen Gefühl, das ich nicht richtig definieren konnte, vor dem zusammengeklappten Werk. Sie haben dieses Gefühl genau auf den Punkt gebracht. Ich kann allen Kritikpunkten uneingeschränkt beipflichten. Zumindest für den ersten Band, zu dem diese Rezension auch geschrieben worden ist. Ich werde mich an Teil 2 wagen und versuchen, mich noch mitreißen zu lassen... Dem ersten Band ist dies jedenfalls leider ganz und gar nicht gelungen. Geschmäcker sind verschieden.

Veröffentlicht am 18.02.2012 20:59:05 GMT+01:00
Jade meint:
Ich frage mich gerade, wieso jemand, der sonst nur Rezensionen über Bücher von völlig anderen Genres liest, auf die Idee kommt, "Die Tribute von Panem" zu lesen.
Könnte es sein, dass Sie Jugendbücher einfach nicht mögen? Sie können nicht erwarten, dass ein Jugendbuch in einer wahnsinnig anspruchsvollen Sprache geschrieben wird.
Noch zu Ihrer Aussage, dass das Buch absolut humorlos ist: Ich hätte Humor völlig unangepasst gefunden, während sie in der Arena sind und jeden Moment sterben könnten.
(Spoiler) Als Rue gestorben ist, fanden Sie das auch völlig emotionslos? Ich wäre erstaunt, wenn ja...
Freundliche Grüsse
Tochter von noname

Veröffentlicht am 20.03.2012 21:42:16 GMT+01:00
Anna Sophia meint:
Ich stimme dieser Rezension in allen Punkten zu. Allerdings halte ich es nicht für richtig, dem Buch nur einen Stern zu geben. Ein Stern heißt für mich, dass Sie dieses Buch aus der Hand gelegt haben. Aber Sie scheinen es ja zu Ende gelesen zu haben, was heißt, dass es zumindest so spannend (oder was auch immer (; ) war, dass Sie nicht mittendrin aufhören konnten.
Und man sollte ja nicht vergessen, dass ein Buch wie "Die Tribute von Panem" nunmal Unterhaltung ist und nicht immer den Anspruch stellt, ein neuer "1984" von Orwell zu sein.
Wenn ich den Fernseher einschalte gucke ich auch nicht nur Arte sondern zappe ab und zu zu RTL. Einen Stern kriegen von mir zum Beispiel diese dämlichen Clipsendungen, moderiert von Hella von Sinnen, diesem Denny Klose und Konsorten.

Kurz: "Die Tribute von Panem" ist für mich "Mitten im Leben" - etwas das ich mir ab und zu zu Gemüte führe, ohne besonders hohe Ansprüche daran zu stellen. Keinem von beidem würde ich nur einen Stern geben, da ich ihm nunmal nicht immer entsagen kann und will.

Ich hoffe, ich habe Sie nicht falsch verstanden und Sie raten jedermann davon ab, zumindest zu erwägen dieses Buch in die Hand zu nehmen. Denn abgesehen von Ihren Kritikpunkten, denen ich, wie schon gesagt, absolut zustimme, habe ich das Buch innerhalb von wenigen Stunden verschlungen und es war mir eine Freude. Das Erklärungen zum Hintergrund fehlen ist schade. Aber es ist nunmal "Mitten im Leben" und keine Dokumentation mit Experteninterviews über eine Familien mit sozial-schwachem Hintergrund. Oberflächliche Unterhaltung.

Daher hätte ich dem Buch mit Ihren Kritikpunkten eher 2 Sterne gegeben :)

Veröffentlicht am 23.03.2012 12:11:23 GMT+01:00
Stephan Knapp meint:
Tolle Rezension - Sie beschreiben genau das, was ich auch erwartet habe, danke, dass Sie mich vor einem Fehlkauf bewahrt haben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.03.2012 11:22:22 GMT+02:00
Leonard Zorn meint:
Es soll ja nicht anspruchsvoll geschrieben sein. Das wäre dann zum Beisipiel Kant. Aber so stillos wie die Tribute von Panem muss kein Jugendbuch sein. Es liest sich einfach nicht schön. Und eine negative Rezension (wenn sie so ordentlich geschrieben ist wie diese) ist meist hilfreicher als die Lobhuddelei der Fans.
Ich wollte gerade eine Rezension schreiben, schließe mich aber dieser einfach in allen Punkten an. Ich sehe, was das Buch für viele so toll macht, kann persönlich aber gar nichts damit anfangen und spreche ihm objektiv auch schriftstellerische Können und moralischen Nutzen ab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.03.2012 21:59:46 GMT+02:00
S. Faust meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2012 21:11:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.04.2012 21:12:12 GMT+02:00
Andreas Reich meint:
Bitte keine Entschuldigungen: Die Ironie ihrer Formulierungen kam durchaus an (bei mir zumindest). In Ihrer Rezension steckt wohl mehr Klasse als in der gesamten Triologie und den der Autorin völlig *hust*unbekannten "Battle Royale" Versionen ...
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