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Kundenrezension

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ian klasse, DVD mau, 17. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ian Hunter feat. Mick Ronson - Live At Rockpalast (DVD)
Ian Hunter gehört zu den ganz Großen der Rockgeschichte, aber irgendwie dann doch nicht, denn er hatte keine wirklichen Hits (die Single "Once Bitten, Twice Shy" war die Einzige, die es mal in die Top Twenty der britischen Charts schaffte), aber er hatte z. B. Bands wie Hanoi Rocks maßgeblich beeinflusst.

Seine beste Zeit hatte er bei Mott The Hoople als Leadsänger, die Hits wie "Roll Away The Stone" und "The Golden Age Of Rock N' Roll" produzierten. Anfangs waren sie eine recht maue Halbwegs-Hardrockband, in die sich komischerweise David Bowie verliebte und ihnen mit dem Album "All The Young Dudes" zeigte, wie man erfolgreiche Songs schreibt und mit den Alben "All The Young Dudes", "Mott" und "The Hoople" waren sie eine Zeit lang echte Anwärter auf Superstars während der Glamrockära. So richtig funktionierte das nicht, vermutlich, weil sie sich als ernsthaftere Rockband sahen als etwa Slade, The Sweet oder Mud. Sie spitteten und Hunter machte allein weiter.

Nach zwei richtigen Flops ("Ian Hunter" und "All American Alien Boy" -was übrigens nichts über die Qualität der Musik aussagt) veröffentlichte er "You're Never Alone With a Shizophrenic", was sein bestverkauftetes Album wurde (was immer das heißen mag, denn man findet, was Charterfolge usw. betrifft nur wenig brauchbares Material).

Eben zu dieser Zeit (1980) trat er im Rockpalast auf und genau da hab ich ihn erstmals solo gesehen und genau da wurde ich Fan. Das Programm war eine Mischung aus dem aktuellen Album und einigen Mott The Hoople Songs. GANZ WICHTIG: Hier spielt Mick Ronson mit, der schon in der Spätphase von Mott The Hoople mitwirkte und bis zu seinem Tod ein Freund von Ian Hunter war (als Empfehlung mag hier ihr gemeinsames Album "Yui Orta" von 1989 gelten).

Der Set beginnt mit "FBI", einem Instrumental von den Shadows, gefolgt von drei Midtemporockern "Once Bitten, Twice Shy" und "Angeline", sowie der alte Sonny Bono-Song "Laugh At Me", den man schon auf der ersten Mott The Hoople Scheibe gehört hat, aber nicht so gut. Danach kommen seltsamerweise schon früh zwei Balladen hintereinander: "Irene Wilde" und "I Wish I Was Your Mother". Für ein Rockkonzert ist das eigentlich ein beschaulicher Anfang. Ian Hunter hat das mal sinngemäß so erklärt: "Wenn ich früh die Rocksongs singe, wobei ich schreien muss, krieg ich nachher die Balladen nicht mehr sauber hin."

Also kommen nachher die Kracher: "Just Another Night", "Cleveland Rocks (wie wahr)" usw.

Um es noch einmal zu betonen, das ist ein Klassekonzert, das ist Rock, wie man ihn sich wünscht: Klasse Band, klasse Songs ohne Schnörkel.

Was stört, ist, dass es auf dieser DVD keine kongeniale Umsetzung fand: Der Sound ist mau, vor allem kann man kaum verstehen, dass dieses Konzert bis dahin das lauteste beim Rockpalast war, denn das hört man einfach nicht. Weiterhin stört mich, dass man das darauf folgende Interview nicht dazugepackt hat (Möglicherweise täusche ich mich hier - ist ja schon lange her - aber normalerweise hat jede Band danach ein Interview gegeben).

Das Ganze kann man damit erklären, dass der Rockpalast damals nur ein Nischenprodukt war und man jetzt auch nicht viel Wert auf eine saubere Nachbearbeitung gelegt hat. Wenn ich mir allerdings das schöne Cover ansehe, irritiert mich das Gesamtpaket doch etwas.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.04.2014 02:34:04 GMT+02:00
dmelli meint:
Richtig, das anschließende Interview nach dem Konzert war richtig lustig. Ich erinnere mich genau, wie Ian Hunter verzweifelt versuchte, ein Autogramm auf eine dafür vorgesehene Tafel
zu schreiben, aber ein Stift nach dem anderen versagte. Ian & Mick waren ausgesprochen guter Laune in jener Nacht!
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