Kundenrezension

39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon gut, aber Ausstattungsmängel..., 9. Januar 2012
Auch Aufgrund der guten Rezensionen des Zoom H2 und einer Rezension im Besonderen, bei dem dieses Gerät auch zum überspielen von Schallplatten via Line-In beschrieben und empfohlen wurde, habe ich - die Ausstattungliste gibt ja einiges her - mich für dieses Gerät entschieden. Zwar handelt es sich um den Nachfolger des H2, jedoch waren die Testberichte - gerade den Bereichen Klang und Verarbeitung - doch dem H2n eher zugetan.

Neben dem überspielen von Schallplatten, sollte auch der Gesang meiner Tochter zum Üben aufgenommen werden. Hinsichtlich des Klangs mit den eingebauten Mikrofonen - sowie auch mit externerm Mikrofon Rode NT-1A Großmembran-Kondensatormikrofon mit goldbedampfter und elastisch gelagerter 2,5 cm (1 Zoll) Nierenkapselvia eines Mikrofonverstärkers Behringer Tube Ultragain MIC100 Audiophile Vacuum Tube Preamplifier mit Limiter war ich soweit schon ziemlich zufrieden - besser geht immer, meistens jedoch auf Kosten des Preises.

Das ich das Gerät jedoch wieder zurück gesendet habe, liegt an der mangelhaften (weil zu empfindlichen) Auslegung des "Line-In". Selbst bei absolut minimaler Aussteuerung ist es nicht möglich, eine einwand- und verzerrungsfreien Aufnahme über den Line-In Eingang zu erhalten - dies habe ich sicherheitshalber mit einem zweiten Gerät gepüft, es handelt sich also NICHT um einen Enzelfall. Sicherlich kann man mit "externen Hilfsmittelchen" in dieser Hinsicht noch regulierend eingreifen (ein Beispiel könnte sein: [...]) unter dem Titel "18 dB self-made attenuator pad for line-level signals"(Artikel auf Englisch). Jedoch würde ich gerne auf einen vollwertigen Line-In zurückgreifen wollen - welcher auch zu meinen Ausschlusskriterien gehört.

Das Design muss man mögen - ich bin da eher schmerzunempfindlich, solange das Gerät tut was es soll und das auf hohem Niveau - oder eben nicht, deshalb bewerte ich dieses auch nicht. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und richtig "wertig" ist anders. Die Ausstattungsliste ist ziemlich beeindruckend (wer sich generell für das Thema "Field Recorder" interessiert, für den ist unter Umständen die folgende Website (soweit noch nicht bekannt) interessant: [...] ebenso ausreichend viele Audio-Formate, die angeboten werden.

Was die Haptik angeht, so finde ich das Gerät zu leicht und nicht eben wirklich gut verarbeitet, allerding muss man hierbei schon den geringen Preis mit einbeziehen. Zwar haben die Bedienungsknöpfe einen guten Druckpunkt, das gilt allerdings nicht für den wichtigen Aufnahmeknopf (habe ich ihn nun gedrückt, oder habe ich ihn nicht gedrückt?!). Zudem sind "Griffgeräusche" nur selten zu vermeiden, wenn diese auch mit einem Audioprogramm jeglicher Coleur leicht zu entfernen sind (solange sie sich am Anfang oder Ende einer Aufnahme befinden, "aus der Hand"-Aufnahmen könnte man sich damit allerdings "versauen; am besten also aufstellen (Stativ oder Tisch) und nicht mehr anfassen sondern "durchlaufen" lassen).

Nett sind solche Dinge wie 5 Mikrofone - hier wird auch der Raumhall mit aufgenommen. Das klingt schon außerordentlich gut.

Wer keine Verwendung für den Line-In als echten Eingang hat, der bekommt ein klanglich wirklich gutes Aufnahmegerät.

Aufgrund der genannten Einschränkung des Line-In - die nicht wirklich sein müsste - und der anderen genannten Kleinigkeiten, vergebe ich drei Sterne.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.01.2012 22:32:26 GMT+01:00
eosgold* meint:
Tja für SCHALLPLATTEN braucht man halt einen Entzerrvorverstärker, das ist ein ganz alter Hut. Kein Wunder, daß die Aufnahme über Line-in verzerrt klingt ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2012 15:28:34 GMT+01:00
Rainer Smetan meint:
Hallo eosgold*

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben meine Rezension zu lesen.

Allerdings darf ich Ihnen verraten, dass mir solche Begrifflichkeiten wie "Entzerrervorverstärker", "MM (Moving Magnet)", "MC (Moving Coil)" oder "RIAA-Kurve" (oder besser Scheidekennlinie) seit Ende der 70er Jahr bekannt sind, ich aus einem technischen Beruf komme und ich mich seit mehr als 25 Jahren mit der Audiotechnik beschäftige. Insofern dürfen Sie mir glauben, dass der Plattenspieler (im übrigen mit MC System) nicht direkt an den Zoom H2n angeschlossen wurde, sondern über einen adäquaten Verstärker mit Phone (MC-) Vorverstärker.

Insofern ist Ihre Ausführung zwar ein ganz alter Hut, aber auf mich nicht zutreffend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2012 15:20:30 GMT+01:00
HELLSPAWN25 meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.02.2012 14:24:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.02.2012 14:27:27 GMT+01:00
Rainer Smetan meint:
@HELLSPAWN25

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Wenn Sie uns noch wissen lassen, wie Sie "den" (welchen?) Verstärker "herunterdrehen", dann wäre mehr geholfen worden, als dieses lol, bei dem jegliche Erläuterung fehlt. Vielen Dank!

Da, wie ich bereits schrieb, auch die geringste Aussteuerung zu einer Verzerrung führte - dies auch bei einem zweiten Gerät - und zwar nicht nur hör- sondern auch messbar, bin ich ob Ihres Hinweises "klappt hier alles wunderbar" äußerst skeptisch, da selbst der H4n aus gleichem Hause dasselbe Problem aufweist.

Veröffentlicht am 11.03.2012 17:45:05 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 13.03.2012 14:02:37 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 06.04.2012 15:35:08 GMT+02:00
7593 meint:
Hi,

ich bin totaler Anfänger in Sachen Field-Recorder, brauche aber einen. Ich bin etwas verwirrt wegen des "Line-In-Problems". Am "Line-In" werden doch die externen Mikros angeschlossen? Hatten Sie die "verzerrten Aufnahmen" nur bei den Schallplatten oder auch bei dem Gesang Ihrer Tochter?

Braucht man für jedes Mikro einen Mikrofonverstärker?

Viele Grüße und Danke

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2012 23:57:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.04.2012 00:04:17 GMT+02:00
Rainer Smetan meint:
Die Probleme stellten sich nur bei Hochpegelsignalen ein (also Cinch-Signal von Stereoanlage oder ähnliches) - das hatte nun nichts direkt mit Schallplatten zu tun, dass Problem stellte sich auch bei Tapedeck/Spulentonband als Hindernis dar.

Ja, am Line-In wird ein externes Mikrofon angeschlossen.

Mit Mikrofonen gab es soweit kein Problem, bin mir aber nicht mehr sicher hinsichtlich einer möglichen Spannungsversorgung (Phantomspeisespannung).

Kondensatormikrofone dürften durchweg direkt am 3,5mm Klinkenstecker funktionieren.

Veröffentlicht am 12.11.2012 08:23:26 GMT+01:00
Das Problem mit der zu hohen Empfindlichkeit bei Line-In-Aufnahmen ist ganz einfach zu lösen. In Aufnahmefunktion in das Menü gehen, Rec wählen, Auto Gain wählen, und dort dann die Start-Aufnahme-Empfindlichkeit wählen. Habe ich gestern bei der Digitalisierung von alten HiFi-Cassetten so gemacht und damit normale, nicht übersteuerte Aufnahmen hinbekommen. Der Kritikpunkt oben in der Rezension ist unangebracht, und beruht lediglich auf einem Bedienungsfehler. Das hatte mich total verunsichert, bin froh, dass es nicht so ist. Kurz und gut: Der Handyrekorder ist auch als Analog/Digitalwandler zur Digitalisierung alter Analogaufnahmen bestens geeignet. Ich habe damit Lieder eines alten Freundes, der schon lange nicht mehr lebt, wieder ins Leben zurückrufen können :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2012 10:38:57 GMT+01:00
Rainer Smetan meint:
Um Wandler-Clipping zu vermeiden, muß der Rec-Level stets auf höchster Stufe stehen. Zumindest war dies bei meinem Testgerät so und so mussten die Eingangssignale mit einem zusätzlichen, externen Mischer geregelt werden. Ob dies bei Ihrem Gerät anders ist, kann ich nicht beurteilen, ebensowenig die tatsächliche Klangqualität der Aufnahme (ist diese beim Abhören über Kopfhörer ebenso einwandfrei?) Wer das aber nicht weiß - und ein solches mit diesem Mangel behaftetes Gerät erwischt hat (ich habe dies extra mit einem zweiten Gerät gegengeprüft) - und den Eingangspegel wie üblich mit Rec-Level regelt, versaut sich die Aufnahme - um so mehr, je höher der Signalpegel ist. Im Übrigen hat auch das Zoom H4-N dieses Problem.

Entsprechend war dies bei den mir vorliegenden Geräten so und damit KEIN Bedienungsfehler. An eine technische Änderung mag ich nicht glauben und über die Qualität der durchgeführten Aufnahme werde ich mir kein Urteil erlauben, weil mir diese nicht vorliegt. Im übrigen bin ich auf weitere Details ausreichend eingegangen. Nur weil sich der Pegel herunterregeln lässt, bedeutet dies nicht, dass die Aufnahme damit verzerrungsfrei wird - obwohl dies so sein sollte. Da das Verzerren bereits vor der Pegelregulierung erzeugt wird, regele ich das Verzerren einfach mit herunter. Es ist insofern ein Fehler in der Signalverarbeitungskette.

Wenn diese Lösung für Sie jedoch passt - dann um so besser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.11.2012 18:21:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2012 18:30:30 GMT+01:00
H.K. meint:
Guten Tag Herr Smetan,
ich suche nach einem Gerät zur Digitalisierung meiner Schallplatten. Hinter meinem Thorens hängt eine Creek OBH7 Vorstufe, die ordentlich Dampf rausgibt. Zunächst interessierte ich mich für das Tascam DR-05. Jedoch war das Problem zu hoher Eingangspegel dort bereits beschrieben. Das von Ihnen getestete Zoom-Gerät scheint ebenfalls nicht mit hohen Eingangspegeln durch analoge Aufnahmequellen zurechtzukommen. Haben Sie eventuell einen Tipp, mit welchem Gerät man gute Ergebnisse erzielen kann? Vielleicht das Yamaha C24 Pocketrak? Es scheint gar nicht so leicht zu sein, da was passendes zu finden (zu einem günstigen Preis)... Über einen hilfreichen Tipp würde ich mich freuen! Es grüßt Holger Kortüm
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