Kundenrezension

309 von 384 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klasse Popcorn-Kino im Weltall, aber wieder unzureichende Veröffentlichung seitens Warner., 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravity Steelbook (2D/3D) (exklusiv bei Amazon.de) [3D Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Ich will hier nur kurz Feedback zur Blu-ray Veröffentlichung im deutschen Raum geben:

Leider hat hier Warner die Rechte und deshalb lag schon die Vermutung nahe, dass sich auf der deutschen Blu-ray eine Tonspur in Dolby Digital 5.1 mit 448 kbps befindet.
Dies war auch bei The Dark Knight Rises so und hat sich mittlerweile auch für Gravity bewahrheitet.
Hintergrund: Solch eine Tonspur ist Standard für DVDs, High Definition Audio ist für mich etwas anderes und die Gewissheit, dass dieser Film noch zusätzlich sehr von dem Ton und natürlich auch Bild lebt, macht es für mich noch viel weniger nachvollziehbar, warum dies ignoriert wurde.
Den Unterschied zu dieser Tonspur und einer DTS-HD MSTR 5.1 oder gar 7.1 erkennt man sogar schon mit einem absolut Low-Budget System und immer mehr Blu-ray Käufer setzen zusätzlich zu einem großen und detailreichen Fernseher auch entsprechendes Audioequipment ein.

Zu guter Letzt steht der Preis für das 3D Steelbook, welches optisch durchaus gelungen ist bei stolzen 35,00 Euro.
Da wurde einfach mal wieder richtig Geld gespart und der Kunde für dumm verkauft.
Würde ich nicht lokalisierte Filme sehen wollen, dann würde ich nie wieder etwas von Warner Deutschland kaufen.
Würde eine Petition etwas bringen, ich würde eine erstellen.
Auf E-Mails reagiert Warner Deutschland übrigens auch nicht, die scheinen generell aussortiert zu werden.

Wenn ihr das mit dem deutschen Ton verkraften könnt und euch der stolze Preis nicht zu viel ist, dann ist dies eine gute Veröffentlichung und einen Kauf Wert.

Update 26.11.2014:
Dolby Digital (auch AC-3 bzw. DD genannt) muss nicht zwangsläufig für eine schlechte Qualität stehen, bzw. dies ist nicht der Fall. Aber gewisse Veröffentlichungen in der Vergangenheit und ich befürchte auch weiterhin in der Zukunft haben uns gelehrt, dass diese Art von Tonsystem einfach nicht mehr "State of the Art" für eine Blu-ray Veröffentlichung im Heimkino-Segment ist bzw. je war.
Dolby Digital ist einfach schon zu lange auf dem Markt und sollte meiner Meinung nach zusammen mit der DVD aus dem Heimkino-Segment verschwinden. AC-3 hat nun mal ein verlustbehaftetes Verfahren zur Datenkompression und hat lange Zeit gute Dienste geleistet, es hat sich verdammt viel auf dem Markt getan und bei den meisten Konsumenten steht mittlerweile entsprechendes Equipment parat, welches High Definition Audio wiedergeben kann. Man sollte nicht immer an altbewährtem festhalten, sondern muss offen für neues sein um so unter Umständen feststellen zu können, dass das was man jahrelang für gut befunden hat, heutzutage bei der raschen Entwicklung einfach nicht mehr mithalten kann. Wer generell nicht an Fortschritt, Innovation und auch Trend festhält, kann gerne bei seinem altbewährten bleiben, es zwingt schließlich niemanden dazu dies zu tun. Im Ernstfall muss auf gewisses verzichtet werden.
AC-3 kann meiner Meinung nach weiterhin für Blu-ray Veröffentlichung von deutlich älteren Filmen genutzt werden, aber neue Filme und vor allem Filme bei denen es mehr als im Durchschnitt auf den Ton ankommt, sollten einen deutschen und englischen High Definition Audio-Track besitzen.
Warner Bros. ist hier ein bekannter Kandidat, aber Paramount Pictures und 20th Century Fox haben genau so Verbesserungspotential. Fakt ist nun mal, dass sich beispielsweise Sony Pictures inkl. aller Tochterfirmen für High Definition Audio entschieden hat und dies tun ein sehr großer Teil aller deutschen Studios genau so.
Ein klein wenig Off-Topic:
Bestes Beispiel hierfür, Dreamworks gehörte vor geraumer Zeit noch als Tochter zu Paramount, wäre dies noch immer so, hätte die kürzliche Veröffentlichung von Need for Speed 3D auf Blu-ray einen
AC-3 Track in deutsch bekommen, da dann auch Paramount die Rechte/Lizenzen in DE gehabt hätte.
So hat aber Constantin Film die Rechte für DE erworben und den Film in DTS-HD HR 5.1 veröffentlicht, was bei Constantin Film Standard ist.
Da kann jeder davon halten was er will, ich finde es toll!
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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51-60 von 164 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2014 04:54:54 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 06.04.2014 13:48:09 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2014 08:32:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.04.2014 15:10:06 GMT+02:00
SD meint:
Hallo Mabuse,

oh, ein Fullquote! Wie schon Ihr bisheriges Auftreten in der Debatte bar jeder Regelkonformität und Systematik war, so zeigt nun diese Unhöflichkeit, dass Sie offenbar noch nicht einmal die Zitierregeln beherrschen... etwas, das Grundlage jeder akademischen Ausbildung war und ist! Das hat ja nun gerade noch gefehlt, um mein vorläufiges Bild Ihrer Person zu einer festen Meinung zu vervollständigen.

Na dann, Andreas, holen Sie mal Popcorn und Cola! Fertig? Bereit? Los geht's!

Zitat Mabuse:

"Ich bin kein Spinner und war Mitbesitzer eines Studios und eine PA-Verleihs in Berlin in den 90ern [...]."

Zitat Ende

Wo habe ich Sie als Sp.nner bezeichnet? Ich habe lediglich mehrfach auf die krasse Diskrepanz zwischen behaupteter beruflicher Qualifikation und Ihrem Argumentationsstil hier hingewiesen. Deshalb ein weiteres Mal: Lesen und versuchen zu verstehen vor dem Schreiben.

So so, Sie waren also Mitbesitzer eines Studios und eines PA-Verleihs? Na und? Was sagt das über Ihre fachliche Qualifikation aus? Mit Verlaub: Einen Sch.ißdr.ck!

Jeder mit genug Geld und/oder guten Beziehungen kann und darf ein Tonstudio kaufen resp. einrichten! Selbst Leute, die beruflich nur "Rummelboxer" gelernt haben, Menschen, die gerade mal als dritter Ersatzmann beim Ballaufpumpen während des alljährlichen Fußball-Dorfturniers zu gebrauchen sind.

Also was soll das beweisen? Wenn ich mal daran erinnern darf: Sie haben sich hier im öffentlichen Raum als Toningenieur bezeichnet! Und wie ich bereits angemerkt hatte, ist die Berufsbezeichnung "Ingenieur" in Deutschland gesetzlich geschützt. Nur erfolgreiche Absolventen einer entsprechenden Hochschulausbildung dürfen diese führen. Wer sich - ohne es tatsächlich zu sein, sondern nur, weil er mal in einem Tonstudio mehr oder minder kompetent an den "Knöpfen" gedreht hat - selbst so betitelt, begeht eine Straftat gemäß §132a Abs.1 StGB.

So langsam beginne ich mir wirklich Sorgen zu machen um Sie... denn Unwissenheit und D.mmheit schützen bekanntlich nicht vor Strafe!

Zitat Mabuse:

"Mein teilweise falsch geschriebener Name [...] "

Zitat Ende

Das wundert mich nicht! Obwohl ich selbst weit entfernt bin von jeglicher Perfektion in Orthographie und Grammatik... aber Ihre Schreibweise lässt zumindest mal darauf schließen, dass, was immer Ihre berufliche Ausbildung war, das Fach Deutsch kein Bestandteil dieser gewesen ist.

Zitat Mabuse:

Mein Name [...] steht auf ca. 13 Platten [...]."

Zitat Ende

Na und? Der von Dieter Bohlen steht wahrscheinlich auf Hunderten! Deshalb ist er trotzdem kein Toningenieur! Siehe oben!

Zitat Mabuse:

"Ich kenne Pro-Tools besser als sie und mische heute noch Bands."

Zitat Ende

Und woher wollen Sie wissen, wie gut ich welche Technik kenne? Haben Sie Einsicht in mein Dossier? Sofern ja, wird es dann wohl Zeit, mal eine Selbstauskunft gemäß Datenschutzgesetz bei Ihnen anzufordern. Wenn nicht, dann ist diese Aussage der bei Ihnen übliche unqualifizierte und überhebliche B.llsh.t.

Sie mischen Bands?! Wow! Na jetzt haben Sie mich doch noch überzeugt! Hut ab! Nochmal, extra für Sie: Das sagt absolut gar nichts aus! Schon gar nicht in Bezug auf die Verhältnisse und Zusammenhänge bei der Produktion eines Kinofilm-Soundtracks. Das Sie sich nicht langsam selbst lächerlich vorkommen mit Ihrer Argumentation! Merken Sie es tatsächlich nicht, Sie machen sich immer mehr zum Gespött hier! Unglaublich!

Apropos "mischen", mein Nachbar mischt gerade Beton. Ist er deswegen nun automatisch Bauingenieur oder Architekt?

Zitat Mabuse:

"Wenn sie Kretin und ihr verstummter Fledermausohr noch was zu sagen haben, dann tun sie es."

Zitat Ende

Obwohl es normalerweise nicht meine Art ist, da wie gesagt selbst nicht fehlerfrei, auf falscher Rechtschreibung herumzureiten:

Mal nur so zur Info: Eine persönliche Anrede in der dritten Person Plural wird stets (und nicht nur am Satzbeginn) groß geschrieben! Ist das so schwer? Vor allem, wenn man es sich nur bei den anderen Diskussionsteilnehmern abzuschauen braucht!

Dies nur damit Sie nicht bloß im zwischenmenschlichen Bereich etwas lernen - den Beweis, dass in fachlicher Hinsicht bei Ihnen jede Hilfe zu spät kommt, haben Sie ja, wenn auch sicher unabsichtlich und ohne es zu merken, mit annähernd mathematischer Präzision und Endgültigkeit selbst erfolgreich geführt.

Kretin? Da haben Sie aber bestimmt lange nach gesucht im Fremdwörterbuch. Bravo, originelle Wahl!

Bei Beschimpfungen bevorzuge ich dagegen sozusagen gutbürgerliche und vor allem regionale Küche. Hausmannskost halt! Und deshalb nochmal, Sie Kn.lltüte, das Fledermausohr hier in dieser Diskussion, das sind Sie und Ihre Gesinnungsgenossen! Wenn Sie uns schon beleidigen wollen, dann doch bitte auch so, wie es unserer Intention entspricht. Eine gängige (und eigentlich fast schon als Kompliment zu wertende) Bezeichnung wäre z. B. Holzohr. Also bitte, etwas mehr Sorgfalt bei Ihren Herabwürdigungsversuchen fände sicher nicht nur ich sehr nett! Danke!

Es würde mich im Übrigen offen gestanden wundern, wenn Max Mustermann nach dieser direkten, wenn auch einmal mehr völlig falschen (aber wir haben ja Verständnis für Ihr begrenztes intellektuelles Aufnahme- und und Ausdrucksvermögen) Erwähnung nicht auch nochmal sein Scherflein hier beiträgt.

Zitat Mabuse:

"Sie gehen mir ernsthaft auf die Nerven [...]."

Zitat Ende

Schön! Das freut mich! Hat sich die ganze Mühe also doch gelohnt! ;-)

Zitat Mabuse:

"[...] mit ihren mehr als 'dümmlichen' Kommentaren, die von einem aufgesetztem Wissen zeigen aber ansonsten von NICHTS."

Na Sie Ex-Tonstudiomitbesitzer (das "Ex" wird wohl seine Gründe haben) müssen es ja wissen! Mutmaßlich bei irgendwelchen Hinterhofhobbyblasmusikkombos die Mischpulte schänden und sich hier als Experte ausgeben, das sind genau die Richtigen!

Zitat Mabuse:

"Sorry und freuen sie sich, dass ich mit ihnen überhaupt kommuniziere."

Zitat Ende

Kein Problem. Und ja, ich freue mich tatsächlich über die mir zuteil werdende Gnade einer virtuellen Audienz beim Tontechnik-Papst höchstpersönlich.

Fast so sehr, wie wenn mich der Hund vom Nachbarn (ja, der mit dem Betonmischer) anbellt... dessen Konversation hat dann doch noch etwas mehr Substanz!

Zitat Mabuse:

"Ihren aufgeblasenen und absolut nichts sagenden Worten habe ich absolut nichts entgegenzusetzen oder gar zu sagen."

Zitat Ende

Ich dachte, Sie seien derjenige, der sich hier aufbläst! So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein!

Sie behaupten doch, Unterschiede zwischen HD-Sound und DD hören zu können! Wo ich sage, dies sei bei gleichen Ausgangsbedingungen und einem seriös und reproduzierbar durchgeführten Vergleichstest unmöglich. Wer bläst sich hier also auf?

Sie bezeichnen sich als Toningenieur ohne es offensichtlich zu sein! Wer bläst sich hier also auf?

Und dass die Realität und die technischen Fakten Ihr intellektuelles Verständnis überschreiten, dafür kann ja nun keiner der hier Anwesenden etwas. Noch nichtmal Sie selbst. Dafür, sich mit jedem weiteren Beitrag mehr und mehr zum Tr.ttel machen und den Verdacht zu erhärten, gesetzlich geschützte Berufsbezeichnungen unberechtigt zu verwenden, sind Sie dagegen schon selbst verantwortlich.

Zitat Mabuse:

"Viel Spaß mit sich und seinesgleichen.

Kommunikation beendet...!"

Eben sollte ich mich noch ob Ihrer Kommunikation mit mir freuen, nur damit Sie diese unmittelbar danach für beendet erklären (übrigens, wie manch anderer Schw.chkopf hier, nicht zum ersten Mal). Ich bin unendlich enttäuscht.

Vor allem, weil Sie ja damit auch nicht zu Ihrem Wort stehen und "gerne" mal erklären, wie sich nun Ihrer Meinung nach der Sachverhalt korrekt darstellt. Darauf hatte ich von ganzem Herzen gehofft...

... Georg Schramm hat sich ja leider aus dem TV-Geschäft zurückgezogen und so haben richtig gute Pointen leider Seltenheitswert.

An das Mischpult, fertig, los!
SD

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2014 12:40:12 GMT+02:00
Andreas meint:
Bravo SD!
Auch ohne Popcorn und Cola haben Sie mich bestens unterhalten :-)

Veröffentlicht am 07.04.2014 13:58:41 GMT+02:00
Carrie meint:
Interessant, was so alles über HD-Tonformate von der Werbeindustrie über den Endverbraucher an andere Endverbraucher weiter gereicht wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2014 17:24:19 GMT+02:00
Hallo SD,
Sie haben das Thema umfassender behandelt und diese(n) Schaumschläger besser auseinandergenommen, als ich es je gekonnt hätte. Man sollte seine Grenzen kennen und ich kenne meine.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 02:39:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2014 02:41:42 GMT+02:00
Mabuse meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 06:11:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2014 06:52:13 GMT+02:00
SD meint:
Hallo Mabuse,

da bin ich ganz Ihrer Meinung. Kaum etwas vom hier Geschriebenen ist tatsächlich hilfreich zum Thema "Sinn oder Unsinn von HD-Soundformaten". Allerdings trifft das ja auch voll umgänglich auf Ihre eigenen Beiträge zu. In Ihrem ersten Kommentar hier haben Sie sogar dafür plädiert, den Blick eher weg von den technisch-wissenschaftlichen Fakten hin zu einer subjektiveren Betrachtungsweise zu richten.

Was aber will man mit einer solchen subjektiv geprägten Diskussion erreichen? Die Frage, ob eine HD-Tonspur nun sinnvoll ist oder nicht, lässt sich so jedenfalls nicht ernsthaft erörterten. Geschweige denn klären. Weil auf diese Weise keinerlei wissenschaftliche Methodik möglich und somit statistische Signifikanz unerreichbar ist. Entschuldigung dafür, dass ich immer wieder auf dieses Argument zurück komme(n muss), aber einem Ingenieur mit einer einer technisch-wissenschaftlichen Ausbildung sollte eine derartig subjektivierte Herangehensweise zuwider sein.

Und wem schon die aufgeworfene Frage nach dem Sinn nicht passt... der beteiligte sich doch am Besten einfach nicht! Der Rezensent aber muss sich etwaiger Kritik stellen! Ob er will oder nicht. Oder seine Rezension wieder löschen.

Aber statt nun mit Fakten aufzuwarten werden hier am laufenden Band (nicht ausschließlich bezogen auf Sie) Wortverdrehungen ("keine hörbaren Unterschiede bei verschiedenen Blu-Ray-Tonspuren") , Unterstellungen ("schlechtes Gehör", "schlechte technische Ausstattung") und absolut offensichtliche Widersprüche und absurde Zusammenhänge ("Kinoequipment relativiert schlechten Codec", "Kino-Soundequipment ist generell schlecht, weil mangelhafte Räume, technische Wartung und z.T. defekt") konstruiert...

... ohne nachher, auf direkte Bezugnahme und Nachfrage durch die Gegenseite, die geringste Bereitschaft erkennen zu lassen, hierzu detailliert Stellung zu nehmen. Geschweige denn, sich von diesen zu distanzieren resp. die Widersprüche aufzulösen. Und da erwartet ausgerechnet Ihre Seite allen Ernstes eine sachliche und faktenbasierte Diskussionskultur von uns (mir)? Warum? Mit welchem Recht?

Ich für meinen Teil bin nicht bereit, mich sachlich und um einen seriösen Argumentationsstil bemüht an einer Debatte zu beteiligen, wenn die Gegenseite alles versucht, genau dies zu sabotieren. Ebenso wenig, wie ich bereit bin, diesen schlechten Diskussionsstil der Gegenseite unkommentiert zu lassen. Denn wo sind Ihre Fakten? Wo Ihre angekündigten Erklärungen? Wo Ihre Hilfe?

Ich warte nach wie vor darauf! Bisher nichts als leere Worte!

Mit freundlichen Grüßen
SD

Veröffentlicht am 08.04.2014 13:11:48 GMT+02:00
Trichter meint:
Auch wenn ich mich hier jetzt unbeliebt mache *duck*, ich muss mich auf die Seite von Max Mustermann stellen.

Mein Equipment dürfte weit im 4stelligen €-Bereich einigermaßen hochwertig sein. Trotzdem fällt mir im Vergleich kein Unterschied zwischen den HD- und den Komprimierten Formaten auf. (Selbst wenn müsste erstmal geklärt werden ob nicht einfach die "normale" Spur anders abgemischt wurde.)

Mir ist auch nicht klar woher diese großen Unterschiede kommen sollen. Die Aufzeichnung von Audioinformationen ist doch heute kein „Hexenwerk" mehr. Messtechnisch befinden sich bereits die „normalen" Formate weit jenseits von Gut und Böse. Auch verstehe ich nicht, warum „Komprimiert" immer gleichgesetzt wird mit „Böse, Pfui, mag ich nicht". Auch Kompressionsverfahren entwickeln sich weiter. Mit den heutigen Algorithmen
können z.B. DVD-Filme auf fast 1/3 ihrer ursprünglichen Größe verkleinert werden. Die Unterschiede zum Original sucht man mit der Lupe.

Aber sei`s drum. Darüber zu diskutieren ist mühsam. In den einschlägigen Hifi-Foren diskutiert man seit 10 Jahren über die Unterschiede zwischen MP3 und der Original-CD. Bisherige seriös durchgeführte verblindete Vergleichstests endeten für die Kandidaten bis jetzt sehr ernüchternd.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 15:15:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2014 15:19:34 GMT+02:00
Hallo Trichter,

ich gratuliere Ihnen zu diesem Selbstvertrauen.
Wer nichts weiß, der kann nur glauben. Und wer gar nicht wissen will, weil er glauben will, der nimmt selektiv nur das auf, was seine Glaubensmeinung unterstützt. Mit Verstehenwollen hat das natürlich nichts zu tun.
Wahres Selbstbewußtsein speist sich aus Wissen und Erfahrung.

Es gehört wesentlich mehr Selbstbewußtsein dazu zuzugeben, daß man den Unterschied von 320 kbit MP3 mit variabler Bitrate im Vergleich zu CD-Audio NICHT hört. Es gehört deutlich mehr Selbstbewußtsein dazu zuzugeben, den Effekt von Noise-Shaping auf lautheitsmaximierte Popmusik NICHT zu hören.
Ja überhaupt soweit zu kommen, es sich selbst einzugestehen, ist ja die Voraussetzung dafür. Jemand der aber glaubt das Gras wachsen zu hören, der ist in Wahrheit zu UNSICHER, als daß er sich eingestehen würde, was er alles NICHT hört.

Jeder Depp glaubt deswegen das Gras wachsen zu hören. So gute Ohren habe ich nicht. Wenn ich mir so anhöre was für Musiker, vor allem klassischer Musik, es gibt, so bin ich halb taub. Aber ich höre z.B. ob ein Karajan ein Orchester dirigiert. Auch bei Mono-Aufnahmen aus den 50ern oder 60ern.
Welches Feldermausohr, das glaubt HD-Ton von datenreduziertem DD unterscheiden zu können, kann diese Unterschiede hören?

Und noch etwas, das sich wie ein Widespruch anhört: echtes Selbstbewußtsein, also auf Wissen aufgebaute Selbsteinschätzung, nicht eingebildete Kompetenz, setzt ein großes Maß an Fähigkeit zur Selbstkritik voraus. Eigentlich verblüffend. Aber im Grunde ist das der Kern jeder soliden Ausbildung. Zu lernen was man nicht weiß und zu verstehen, was man weiß.

Wie viele Heimkinofreaks geben zu, daß sie noch nie bei sich selbst einen Blindtest durchgeführt haben? Wie viele haben je stundenlang gemischt und dann erlebt, wie sie nach zwei Stunden nichts mehr beurteilen konnten? Wie viele der Graswachsenhörer haben je etwas selbst produziert, waren sehr zufrieden damit, um am nächsten Tag mit frischen Ohren festzustellen, daß sie am Vortag anscheinend vollkommen taub waren? Wie viele von den Fledermausohren haben je selbst erlebt, eine "super Mischung" gemacht zu haben und dann beim Hören im Auto die Kotztüte zu brauchen?
Es sind alles nur Gläubige, aber keine Wissenden. Und auch deswegen fällt die clevere Werbung der Industrie auf den fruchtbarsten Boden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2014 02:03:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.04.2014 02:22:04 GMT+02:00
Mabuse meint:
Hallo Mabuse,

da bin ich ganz Ihrer Meinung. Kaum etwas vom hier Geschriebenen ist tatsächlich hilfreich zum Thema "Sinn oder Unsinn von HD-Soundformaten". Allerdings trifft das ja auch voll umgänglich auf Ihre eigenen Beiträge zu. In Ihrem ersten Kommentar hier haben Sie sogar dafür plädiert, den Blick eher weg von den technisch-wissenschaftlichen Fakten hin zu einer subjektiveren Betrachtungsweise zu richten.

Was aber will man mit einer solchen subjektiv geprägten Diskussion erreichen? Die Frage, ob eine HD-Tonspur nun sinnvoll ist oder nicht, lässt sich so jedenfalls nicht ernsthaft erörterten. Geschweige denn klären. Weil auf diese Weise keinerlei wissenschaftliche Methodik möglich und somit statistische Signifikanz unerreichbar ist. Entschuldigung dafür, dass ich immer wieder auf dieses Argument zurück komme(n muss), aber einem Ingenieur mit einer einer technisch-wissenschaftlichen Ausbildung sollte eine derartig subjektivierte Herangehensweise zuwider sein.

Und wem schon die aufgeworfene Frage nach dem Sinn nicht passt... der beteiligte sich doch am Besten einfach nicht! Der Rezensent aber muss sich etwaiger Kritik stellen! Ob er will oder nicht. Oder seine Rezension wieder löschen.

Aber statt nun mit Fakten aufzuwarten werden hier am laufenden Band (nicht ausschließlich bezogen auf Sie) Wortverdrehungen ("keine hörbaren Unterschiede bei verschiedenen Blu-Ray-Tonspuren") , Unterstellungen ("schlechtes Gehör", "schlechte technische Ausstattung") und absolut offensichtliche Widersprüche und absurde Zusammenhänge ("Kinoequipment relativiert schlechten Codec", "Kino-Soundequipment ist generell schlecht, weil mangelhafte Räume, technische Wartung und z.T. defekt") konstruiert...

... ohne nachher, auf direkte Bezugnahme und Nachfrage durch die Gegenseite, die geringste Bereitschaft erkennen zu lassen, hierzu detailliert Stellung zu nehmen. Geschweige denn, sich von diesen zu distanzieren resp. die Widersprüche aufzulösen. Und da erwartet ausgerechnet Ihre Seite allen Ernstes eine sachliche und faktenbasierte Diskussionskultur von uns (mir)? Warum? Mit welchem Recht?

Ich für meinen Teil bin nicht bereit, mich sachlich und um einen seriösen Argumentationsstil bemüht an einer Debatte zu beteiligen, wenn die Gegenseite alles versucht, genau dies zu sabotieren. Ebenso wenig, wie ich bereit bin, diesen schlechten Diskussionsstil der Gegenseite unkommentiert zu lassen. Denn wo sind Ihre Fakten? Wo Ihre angekündigten Erklärungen? Wo Ihre Hilfe?

Ich warte nach wie vor darauf! Bisher nichts als leere Worte!

Mit freundlichen Grüßen
SD

++++++++++++++++++++

Schon wieder ein Sakrileg!! Ein 'Full-Quote' Oha...

Also SD, natürlich versuchen sie mich bei meiner wissenschaftlichen Ehre zu packen, was mehr als offensichtlich ist. Natürlich verlangen sie Erklärungen, da sie und 'Max Mustermann' natürlich keine Ahnung haben.

Ich gebe ihnen jetzt mal ein paar Erklärungen, abseits des Fan-Boy Geplappers, die sie vielleicht - ich nehme an nicht - verstehen werden. OK, dann mache ich mich mal zum 'Horst', ganz besonders für SD...

Es war einmal die BBC - oder besser, sie gibt es heute noch und sie war der Maßstab aller Tontechniker, Toningenieure, Tonmeister (das letztere ist eine geschützte Bezeichnung, habe ich zwar für einige Zeit studiert aber nicht beendet - HDK Berlin und TU-Berlin).
Man muss leider die Historie verstehen um die heutige Zeit und die bestehenden HD-Formate verstehen zu können.

Ganz grundlegend und die Basis ist: Jeder hört und sieht, was er versteht und was der Kopf zwischen den Ohren und hinter den Augen gelernt hat zu hören oder zu sehen. Dazu kommt Veranlagung, Übung und das Wollen es zu erkennen und sich das Thema selbst zu erschließen. Das ist der Unterschied zwischen jemand der es hören und sehen kann und jemand der es nicht kann. Menschen sind unterschiedlich und ich habe schon viele Menschen erlebt. die es nicht bemerken: Weder HD Sound noch HD Ton - haltet Euch fern von 4k!
Das ist raus geschmissenes Geld für Euch. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch eine eigene Rezeptionsfähigkeit hat und diese eben unterschiedlich ist. Beispiel das 'absolute Gehör'. Das kann man trainieren aber, einige haben diese Fähigekit in den Genen oder eben nicht.
Alles nicht schlimm, alles normal, ist halt so.

Kommen wir zurück zur Aufnahmetechnik. Grundsätzlich wird ein Instrument, eine Stimme in Mono aufgenommen. Das bedeutet, jede 'Spur' ist ein Mikrofon, bei akustischen Instrumenten. Ein Schlagzeug hat viele, für jedes Tom-Tom, für die Snare, für die Bass-Trommel oder Kick, für die Hi-Hats jeweils eins. Dann stellt man noch zwei für die 'Becken' als sogenannte 'Over-Heads' auf. Damit das ganze auch akustisch gut rüberkommt und in Stereo Sinn macht werden Kick und Snare in der Mitte gelassen und die Tom-Toms je nach Lokation links und rechts verteilt, die Overheads ein wenig links und rechts.
OK, was haben wir gelernt? Der gesamte Soundtrack eines Films besteht eigentlich aus Monospuren und wird vom Toningenieur dahin gelegt, wo sie sein sollen. Oder wo man sie haben möchte - Beispiel, frühe Beatles Aufnahmen.

Natürlich versucht man diese Aufnahmen, in der höchstmöglichen Qualität zu machen, die Möglich ist. Nachdem Tod der analogen Bandmaschinen wäre das dann 192 kHz und 32 bit unter anderem hier http://de.wikipedia.org/wiki/Puls-Code-Modulation. Heutzutage wird auf Festplatten aufgezeichnet und die Qualität der AD-Wandler ist dabei entscheidend.
Andererseits ist natürlich bei einem zuhause die DA-Wandlung entscheidend, wie das gemacht wird, welches Ausgangsmaterial ich bekomme - HD oder DD - und die ganze Kette entscheidend.

Ich habe ein Heimkinosystem für einen mehr als fünfstelligen Eurobetrag zuhause. Der Grund ist, weil ich einen Unterschied gesehen und gehört habe. Andere aber nicht, was vollkommen OK ist.

Also, um das Thema abzuschließen, es gibt Menschen die hören einen Unterschied, andere nicht. Es gibt auch meiner Ansicht nach sehr gut gemachte DD Soundtracks, die ihren HD Pendants in kaum etwas nachstehen. 'Aber. für mich ist der verlustfreie Track immer noch besser als DD.

Vielleicht noch zur Erklärung, wie funktioniert ein 7.1 Mix?

Also ein X.1 Mix funktioniert so, das ich als Toningenieur, dann die Monoschallquellen auf die von mir bestimmten Gruppen - 7.1 - lege, wo sie seien sollen. Das ist das oft im Nachspann erwähnte 'Sound-Design'. Also, von Mono zu 11.1, so gehts.

Ich hoffe, das gibt ihnen SD und Max Mustermann, die notwendigen Informationen.

Am Ende wird der fertige Mix in ein Datenformat wie DTS-HD MA oder DD True-HD oder eben DD/AC3 kodiert und auf die Disk gebrannt. Davor ist alles PCM.

VG

m

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Ort: Stuttgart, Deutschland

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