Kundenrezension

16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist der Ruf erst ruiniert..., 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frequency Unknown (Audio CD)
..lebt es sich ganz ungeniert!
Dieser Spruch passt zu Queensryche echt wie die Faust aufs Auge. Es ist eigentlich erschreckend dass eine Band die einst solche Klassiker wie "Operation Mindcrime", "The Warning" oder "Emmpire" herausgebracht hat musikalisch schon seit Ewigkeiten nichts mehr zustande gebracht hat. Das letzte wirklich gute Album war "Promised Land" was danach kam war ein verzweifelter Versuch sich den Alternative Rock bzw. Grunge Zeitalter anzupassen allerdings kann ich bei Alben wie "Hear in the Now Frontier", "Q2K", "Tribe", "American Soldier" und "Dedicated to Chaos" kaum einen Song erkennen der auch nur Ansatzweise im Ohr hängen bleib. Und mit "Operation Mindrcime II" haben Queensryche ihren Ruf meiner Meinung nach total ruiniert, der Versuch an ihr wohl anspruchsvollstes Album anzuschließen scheiterte völlig, was Queensryche musikalisch da abgeliefert haben hatte nur bedingt was mit dem ersten "Operation Mindcrime" Album zu tun.
Nach der fragwürdigen musikalischen Entwicklung war es darüber hinaus fast schon peinlich zu lesen wie sich Sänger Geoff Tate mit dem Rest der Band zerstritt und sich die Beteiligten gegenseitig die Schuld an der musikalischen Entwicklung gaben. Letztendlich kam es zum Bruch und beide Parteien stritten sich um den Bandnamen Queensryche. Das Ergebnis dieses kabarettartigen hin und her ist dass es nun also 2 Band mit den Namen Queensryche gibt, mit "Frequency Unknown" legt die Geoff Tate Version also sein erstes Lebenszeichen vor während Michael Wilton, Scott Rockenfield, Eddie Jackson mit neuen Sänger Todd La Torre im Juni ihre Queensryche Version präsentieren werden.

Wie klingt also "Frequency Unknown"? Mit einem Wort zusammengefasst: grausam!! Was sich Geoff Tate gedacht hat ein Album mit einer derart billigen Soundabmischung bzw. Produktion zu veröffentlichen weiß wohl nur er selbst, das Album wirkt dadurch irgendwie unhörbar. Wenn Tate es wenigstens geschafft hätte dieses Manko durch kompositorische Qualität zu kompensieren wäre es vielleicht nur halb so schlimm aber das gelingt ihm nicht mal ansatzweise. Ähnlich wie bei "Dedicated to Chaos", "American Soldier" und Konsorten ist das hier belanglose Rockmusik wo sich Geoff Tate stimmlich sehr schwach präsentiert. Darüber hinaus klingt rein gar nichts wie aus einem Guss und es gibt keine zündende Ideen geschweige denn einen Song der auch nur halbwegs den Bandnamen Queensryche verdient hätte. Wenn das schon nicht schlimm genug wäre schaufelt sich Geoff Tate mit den letzten 4 Songs sein eigens Grab wo er sich an den Queensryche Klassiker "I don't belive in love", "Empire", "Silent Lucidity" und "Jet City Woman" bedient und diese neu einspielt. Aber auf welche Art und Weise bitte schön??? Bei "Empire", "Jet City Woman" und "Silent Lucidity" fehlt ledigliche Energie und Tate schafft es einfach nicht mehr mit seinen Gesang solche Emotionen zu erzeugen wie bei den Originalversionen, er singt die Songs teilweise sehr schief. Die größte Frechheit ist darüber hinaus "I don't believe in love", dieser einst so geniale Song klingt in der Neueinspielung einfach nur grausam: harmloses Gitarrenspiel, unterirdischer Gesang und ein völlig vergewaltigter Refrain zeigen mehr als deutlich dass Geoff Tate nicht mehr in der Lage ist diesen Song zu singen oder er vielleicht einfach keine Lust dazu hat. Wenn man die Originalversion von "Operation Mindcrime" im Vergleich dazu hört sollte man Geoff Tate für diese Neueinspielung auf "Frequency Unknown" steinigen...
"Frequency Unknown" ist eine traurige Erkenntnis dass die Zeiten von einen einst so großartige Sänger wie Geoff Tate einfach vorbei ist, stimmlich trifft er kaum noch die Töne von früher. Ein solches Album unter den Bandnamen Queensryche zu veröffentlichen ist eigentlich eine Frechheit, mit dem Cover (eine Faust mit den Initialen "F.U.") spart Tate auch nicht mit einen peinlichen Seitenhieb in Richtung seiner ehemaligen Kollegen...
Ob diese im Juni mit ihren Album überzeugen können wage ich erstmals zu bezweifeln, auch wenn es kaum schlimmer als "Frequency Unknown" werden kann höre ich mir lieber "Rage For Order", "The Warning", "Operation Mindcrime" und "Empire" an mit der Erkenntnis, dass die Band Queensryche quasi tot ist. Für die magischen Momente der Bandgeschichte sorgten Geoff Tate, Michael Wilton und der schon vor vielen Jahren abgewanderte Chris DeGarmo als sie noch gemeinsam als Kollektiv zusammenarbeiten.
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Kommentare


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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.05.2013 01:12:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.05.2013 01:17:55 GMT+02:00
Rudi meint:
Und das Beste ist der "Queensryche best rant contest":
http://www.youtube.com/watch?v=-KNUdJc806I
http://www.youtube.com/watch?v=dwqb0KrOLWI
http://www.youtube.com/watch?v=Sp5SrLRRlJs
und da findet ihr noch mehr. Viel Spaß! :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.05.2013 15:50:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.05.2013 15:53:22 GMT+02:00
Finde es ja originell dass Geoff Tate einen solchen Contest initiiert aber warum sollte ich daran teilnehmen wenn man ein VIP Ticket für ein Konzert Washington mit Meet & Greet gewinnen kann???? Das ist doch ein Wiederspruch in sich selbst warum sollte ich mich an einen Contest beteiligen wo es darum geht Queensryche bzw. Geoff Tate für das neue Album niederzumachen wenn ich dann als Gewinner an einen Konzert dabei bin? Nein danke, ich hätte Queensryche gerne zu ihren Glanzzeiten 1991 gesehen wo sie während der "Empire" Tour das komplette "Operation Mindcrime" Album gespielt haben aber heutzutate ist selbst Geoff Tate bei Livekonzerten nur noch ein Schatten seiner selbst. Da habe ich keine Lust an einen seiner Konzerte beizuwohnen geschweige denn an einen "Hasstiraden Contest" teilzunehmen wo man Konzerttickets gewinnen kann..

Veröffentlicht am 08.05.2013 22:22:31 GMT+02:00
trancefriend meint:
hast vollkommen recht. find das album auch sehr schlecht.
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