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Kundenrezension

20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht zu Ende gedacht ..., 20. Juni 2011
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Ich habe mich wirklich gefreut, dass ich endlich einen der "neuen" AC-Teile (AC 2.5) mein Eigen nennen darf - und das ohne irgendwelche kundenunfreundliche Schikanen!
Aber jetzt, wo ich das Spiel durch habe und auch den MP ausgiebig getestet habe, muss ich schon ein eher negatives Urteil abgeben. Das Spiel ist im Grunde ein ziemlicher "Blender".
Fangen wir an ...

Singleplayer:

- Story Ezio: Nicht wirklich aufregend, bruchstückartig, lückenhaft und auch sehr linear. Das war ja auch schon eins der großen Probleme des ersten Teils. Trotz all dieser Schwächen muss ich aber sagen, dass sie gut erzählt und gut umgesetzt ist ... zumindest am Anfang. Ab Mitte folgt alles wieder altbekannten Mustern. Man kann sich insgesamt nur ganz schlecht "einfühlen", mitfiebern (Was pasiert wohl als nächstes? Ist X wirklich der Verräter?) ist genau so wenig möglich, weil es der Story einfach an Tiefe fehlt.

- Story Desmond: Langsam kann man erahnen, wo der Hase hin will. Aber das Geschehen rund um Desmond rückt in diesem Teil sehr stark ins Aus, allein schon, weil man ihn nur für drei oder vier mittelkurze Szenen übernimmt. Nun hat man zwar weniger Animus-Auszeiten, aber darunter leidet die "reale" Story. Interessant ist aber, dass man jetzt von der Verschwörungs- zu einer WTF?!-Geschichte übergeht... mal schauen, was daraus wird. Leider - und sowas hasse ich - wird die Geschichte am Ende nach einer mysteriösen Aktion Desmonds' einfach unterbrochen. 100% offenes Ende, keine Möglichkeiten zur Spekulation.

- Grafik: Toll ... ich für meinen Teil brauche echt kaum mehr. Sehr gute Umsetzung der historischen Bauwerke, sehr unterschiedliche Gebiete. Es lohnt sich wirklich, einfach mal durch die Gassen zu schlendern ...
Nur Teile der Außenbereiche hätten etwas mehr "Pepp" vertragen.

- Sound: Der Soundtrack ist toll und auch sehr passend, je nach Situation. Die Geräuschkulisse der Stadt und auch die Kampfgeräusche hätten aber besser sein können.

- Steuerung: Jaaa... auch eine der Altlasten. Zwar deutlich flüssiger als in Teil 1, aber nach wie vor nicht ideal - jedenfalls nicht für die Aktionen, die das Spiel verlangt. Das führt ziemlich oft zu ziemlich viel Frust. Besonders nervig: Wenn man mit nur einem blöden Fehler die 100% Synchronität vermasselt oder sich mal wieder ins Nirvana schwingt oder zum wiederholten Mal den Sprung auf den Gegner verfehlt oder sich bei den vielen Verfolgungsjagden wieder und wieder in die falsche Richtung katapultiert. Auch im MP ein absoluter Spaßkiller. Auch, wenn das bei diesem Spiel schon fast ironisch klingt - es fehlt noch an Bewegungsfreiheit und akrobatischem Feingefühl. Den Spielfluss stört es aber nur selten, man muss eben etwas aufpassen und sich nach der Steuerung richten.
Die Kampfsteuerung ist intuitiv und leicht zu verinnerlichen, jedoch ist die Zielerfassung absolut unbrauchbar. Diese kann/sollte man wirklich nur im Nahkampf verwenden. Wenn man ein zu verfolgendes Ziel erfasst und so verfolgen will, kann man gleich einpacken.
Außerdem muss man die Selektion immer aufheben, wenn ein Ziel sich etwas entfernt, da man sich sonst nur im Schneckentempo darauf zu bewegt.

- Kamera: Die Kamera in Verbindung mit der Zielerfassung ist sehr schrecklich. Hin und wieder klappt das aber auch ohne diese zu benutzen, bspw. wenn man sich unter Bäumen, Dächern, oder nahe an Wänden bewegt. Im Kampf gegen mehrere Gegner ist der Blickwinkel teilweise auch nicht ideal. Sonst aber ok.

- Schwierigkeitsgrad: Tja, hier hat man etwas geschlampt. Das Spiel, bzw. die Kämpfe sind viel zu einfach. Wenn man weiß, wann man statt zu kontern ausweichen muss, liegt auch eine ganze Gegnerarmee ganz schnell im Staub, denn, sobald man einen Gegner gekontert oder getötet hat, kann man den nächsten einfach mit einem Mausklick ausschalten. Und dann den nächsten Gegner. Und den Nächsten. Selbst mit den versteckten Klingen kann man nun ganz normal angreifen. Und als ob das alles noch nicht reichen würde, hat man nun noch eine One-Shot-Kill-Armbrust und eine eben so tödliche Pistole, außerdem kann man nun mehrere Gegner mit Wurfmessern angreifen. Und für diese ganzen Fernkampfwaffen gibts auch massig Munition. Achja ... man kann auch bis zu 15 Medizinfläschen bei sich tragen, falls man doch mal kurz vor dem Ableben sein sollte. Kämpfe sind also nicht im Geringsten eine Herausforderung und aus der anfänglichen Begeisterung wird irgendwann Langeweile.
... Hatte ich erwähnt, dass man sich bei Bedarf auch noch bis zu sechs Helfer herbeirufen kann?
Wenn man doch einmal "sterben" sollte, dann ist es wegen einer Desynchronisation, weil man die strengen Missionsvorgaben nicht erfüllt oder einfach die Steuerung versagt.
Die Bedingungen für 100% Synchronität sind auch teilweise so spaßbremsend und nervig gestellt, dass ich die irgendwann garnicht mehr beachtet habe.

- Neuerungen: Das vergrößerte Waffenarsenal ist - wenn man die Sache mit dem Schwierigkeitsgrad außer Acht lässt - sehr gelungen und es macht Spaß die ganzen Gadgets einzusetzen. Sehr schade ist der Umstand, dass sich die einzelnen Schwerter, Hiebwaffen, schweren Waffen und Dolche nicht wirklich unterscheiden (bzw. es wegen dem Schwierigkeitsgrad eh egal ist), d.h., man entscheidet rein nach Optik. Sehr schade, wenn man bedenkt, dass um das ganze Freigeschalte und den Erwerb so ein Wind gemacht wird.
Die Fernkampfwaffen kann man bis auf die vergrößerbaren Munitionsvorräte leider nicht verbessern.
Dass man die Läden erstmal "kaufen" muss, finde ich interessant. Auch die Möglichkeit, sein Gewand mit "bezirkstypischen" Farben einzufärben, ist gelungen. Halbherzig hinprogrammiert sind hingegen die Laden-Missionen, bei denen man einige Handelswaren sammeln muss, um mehr Munition, verbessertes Gift oder neue (sinnfreie) Waffen freizuschalten. Da es nur fünf solcher Missionen gibt, ist dieses ganze System kaum ausgereizt und ich frage mich, warum man dafür so viel Aufwand betrieben hat ...
Die Sache mit den Assassinenkollegen finde ich hingegen wieder toll. Schade ist nur, dass man gerade in gegnerreichen Missionen auf sie verzichten muss und sie sehr stark zur Unterforderung des Spielers beitragen. Die Assassinen kann man auf Missionen schicken und so Gold und Handelswaren für den Spieler und EP für die Assassinen verdienen. Das Gold ist unwichtig, da man auch für die schwersten Missionen kaum was bekommt (im Vergleich zu Laden-Einnahmen), die Handelsgüter sind auch relativ sinnfrei, da man nur ein paar Ladenaufträge hat, für die man den Kram auch "einfach so" beim Spielen und Truhen öffnen findet. Die EP werden ganz gut verteilt, jedoch sind die Assassinen zu schnell aufgelevelt und unterscheiden sich auch nicht im Geringsten. Man kann sie also nicht beliebig ausrüsten, wie der Trailer hat vermten lassen.

- "Atmosphäre": Hier fehlt was. Trotz der tollen Grafik fühlt man sich nicht wirklich ins Spiel ein. Mag vielleicht daran liegen, dass es trotz Allem ziemlich "oberflächlich" ist. Die einzelnen Charaktere sind teilweise zwar sehr schön umgesetzt und überzeugen mit Charme und Witz, aber alles andere ist eher "farblos". Die Leute in den Straßen sind nur "Statisten", mehr als laufen und stehen tun sie nicht. Selbst, wenn man einen ganzen Zug an Wachen umlegt, laufen sie Augenblicke später unbekümmert über die Leichen. Rempelt man sie an (oder benutzt sie gar als "Fallkissen") kommt bis auf einen mageren Spruch auch nichts. Das, was an Tiefe fehlt, wird teilweise mit "Tagebucheinträgen" über Orte und Personen nachgeholt - leider ist das nen schlechter Kompromiss.

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Multiplayer:
Da scheiden sich wohl die Geister. Ich finde ihn durchaus spielenswert, weil es einfach mal "was anderes" ist, aber für mehr als zwei, drei Runden kann ich mich nicht motivieren. Das System funktioniert zwar und geht auch auf, aber wer geschicktes Verbergen und Anschleichen vermutet, ist auf dem Holzweg. Die Probleme:
- Viel zu sehr vom Glück abhängig.
- Spieler, die das Spiel nicht verstanden haben: Diese Experten stürmen entweder drauf los oder bewegen sich ausschließlich über die Dächer, wo man sie NIE erwischen kann, ohne entdeckt zu werden.
- Viel zu "einfach": Das Radar zeigt Richtung und Entfernung zum Ziel. Wenn man selbst also das Pech hat und keine "Doppelgänger" findet, unter die man sich mischen kann, ist man ganz schnell erlegt.
Mit "geschickt anschleichen" hat das Ganze also garnichts zu tun, mit "Skill" auch eher weniger. Zusätzlich zwingt das Zeitlimit von zehn Minuten pro Runde zu offensivem Vorgehen. Die verschiedenen Spielmodi bringen aber nochmal etwas Würze ins Spiel.

Fazit:
Ich sehe die Serie nach wie vor in der "Beta-Phase" und voll von Experimenten. Alle Spiele sind/waren durchdacht ... aber eben nicht bis zum Ende. Die Neuerungen beinhalten viele interessante Ansätze, aber die wirken momentan noch sehr schlicht und unfertig. Die Entwickler müssen erstmal rausbekommen "wo sie hin wollen".
Die Sterne gibts einfach deshalb, weil AC nach wie vor eines der innovativsten und interessantesten Spiele der letzten Jahre ist. Nichtsdestotrotz sollte das nächste Spiel deutlich besser sein, zumindest im Hinblick auf Balancing und ein durchdachtes Konzept ...
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Kommentare


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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.10.2011 14:25:04 GMT+02:00
Benny meint:
Super Rezension - stellt die Probleme des Spiels fair dar; alle Schwächen sind objektiv beschrieben. Ich finde zwar, dass das Urteil "Beta-Phase" ein wenig zu hart ist, aber kann es durchaus nachvollziehen. Die Kämpfe sind in der Tat viel zu einfach und werden durch die 100%-Ziele nicht interessanter gemacht.
Dem Multiplayer-Urteil kann ich voll zustimmen - der Modus ist für mich einfach nicht ausgereift und wirklich in der Beta-Phase.

Ich hoffe, zu Revelations eine ähnlich detiallierte Bewertung lesen zu können ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 20:57:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2012 19:36:29 GMT+01:00
C D meint:
Danke. Freut mich, dass die Rezension gefällt. :)

Revelations werde ich mir erst nach dem Preisfall holen, eine Chance hat es aber auf jeden Fall verdient.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 13:38:42 GMT+01:00
Am Erscheinungsdatum hat es mehr als 50¤ gekostet. Mittlerweile kostet es nurnoch 27¤ - und das kuriose : Brotherhood kostet 29¤. Jetzt hab ichs mir geholt, und das solltest du auch : ich glaub nicht dass der Preis noch weiter WORTWÖRTLICH fallen kann ^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 19:36:19 GMT+01:00
C D meint:
Oh... danke für den Hinweis. :)
Der Preis ist natürlich super, da werde ich wohl demnächst zuschlagen...

Veröffentlicht am 14.05.2012 13:44:25 GMT+02:00
K. Clemens meint:
Weil Sie den Schwierigkeitsgrad ansprechen........... genau dafür gibt es die volle Synchronisation mit 100%!
Die Leute die nicht an solche Spiele gewöhnt sind, können es sich einfach machen und das Spiel durchspielen
trotz nicht erreichter 100%! Ob Sie das nervt oder nicht ist ihr Problem... aber anscheinend dann doch zu schwer für Sie oder ??
.....sonst hätten Sie es doch mit voller Synchro durchgespielt!

Der Schwierigkeitsgrad Albtraum bei The Wither nervt auch... nur mal so am Rande!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2012 00:26:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2012 15:01:56 GMT+02:00
C D meint:
Das, was sie ansprechen ist KEIN Schwierigkeitsgrad. "100% Synchronisation" ist nichts weiter als _optionales_ Zusatzgedöns: Wenn man es schafft, ist das toll, wenn nicht, auch nicht schlimm. Weiter gehts! Solche Achievements sind mir - bis auf wenige Ausnahmen - relativ egal...

Kritisiert habe ich daran übrigens die Einschränkungen, die eine solche "100%-Synchronisation"-Aufgabe mit sich bringt. Die sind teils nämlich sehr hinderlich für den Spielspaß. Und bevor ich es mir entgehen lasse, eine Wache einen Abgrund herunter auf eine andere Wache zu stoßen, pfeiff ich doch auf diese 100%.

Ein paar schwere Aufgaben waren aber dabei... das Kniffelige war dabei aber meist das Steuerungs-Rumgehampel. :)

edit: Ich hanb den Punkt unter "Schwierigkeitsgrad" aufgeführt, damit ich nicht noch einen extra Absatz für dieses kurze Statement hätte einfügen müssen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.08.2012 11:54:38 GMT+02:00
BS meint:
Naja, ich habe wie schon weiter oben angesprochen im ersten Zug das Spiel ohne auf die 100% Synchronisation zu achten durchgespielt, und fand den Umfang schon sehr groß den das Spiel bietet. Wenn man beim zweiten mal allerdings versucht jede Mission sowie die Herausforderungen der Gilden zu 100% zu erfüllen, wird aus dem großen Grundumfang ein ziemlich gigantischer, da die Missionen viel mehr strategische Planung und Vorsicht brauchen um zu gelingen.

Schwierigkeit der Kämpfe:
Hier muss ich sagen es ist immer eine Sache mit wem man sich anlegt. DIe wie in AC 2 gemischten Wachmanschaften machen es schonmal schwerer als in AC1 wo man nur mit dem Konter alle Gegner am laufenden Meter erlegen konnte. Außerdem gibt es ja in den neuen Spielen nicht nur Nahkampf-Gegner, und man sollte sich hier schon überlegen welche Positionen man sich für den Kampf sucht, da Beschäftigung durch Nahkämpfer und Dauerbeschuss aus der Distanz auch bei dem großen Medizinvorrat irgendwann unweigerlich ein Problem werden.
Außerdem gibt es ja noch die neue päpstliche Garde, mit der man zwar seltener ein Problem kriegt, aber wenn ist es meistens auch etwas aufwendiger.

Die Gilden-Herausforderungen spielen auch eine wichtige Rolle bei der Kontrolle über den Charakter und schaffen Abhilfe bei dem Steuerungsproblem. Wenn man sich hier etwas Zeit nimmt und mit den Aufgaben beschäftigt, hat man schon nach kurzem die Steuerung so drauf ,dass das Steuerungsproblem sich ziemlich erledigt hat. Außerdem gibt es für sowas noch die Animus-Trainingsmissionen in denen man das ganze vertiefen kann.

Das einzige was mich etwas stört an dem Spiel ist die etwas gewöhnungsbedürftige Konsolen-Perspektive in den Kletterparts. Hier springt man öfter mal daneben weil man Distanzen nicht gut einschätzen kann. Da sich das aber auch in den folgenden Teilen nicht ändert, und anscheinend für die Konsolen-Versionen des Spiels nötig ist um die Übersicht zu behalten, kommt man damit auch irgendwann klar.

Übrigens kann man jederzeit den Animus verlassen, und wenn man das öfter als 3 Mal macht, wird man dabei auch fast immer noch etwas neues entdecken.

Alles in allem stimme ich zu das es viele Neuerungen gibt die anfangs etwas sinnlos oder uneffizient erscheinen. Aber wenn man die gesamte Endwicklung der Spielereihe beobachtet, rentieren sich diese anfänglichen "Probleme" in weiteren Teilen da man durch die Übung die man hat, den Bewegungsfreiraum immer weiter erweitern kann. Und ich finde es gibt kaum ein anderes Spiel in dem der Charakter so flexibel und beweglich ist, und die Steuerung trotzdem so denkbar einfach gehalten ist.
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