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Hemmersmoor 4 Christian kehrt nach dem Tod seiner Eltern nach Hemmersmoor zurück und trifft dort auf seinen Jugendfreund Alex.,
13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Hemmersmoor (Gebundene Ausgabe)
Christian kehrt nach dem Tod seiner Eltern nach Hemmersmoor zurück und trifft dort auf seinen Jugendfreund Alex. Beide wollen die Vergangenheit ruhen lassen. Christian stellt Vergleiche zwischen Hemmersmoor damals und heute an und stellt dabei fast dass nichts mehr so ist wie es einmal war.
In den einzelnen Kapiteln werden die Geheimnisse von Hemmersmoor aus der jeweiligen Sicht der damaligen Freunde Christian, Alex, Martin und Anke geschildert. Jeder der Erzählenden nimmt Bezug auf ein Ereignis aus dem letzten Kapitel auf und führt somit die Geschichte fort.
Martin berichtet von dem jährlichen Kochwettbewerb bei dem von einer Jury jeweils der Sieger aus vier verschiedenen Sparten ermittelt wird. Beim Kuchenwettbewerb kommt es dann zu einem Eklat weil alle schwarze Zungen vom Bratenwettbewerb haben , was darauf schließt das Menschenfleisch gegessen wurde. Schnell ist die Schuldige ermittelt und wird samt ihrer ganzen Familie erschlagen und in ihrem Haus verbrannt.
Christian beschreibt wie er eines Tages auf dem Jahrmarkt auf ein Zelt mit dem Namen 'Ricos Reise in die Hölle' aufmerksam wird. Er unterhält sich mit dem Betreiber aber dieser will ihn nicht einlassen da Christian noch keine 18 ist. Da Christian sich nicht abwimmeln lässt und unbedingt einen Blick auf die Hölle werfen möchte bietet ihm der Besitzer einen Deal an. Christian soll nachts wiederkommen um zu erfahren was er tun muss und da erfährt er dass er die Seele seiner Schwester in einem Glasröhrchen einfangen soll. In der nächsten Nacht erstickt er seine Schwester mit einem Wäschesack.
Es wird immer klarer dass alle im Dorf ihr Geheimnis haben und die Dorfgemeinschaft nicht so heil ist wie es auf den ersten Blick scheint und wie man es erwarten würde. Die Geschichte wird immer düsterer und man wartet nur noch auf den großen Showdown.
Fazit:
Einfacher, klarer Schreibstil, der sich flott lesen lässt. Stefan Kiesbye schildert die Ereignisse ziemlich ohne Emotionen und dies lässt die Story dadurch noch düsterer wirken als sie ohnehin schon ist. Ich fand die authentisch und sie hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen.
Ein Buch das ich weiterempfehlen kann.
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