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Kundenrezension

36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Alles ist möglich!", 1. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Man from Earth (DVD)
So sieht das jedenfalls der Biologieprofessor Harry(John Billingsley). Aber ist das wirlich so? Im Filmgeschäft auf jeden Fall. Wie wäre es sonst möglich, dass ein Film, der im Jahr 2007 erschien, "nur" 200.000 Dollar Produktionskosten "verschlang", mittlerweile mit Wagenladungen von Filmpreisen überhäuft wurde und ganz nebenbei eine der besten Fantasygeschichten überhaupt zum Plot hat, fast völlig unbekannt ist. Das Ganze auch noch mit relativ unbekannten Darstellern, keinerlei Spezialeffekten oder ähnlichem technischen Schnickschnack, keinen aufwändigen Rückblenden und nur einem einzigen Handlungsort. Man kann die Klasse des Films erahnen, wenn man weiß, dass der 1988 verstorbene Jerome Bixby Autor von -The man from earth- war. Bixby war seinerzeit für -Die phantastische Reise- zuständig, schrieb einige Raumschiff Enterprise Episoden und war als Autor für die Fernsehserien -Twilight- und -Men into Space- tätig. Seine Story -The man from earth- hat Regisseur Richard Schenkman einzigartig in Szene gesetzt. Leider ist der Film immer noch weitgehend unbekannt, steht nicht in jeder Videothek und macht über Mundpropaganda Furore. Hätte mein Sohn mich nicht mit der Nase auf Bixbys Geschichte gestoßen, ich wäre bis heute ein Unwissender geblieben. So ging ich mit hohen Erwartungen an -The man from earth- heran und wurde nicht enttäuscht.

Der Universitätsprofessor John Oldman(David Lee Smith) nimmt seinen Abschied. Nach zehn Jahren zieht er fort. Als er, vor seinem kleinen, abgelegenen Haus, seinen Wagen belädt, treffen Professoren aus seinem Kollegium ein, um sich von Oldman zu verabschieden. Die Stimmung ist besinnlich und John wird schon jetzt vermisst. Dan(Tony Todd), Art(William Katt), Will(Richard Riehle) und Edith(Ellen Crawford) vertreten in ihren Professuren die Richtungen Archäologie, Anthropologie, Geschichte und Psychologie. Weiterhin sind die Schülerin Linda(Alexis Thorpe) und Johns Freundin Sandy(Annika Peterson) bei der kleinen Abschiedsfeier dabei.
Es beginnt mit einem Wortspiel und urplötzlich sind die Gäste in eine Diskussion verstrickt, die so abenteuerlich wie unglaublich ist. John, der irgendwie in den letzen zehn Jahren nicht gealtert zu sein scheint, behauptet seit der Altsteinzeit auf der Welt zu sein. Er würde nicht altern und müsse daher alle zehn Jahre, wenn seine Umwelt merkt, dass er "anders" ist, einen neuen Platz auf der Erde suchen. Der Gedanke, einen Mann in der Runde zu haben, der seit 14.000 Jahren lebt, bringt die Professoren zunächst zum Schmunzeln, aber sie lassen sich auf das scheinbar harmlose Spiel ein. Nachdem Fachfragen die Runde gemacht haben, müssen die Mitglieder der Runde bestürzt feststellen, dass John nicht beweisen kann, dass er seit 14.000 Jahren lebt. Allerdings können die Professoren ihm auch nicht das Gegenteil beweisen. Doch Johns Geschichte wollen alle hören. Von den Wanderungen der Steinzeit, über die Bekanntschaft Van Goghs, ein Leben als Schüler Buddhas und die Reise in den Nahen Osten landet das Gespräch beim Neuen Testament. Was John seinen Zuhörern dann erzählt, sorgt für Entsetzen und Unglauben. Die Gruppe scheint auseinander zu brechen und John muss all seine Kraft aufbringen, um seine Gäste zu beruhigen. Doch die Frage bleibt: Erzählt John die Wahrheit?

Es ist die "pure Geschichte" die -The man from earth- so weit über vergleichbare Stoffe hinaushebt. Sie allein reicht aus, um uns vor dem Bildschirm zu bannen. Gute Schauspielleistungen, passende Musik und ein hervorragendes Drehbuch leisten ihr übriges, um den Film aufs Podest zu stellen. Ganz nebenbei verschaffen die brillianten Dialoge einem nicht nur neue Einsichten in die Vergangenheit, sondern passen auch noch vorzüglich auf die Probleme der heutigen Menschheit.

Ich bin ganz sicher kein gestrenger Rezensent, der ultrahohe Maßstäbe ansetzt, um sich für einen Film begeistern zu können. Bei -The man from earth- komme ich trotzdem zu dem ganz persönlichen Schluss, dass Schenkmans Verfilmung von Jerome Bixbys Geschichte einer der besten Filme ist, die ich bisher gesehen habe. Ein Beweis, dass die Erzählkraft einer Geschichte noch immer in der Lage ist, Bilder in unserem Kopf zu produzieren, die kein Filmtechniker und kein PC-Animationsspezialist jemals dort produzieren könnte, egal wie hoch der finanzielle und technische Aufwand auch wäre. Sollten sie auch ein Freund von gut erzählten Geschichten sein, lege ich ihnen -The man from earth- bedingungslos ans Herz. Manchmal kann weniger so unglaublich viel mehr sein...
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