Kundenrezension

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Apples Couchtisch-Assistent, 4. Oktober 2010
Zugegeben ich bin ein Freund der Apple Produkte, aber selbst ich war bei der Präsentation des Apple iPads etwas skeptisch.
Letzendlich habe ich es mir doch gekauft und ich muss sagen, meine Meinung hat sich sehr geändert.

Wenn man ein iPhone hat, ist die Bedienung der Touchoberfläche ein Kinderspiel und auch als nicht eingefleichter Touchpad User sind die Elemente alle recht intuitiv angelegt. Fakt ist: Das iPad ist kein "groß gezogenes iPhone"! Man hat sich bei der Software gedanken gemacht, wie der größere Display verwendet werden kann und das gefällt mir sehr gut. Adressbuch, Kalender, usw. sind für die Größe optimiert worden.

Für mich stellte sich nicht die Frage wieviel GB Speicher das iPad haben sollte (16 GB) sind für den Heimgebrauch durch aus ausreichend. Ein wenig Musik, ein paar Podcasts, Spiele, Bilder und der Speicher ist immer noch nicht voll.

Meine Frage bestand darin lagt mir die WiFi Variante oder sollte es doch 3G sein?
Zugegeben, die WiFi Variante ist 100 EUR günstiger (haben oder nicht haben) aber ich weiß genau, dass irgendwann auch der Zeitpunkt kommen wird wo ich mit dem iPad auch zum Kunden gehe (Bin Selbstständiger Webdesigner) und dies als Vorführgerät zu verwenden sieht nicht nur gut aus, es funktioniert auch wunderbar und spätestens da macht die 3G Variante sind. Kurz um, ich weiß ich hätte mich geärgert diese 100 EUR nicht mehr aus zu geben und durch die Microsim Prepaid karte zahle ich dafür auch nur wenn ich es nutze, das ist nur fair!

Der Titel meiner Rezension lautet "Apples Couchtisch-Assistent" und zu 90% der Zeit leigt es auch genau dort. Fragen die in Quzishows gestellt werden, Fragen die die Freundin stellt, einfach gucken was im TV läuft oder noch mal schnell die E-Mails checken, alles kein Problem und in einer akzeptablen Größe.
Achja und für die Momente wo kein TV läuft sind gemütliche Couchabende mit ein bisschen Musik oder einem kleinen Spielchen vom iPad aus auf der Couch auch sehr angenehm.

Produktiv arbeiten geht übrigens auch, zumindest ja nach Job. Ein paar meiner Kunden nutzen ebenfalls das iPad, nehmen es mit zu Kunden, führen Präsentationen vor oder schleppen statt vielen schweren Katalogen nun einfach das iPad mit der passenden PDF mit.
Schreiben, Tabellenverarbeitung und Präsentationen gehen dank einem angepassten iWork ebenfalls zu kaufen und letztendlich gilt: "Es gibt für alles eine App."

Gut, gut das klingt natürlich bisher alles super gut, aber natürlich ist nicht alles perfekt.
Wer mit Applegeräten wie MacBook oder iMac arbeitet kennt den Umgang mit iTunes, wer aus der Windowswelt kommt und mit Apple Mobilen Geräten wie iPod noch nichts zu tun hat, den wird gewiss der ständige Umgang über iTunes nerven, denn nicht nur Videos und Musik müssen darüber sycronisiert werden, sondern auch die auf dem iPad erstellten Dokumente müssen über iTunes auf den PC gezogen werden (sofern man sie nicht direkt via E-Mail vom iPad aus versendet).

Im großen und ganzen ist die Datenverwaltung von den Mobilen Applegeräten meiner Meinung nach noch nicht ganz ausgereift.
Wer einen MobileMe Account von Apple hat, kann immerhin die auf Pages, Numbers und Keynote erstellten Dokumente dort hochladen oder diese auf einem Webdav Server speichern.

Richtig interessant wird das iPad im November 2010 mit dem neuen Software Update. Damit unterstützt es alle Funktionen des iOS4, welches es schon eine Weile für das iPhone gibt. Unteranderem lassen sich Apps gruppieren und via AirPrint können Dokumente direkt an einen Drucker zum ausdruck gesendet werden. Diese und weitere Neuerungen werden das iPad noch eine Stufe produktiver machen.

Das iPad füllt die Lücke zwischen iPhone und MacBook bzw. einem Netbook. Es ist weder Fisch noch Fleisch und bildetet meiner Meinung nach wieder eine eigene Kategorie. Das Gerät macht was es soll und die Touchfunktion funktinoniert wunderbar. Ob der Preis für so ein Gerät nun gerechtfertigt ist oder nicht, darüber lässt sich streiten.

Wer jedoch das nötige Kleingeld hat, dem würde ich zunächst Raten injedemfall ein wenig mehr Geld aus zu geben und in die 3G Variante zu investieren, mit einer Prepaidkarte entstehen bei "nicht nutztung" auch keine Kosten und man kann online gehen wenn man es braucht und kein W-Lan hat. Empfehlen würde ich es auch dann, wenn man ein Gerät sucht das eine Lücke füllen soll, der ganz klar im Lifestylefaktor-Bereich liegt. Und Geschäftsleute die viel bei Kunden sind und sonst immer viele Kataloge mit sich rumschleppen oder generell ihren Kunden Präsentationen zeigen müssen, sollten sich dieses Gerät näher ansehen.

Ich bereue den Kauf nicht!
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.11.2010 16:26:55 GMT+01:00
McKay meint:
Man muss aber bedenken, 3G Variante hin oder her, die Nutzung des mobilen Internets ist mit einem Netbook noch immer einfacher. Ich brauche hier keine Prepaidkart bzw UMTS. Ich setze mich und kann überall dort wo es einen Wlan Punkt gibt automatisch los legen. Genau das ist was mich, neben dem fehlendem USB Anschluss, am Ipad stört - es soll doch einfacher werden und nicht aufwändiger.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2011 07:19:36 GMT+01:00
MacY meint:
@McKay
Man kann das auch mit dem iPad - einfach mal zu McDo... gehen, da prollen genug damit rum ;o)
Es klappt schon öffentlich zugängliche Hot-Spot zu nutzen. Nur ist eben das "normale" Handy-Netz (3G) wesentlich bequemer und fast überall zu erreichen.

Für das Hochladen von Dokumente gibt es noch die kostenlose Alternative iwork.com! Man muss nicht die kostenpflichtige Me-Mitgliedschaft nutzen. Der Rezensent trifft es auf den Punkt. Die Dokumentenverwaltung ist sehr gewöhnungsbedürftig und so gar nicht Apple-typisch. Eher etwas mit der heissen Nadel gestrickt.
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