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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Synthie- Pop made in Germany!, 7. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Forever Young (Audio CD)
1984 war eine traurige Zeit für Rock and Roll- Fans; aber die große Zeit von Synthie- Pop im Allgemeinen (Welt) und von NDW im Speziellen (Deutschland).
Auf die Welt im Allgemeinen schien es dabei diese neue Band aus der beschaulichen westfälischen Studentenstadt Münster abgesehen zu haben: "Alphaville". Denn für die damalige Zeit hatten diese Synthie- Klänge absolutes Weltformat, auch wenn gewisse typisch deutsche Traditionen unüberhörbar auch bei dieser Band nciht zu verleugnen sind.
Vorliegendes Album war dabei das Meisterstück der Band, dessen Qualität nie mehr auch nur annähernd wiedererlangt werden sollten.
Das ganze Album wirkt dabei wie ein Konzept: Sounds, Texte, Aufmachung und Name der Band passen zusammen. "Alphaville" war an einen Titel eines (anspruchsvolleren) Science- Fiction- Films angelehnt; die Sounds mit den damals ultramodernen Synthesizern sollten den Zuhörer in neue, nie dagewesene Klangwelten entführen, wie von einer anderen, fernen Zeit oder einer anderen Welt. Man kann sich gut vorstellen, dass diese Songs auch einen idealen Soundtrack für einen solchen Sci- Fi- Film abgegeben hätten, da sie entsprechende Atmosphäre verbreiten.
Die Texte verbreiten dabei schon damals immer ein leichtes Gefühl von (grundloser) Sentimentalität und Melancholie. Aber auch etwas von Romantik.
Bemerkenswert ist hierbei auch die sehr sparsame Instrumentierung der SOngs. Es gibt eigentlich nur Synthesizer- (Standard-) Sounds, die ja bekanntlich nicht besonders schwierig sind.
Internationale Hits wurden "Big in Japan" und "Forever young". Diese Songs sind fast jedem auch heute ncoh bekannt, auch wenn er nicht mehr zu dieser Generation gehört, da sie noch immer im Radio gespielt werden.
Vor allem "Big in Japan", mit seiner Anleihe an ostasiatischen Klängen, halte ich dabei für ein ziemliches Meisterwerk. Auch "Forever young" hat gewisse Ohrwurmqualitäten.
Die restlichen Songs auf dieser CD kennt eingentlich heute von der jüngeren Generation niemand mehr.
Ja, auch wenn es für die heutige Jugend kaum zu glauben ist: diese Songs (Sounds) waren damals für die Jugend der letzte Schrei und wurden auf jeder Party gespielt!
Sicher kann sich von den jungen Leuten heutzutage kaum noch jemand für diese Musik begeistern, wofür ich bestes Verständnis hätte. Denn im Vergleich zu modernerer Musik wirkt diese Musik doch heute ziemlich flach und ohne besondere Aussage, belanglos, künstlich, kalt, gefühllos, ein wenig "wie aus der Konserve". Auch sind Synthie- Klänge heute ja nichts besonderes mehr; aus der Mode gekommen.
Andererseits soll "Alphaville" ja bis heute in nicht unbeträchtlicher Weise die New- Wave-, und auch die Techno- Szene beeinflusst haben.
Auch hat ja in den letzten Jahren spürbar eine allgemeine Verflachung der Rock- und Pop- Musik stattgefunden; alles Mögliche wird "aufbereitet", wieder aus dem Keller geholt, "umgearbeitet", u.Ä. Neue, innovative Sounds sind ja eher nicht mehr die Regel. So gesehen hätte vllt. auch diese Musik "umformatiert" wieder eine Chance?
Man denke hierbei auch an Dieter Bohlen's Projekte aus den 80er- Jahren, wie "Blue System"; deren Sounds sind dem von "Alphaville" ja sehr ähnlich. Und auch die werden ja immer wieder erfolgreich aufgewärmt.

Letztendlich wurde die Synthie- Pop'- Welle dann doch wieder vom Rock and Roll Ende der 80er Jahre abgelöst (z.B. durch Guns and Roses und die Indie- Musik), der an den vergangenen "Pop- Fehltritten" kein gutes Haar mehr gelassen hat.

Am einfachsten ist es natürlich, diese Scheibe zu mögen, wenn man selber zu dieser Zeit aufgewachsen ist, und an diese Musik schöne Erinnerungen knüpfen kann.
Für die Anderen wird es da schon schwerer.
In diesem Fall finde ich die Scheibe immer noch interessant, wenn man sich vorstellt, diese Musik gehöre zu einem Sci- Fi- Film (dafür wäre sie nämlich wirklich sehr passend! - Auch heute noch! ). Also, man könnte dann z.B. gerade einen Sci- Fi- Film sehen. Oder man liest einen Sci- Fi- Roman, o.Ä.

Wenn ich mir die CD in bestimmter Stimmung anhöre, so kann ich selbst heute noch Angenehmes an einigen Songs empfinden: außer dem besten Song der CD "Big in Japan" und den weiteren Hits "Forever young" und vllt. noch "sounds like a melody" sind das dann vor allem noch "The JEt Set" (eine Synthi- Rock and Roll- Nummer!) und vllt. noch "A victory of love".

FAZIT: Nichts mehr für heutige junge Ohren. Aber für die damalige Zeit gehörte das zum Besten, was die damals angesagte Synthie- Pop- Musik- Welt zu bieten hatte!
Im Zusammenhang mit dem damaligen Zeitgeist gesehen, verdient die CD daher 5 Sterne!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.10.2015 23:33:18 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.10.2015 23:34:11 GMT+02:00
MM meint:
Zum Glück geben Sie 5 Sterne, sonst müsste ich regelrecht aufschreien...

Zitat: "Bemerkenswert ist hierbei auch die sehr sparsame Instrumentierung der SOngs. Es gibt eigentlich nur Synthesizer- (Standard-) Sounds, die ja bekanntlich nicht besonders schwierig sind."

Weder höre ich hier Standard-Synthesizersounds noch eine sparsame Instrumentierung. Vielmehr sind die Instrumentierung und die Arrangements aus meiner Sicht äußerst üppig und v.a. sehr, sehr ausgefeilt. Ich würde fast vom bestproduzierten Album der 80er sprechen. Wenn so etwas "nicht besonders schwierig" wäre, hätte es zweifellos zahlreiche ebenbürtige Alben gegeben - gibt es aber m.E. nicht.

Jeder, der meint, ein Synthesizer genüge, um einen Hit zu produzieren, kann sich in der heutigen Zeit selbst und praktisch kostenlos mit seinem PC daran versuchen - ich bin gespannt ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2015 11:21:36 GMT+02:00
Ingmar meint:
Die Synthesizer- Technik, bzw. "PC- Technik" war damals - in den 80er Jahren - aber wohl kaum so weit fortgeschritten wie heute und kann damit wohl kaum verglichen werden!
- Klar ist das heute ausgefeilter!

Auf "synthetische Weise" Musik zu machen, hat sicherlich seine eigenen Schwierigkeiten und kann mit der Art, Musik durch "akustische" Musikinstrumente zu machen, sicher nicht verglichen werden.
Ich spiele aber selber Keyboard seit langem. Und daher kann ich nur sagen, dass Sounds über das Keyboard eine wesentliche Erleichterung darstellt (und von daher kenne ich auch einige "Töne", die für das Synthesizer typisch sind).
"Auf moderne Art" Synthesizer - unter Mithilfe aller möglichen Computer-Programme - zu spielen, davon habe ich tatsächlich keine Ahnung, und kann mich daher nur auf Aussagen von Freunden stützen. Dass es in gewisser Hinsicht nicht einfach ist, "auf digitale Weise" Musik zu machen, ist mir dabei durchaus bewusst. Es hat natürlich nicths mit der klassischen Art, Musik zu machen zu tun. Dabei haben natürlich die Synthesizer zur klanglichen Vielfalt von Sounds maßgeblich beigetragen, keine Frage.
Mein Eindruck war dennoch, dass man bei diesem Album hier auf relativ effektiv- wirtschaftliche Weise dieses produziert hat.
Meine Sichtweise auf die "nicht besonders schwierigen Synthesizer- Sounds" war auch nur die des Keyboarders, der es sich auf ähnliche Weise einfach macht, viele Sounds dadurch z.B. nicht akustisch spielen zu müssen (wobei selbstverständlich viele Sounds nur im Synthesizer grundsätzlich entstehen können (das hat die Musik damals ja auch so neuartig wirken lassen)). Und auch diverse PC- Programme hierzu erleichtern es dem Musiker ja durchaus, Musik entstehen zu lassen, da sind wir uns doch einig, oder?
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Ort: Offenbach am Main

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