Kundenrezension

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Priest/Maiden und die 80er, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Das Album beginnt mit der fetzigen Uptempo-Nummer "Immortal" und rockt schon mal ordentlich los (wenn mein Kopf automatisch anfängt zu wippen, ist das schon mal ein gutes Zeichen!). Im Geiste drängt sich hier bald ein Vergleich mit einem guten Judas-Priest-Song auf und wenn hier auf dem Album Rob Halford diesen Song singen würde, bin ich sicher, das würde niemand merken, dass der Song NICHT von Priest ist!
5 (von 5) STERNE

Es geht weiter mit dem Song, der dem Album seinen Namen gab: "In the night"...und schon wieder meint man: das sind die
Judaspriester (so in etwa kurz vor Painkiller). Leider wird der Song so ab der Mitte (mit dem Einsetzen der "Hail Metal-Chöre") zur Plattitüde und der Text...naja. Bislang muss ich sagen, ich hätte das Album lieber IMMORTAL genannt.
3,5 STERNE

"Bang your head" bläst einem als nächstes ins Gesicht! Uns sch..e nochmal, man könnte meinen, die Band hat zur Vorbereitung ausschließlich alte Priest-Alben gehört. Im letzten Drittel werden die Gitarren richtig losgelassen. Ein simpler Song mit simplem Text - Metal pur.
4 STERNE

"See the light"! Ich sehe auch ein Licht am Ende des Judas-Tunnels....und (Entschuldigung aber es ist nun mal so) nun höre ich irgendwie die Scorpions raus (Phase Blackout in etwa). Das Lied steigert sich noch etwas gegen Ende und insgesamt kann man es wohl durchwinken.
4 STERNE

"Electric"...na bei dem Titel muss man wohl mit Stimmverzerrer arbeiten (ich hasse diese Teile). Zum Glück wird das nur beim Intro gemacht. Insgesamt ist auch hier wieder eine 80er-Jahre-Impression zu vernehmen und zwar von den Tygers of Pan Tang. Die Gitarrenarbeit verschafft dem Lied noch so gerade:
4 STERNE

"Frostbite"....eine eher düstere, harte Nummer, ein typischer Headbanger zunächst, in der Mitte auch.....und auch am Ende. Mir ein wenig zu platt. Wer auf hohes Tempo und treibende Gitarren steht, für den ist das der bisherige Albumhöhepunkt. Für mich nicht.
3,5 STERNE

"On the wind"! Na, das musste ja kommen - IRON MAIDEN aus der "Number of the beast"-Phase, oder? (Im Geiste singe ich statt des Liedtextes: "When you`re feeling down, depressed and lonely....klar). Insgesamt eine schöne Maiden-Ode und der bislang zweitbeste Song des Albums.
4,5 STERNE

"The ballad"! Das finde ich geil - Die obligatorische Ballade einfach so zu nennen. Und tztztz, so ein leichter Touch von Priests "Evening Star" ist zu vernehmen oder bilde ich mir das alles nur ein? Insgesamt aber lieblose Kost - ab dafür.
3 STERNE

"In the fires of the sun" - Nach der Nacht, dem Licht, dem Wind und dem Frost nun also die Sonne. Und mit dem Lied werde ich auch warm, es ist deutlich mehr als bloßer Durchschnitt (v.a. variiert es schön nach dem ersten Songdrittel), daher:
4,5 STERNE

"Mean machine" - Typischer Albenfüller, den man hinter einem starken Song hinterherschiebt. Farbloser Song.
3,5 STERNE

"Kill, burn, be evil"! Na, DAS nenne ich mal eine Ansage und hier hat man sich wohl beim bösen Blacky Lawless und seinen Jungs von W.A.S.P. etwas abgehört. Schön gitarrengefrickeltes Liedgut, was am Ende noch mit einer Prise Alice Cooper gewürzt wird, sicher eine der TOP3-Songs des Albums...
4,5 STERNE

"The unchosen one" - Scheint eine Art Fortsetzung von "Chosen twice" vom "Book of heavy Metal"-Album zu sein (zumindest das Intro und auch der Refrain zeigen starke Anleihen an den Hammersong). Rausgekommen ist eine solide Midtempo-Nummer.
4 STERNE

Auf der LTD.-editon folgen noch die Bonus-Tracks: "Good nightmare" und "The return"...naja, und warum die wohl erst nicht aufs Album sollten wird dann beim Hören klar. Einmal 3 und einmal 3,5 STERNE es ist also egal, welche Version man nimmt!

FAZIT: Insgesamt also ein solides Metal-Album mit starken Anleihen an die Hochphase des NWOBHM und dessen Hochadel (Priest und Maiden). Der letzte Kick fehlt aber und ebenso ein wirklicher HAMMERSONG (obschon Immortal fast dran kommt), der deutlich herausspringt oder hohen Mitgröhlfaktor hat. Die Gitarrenfraktion ist sehr engagiert und frickelt in eigentlich jedem Song spätestens ab der Liedmitte richtig los. Die Drums bleiben zumeist im Hintergrund, dienen aber in einigen Nummern hervorragend als speedmachende Antriebsmotoren. Der Gesang ist angenehm, nie schrill, kreischend oder gar grunzend (Metal-God bewahre!) und immer ist alles mit einem Hauch Rob Halford/Priest durchsetzt....Mit "The book of Heavy Metal" hat die Band halt die Messlatte aber auch sehr hoch gelegt und die wird hier leider nicht übersprungen. Da aber beinahe täglich ne Menge Müll veröffentlicht wird, kann man das Album dennoch bedenkenlos empfehlen.
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