Kundenrezension

34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieso gerade diese USV? Unauffälligere Bauweise, Zusammenarbeit mit Synology DiskStation etc., 8. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: APC Back UPS ES 700VA 230V (Zubehör)
Grund für die Anschaffung war der Kauf eines NAS (aktuell Synology DS214+; vorher DS212+) und dessen stromseitige Absicherung.
Es ist in den bisherigen Rezensionen schon vieles beschrieben und beurteilt worden. Ein Punkt wurde jedoch so deutlich noch nicht erwähnt. Denn bei mir war, neben den technischen Parametern ausschlaggebend für den Kauf letztendlich auch die Bauform des Produktes. Diese, so finde ich, ist deutlich unauffälliger als die anderenn APC Varianten, welche oftmals einem Desktop-Computer ähnlich sind.

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Installation / Tests
Die Inbetriebnahme und Installation funktioniert relativ einfach und problemlos.
Der Einbau des mitgelieferten, und logischerweise noch nicht angeschlossenen, Akkus funktioniert recht einfach und intuitiv. Lediglich der Anschluss der Akku-Stecker ist auf Grund der kurzen Zuleitung etwas fummelig, lässt sich aber bei normalen feinmotorischen Fähigkeiten ohne Weiteres erledigen ;-)

Es ist unbedingt darauf zu achten, das erste Laden wirklich mit 16h Dauer(ohne Last) durchzuführen. Verschiedentlich ist im Netz beschrieben, dass der Akku beim ersten Laden nach ca. 5h schon voll geladen war, dann vom Netz genommen wurde und anschließend unter Last installiert wurde. Hier kam es in der Folge zu Leistungs-/und oder Kapazitätsverlusten.

Um sicher zu gehen, habe ich auch einige Funktionstests durchgeführt, welche die USV erfolgreich bestanden hat:

1.) +++ Sicheres Abschalten und Wiederhochfahren des NAS bei Netztrennung der USV +++

> Netzkabel der USV gezogen > USV schaltet sofort auf Akku-Betrieb
> NAS läuft weiter bis die im NAS eingestellte Abschaltzeit erreicht, dann automatische Abschaltung NAS
> etwas später schaltet dann die USV ab
> Netzkabel der USV wieder eingesteckt > USV schaltet auf regulären Netz-Betrieb
> NAS fährt wieder hoch

2.) +++ Kurzfristige Netztrennung der USV ohne Herunterfahren des NAS +++

> Netzkabel der USV gezogen > USV schaltet sofort auf Akku-Betrieb
> NAS läuft ohne Probleme weiter
> Vor Erreichen der Abschaltzeit: Netzkabel USV wieder eingesteckt > USV schaltet auf regulären Netz-Betrieb
> NAS läuft weiter, als ob sie davon nichts bemerkt hätte

Beide Test-Varianten wurden in der DS212+ mit Uhrzeit und Dauer gelogt.
So soll es sein. Perfekt.

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Was ist gesichert:
Angeschlossen an den 4 USV-Absicherungsanschlüssen sind:
> NAS (Synology DS214+, vorher DS212+)
> WLAN-Router (EasyBox 803A)
> Notebook (Dell XPS15, Win7/64bit)
> externer Monitor inkl. USB-Hub.

Das NAS (verbunden über mitgeliefertem USB-Kabel) erkennt über den DSM (DiskStationManager) die USV als "USV-Server". Der DSM zeigt mir immer die theoretische Restlaufzeit (im Falle eines Stromausfalles) der USV an.
An den vier restlichen Anschlüssen der USV (nicht Akku-gesichert, jedoch mit Überspannungsschutz) sind andere Peripherie-Geräte (bsw. Basisstation schnuloses Telefon) angeschlossen.

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Geräusche
Weil dies hier mehrfach Thema war, die USV läuft, abgesehen von den Warntönen, praktisch geräuschfrei. Es ist wohl ein extrem leises "Rauschen" zu hören, jedoch nur wenn man die Ohren wirklich direkt an die USV hält. Ebenso ist beim ersten Laden des Akkus ein Geräusch zu vernehmen.

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Negativ
- 90Grad Anordnung der Steckdosen - hier hätte man wie bei Steckdosen-Leisten üblich auch die 45Grad Variante wählen sollen. Verschiedene Netzteilstecker können sich hier nebeneinander den Platz streitig machen.
- die angebotene Versicherung ist auf Grund der Bedingungen (u.a. Versand nach Irland) Schwachsinn und überflüssig!
- etwas fummeliger Anschluss der Akku-Zuleitungen
- Unbedingt auf die richtige Artikelnummer "BE700G-GR" (im Ggs. zu "BE700-GR") achten. Die "BE700G-GR" ist neuer. Erst hier ist die abschaltbare Master-Slave-Funktion gegeben, ausserdem hat nur diese Variante einen USB Anschluss.

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Fazit:
> wer sich im Heimanwenderbereich mit einer (unauffälligen) USV absichern möchte, liegt hier absolut richtig.
> Insgesamt sehr gute 4****
> Kaufempfehlung!
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Edit 01.04.2014
> Auch nach über zwei Jahren verrichtet die USV zuverlässig ihren Dienst. Der seltene "Ernstfall" (Stromausfall) ist inzwischen einmal aufgetreten. USV und NAS reagierten wie erwartet... Alles Top.
> Weiterhin keine Geräusche etc.
> Ich möchte das Produkt gerne weiterempfehlen.
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.03.2012 15:13:49 GMT+01:00
Waltraud meint:
Wozu braucht ein Notebook eine USV? Bei Stromausfall läuft es mit den eingebauten Akkus sowieso weiter!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2012 15:30:17 GMT+01:00
Amazonien meint:
Berechtigte Frage, jedoch das Notebook im Netzbetrieb dient bei mir in Verbindung mit externem Monitor als Desktopersatz. Der Akku wurde mit ca. 75% Füllung zur Schonung des Akkus entnommen. Tipps zum Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus: http://www.tecchannel.de/pc_mobile/notebook/433932/akkus_die_richtige_pflege_und_preiswerte_alternativen_zu_originalakkus/index4.html
Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2013 17:54:26 GMT+01:00
Ray O. Light meint:
...also um den Akku im Notebook (= eingebaute USV) zu schonen, wird eine weitere USV angeschafft? Hmmm...

Na gut, Bleigelakkus für die USV sind günstiger, als Li-Ion Akkus fürs Notebook - aber ob sich das wirklich lohnt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2013 18:15:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.11.2013 22:12:20 GMT+01:00
Amazonien meint:
"...also um den Akku im Notebook (= eingebaute USV) zu schonen, wird eine weitere USV angeschafft? Hmmm..."

Hallo Ray O. Light,
natürlich war der Hauptgrund zur Anschaffung einer USV, wie ich in der Bewertung geschrieben hatte, die Absicherung des NAS.

Warum hängt das Notebook jetzt auch an der USV: ich betreibe das Notebook zu 95% (nicht mobil) im Prinzip als Desktop-Rechner. Deshalb läuft das Notebook ohne eingebauten Akku permanent über Netzkabel an der USV.
Ist das Notebook in den seltenen Fällen doch einmal mobil unterwegs, wird der Akku eingesetzt und hat dann (logischerweise) seine eigene USV an Bord dabei.

Im Endeffekt wird der Akku durch die Entnahme geschont. So heißt es u.a.:
- "Lithium-Ionen-Akkus, die über einen längeren Zeitraum zum Beispiel im Notebook keine Arbeit verrichten, sollte der Anwender herausnehmen und bei etwa 50 Prozent der Gesamtkapazität lagern."
- "Durch die begrenzte Anzahl von etwa 300 bis 500 Ladezyklen bei Lithium-Ionen-Akkus in Notebooks, Handys und PDAs sollte der Anwender ständiges Nachladen - wenn nicht erforderlich – vermeiden. Diese “Miniladezyklen“ zum Beispiel in einer Docking-Station ersetzen zwar nicht einen vollständigen Lade- und Entladezyklus, beeinflussen aber die Lebensdauer der Akkuzelle negativ. Legt man etwa bei Notebooks pro Arbeitstag zwei vollständige Lade- und Entladezyklen zwischen 10 und 100 Prozent der Gesamtkapazität zu Grunde, so erreicht der Akku pro Jahr 400 Ladezyklen bei durchschnittlich 200 Arbeitstagen. Damit ist das Ende der Lebensdauer nahezu erreicht, ohne dass die anderen Parameter wie Temperatur, Belastung oder “Miniladezyklen“ berücksichtigt werden."

Quelle:
http://www.tecchannel.de/pc_mobile/notebook/433932/akkus_die_richtige_pflege_und_preiswerte_alternativen_zu_originalakkus/index4.html

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2014 13:46:18 GMT+02:00
nuss nicht der Router und eventuell ein Switch an dieUSV, weil sonst bei Stromausfall Verbindungen unterbrochen werden?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2014 20:24:02 GMT+02:00
Amazonien meint:
Hallo Hermann Schücker,

in der Tat - es macht natürlich Sinn Router und Switch per USV abzusichern. Den Router habe ich tatsächlich abgesichert (siehe Rezension), den Switch kann ich auf Grund der räumlichen Gegegebenheiten (steht im Keller) leider nicht mit absichern.

>>> Vergegenwärtigen Sie sich jedoch, dass die USV nur vorübergehend (ca. 30 min) Strom liefert. Hauptaufgabe- und Hauptanschaffungsgrund für die USV ist, dem NAS und seinen Festplatten (im Falle eines Stromausfalles) ein geordnetes Herunterfahren zu gewährleisten. Die Aufrechterhaltung von Netzwerkverbindungen ist für eine USV eher nebensächlich.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2014 22:23:35 GMT+02:00
Das führt meines Erachtens dann zu Problemen, wenn während einer Datensicherung über das Netzwerk der Strom ausfällt, zumindest dann, wenn bei einer Synology-NAS aus Performancegründen der Schreibcache deaktiviert ist.

Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2014 22:50:41 GMT+02:00
Amazonien meint:
Hallo,

auch wieder korrekt. Nur..., das (über USV abgesicherte) NAS in meinem Fall dient eher als Medienspeicher (Filme, Musik, Fotos) im Netzwerk denn als Datensicherungslösung.

Viele Grüße
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