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Office Notebook mit Aufrüstmöglichkeiten für RAM und SSD,
13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Lenovo ThinkPad Edge E520 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (Intel Core_i3 2310M, 2,1GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, HD Graphics 3000, DVD, Win 7 HP) rot (Personal Computers)
Ich habe das Lenovo ThinkPad Edge E520 verschenkt, um den jetzigen Besitzer von seinem Leiden, einem ca. 8 Jahre alten Fujitsu Siemens Amilo M7400, zu erlösen. ;-)
Das Gerät arbeitet sehr leise, die Festplatte habe ich kaum wahrgenommen und der Lüfter lief nur, wenn die CPU mehr als nur Office-Aufgaben erledigen musste, der Lüfter war dann hörbar. Selbst unter Volllast war er nach meinem Empfinden aber nicht störend und hat keine Rekorde bei der Drehzahl erreichen wollen. ;-)
Das ThinkPad Edge E520 hat für den Office-Bereich ausreichend Power, um auch die nächsten Jahre diese Aufgabe zu erledigen, ob dies wieder für 8 Jahre oder länger reicht, wird sich aber erst zeigen.
Sollten sich die Anforderungen an den Office-Bereich erhöhen, bietet das ThinkPad Edge E520 Aufrüstmöglichkeiten für Arbeitsspeicher und Festplatte.
Das mir gelieferte Gerät ist mit einem 4 GB RAM-Modul ausgestattet, ein zweiter Steckplatz ist noch frei. Damit kann das Gerät bis auf das Maximum von 8 GB RAM aufgerüstet werden, ohne das vorhandener RAM ausgetauscht werde muss.
Eine weitere Möglichkeit des Aufrüstens besteht im Bereich Festplatte bzw. SSD.
Die vorhanden Festplatte ist eine typische Notebook-Festplatte im Formfaktor 2,5" mit 9,5 mm Bauhöhe und SATA-Schnittstelle. (Eine Festplatte mit 12 mm Höhe passt nicht.)
Wer sein System durch die Nutzung einer SSD beschleunigen möchte, kann anstatt die vorhanden Festplatte auszutauschen, auch eine SSD im mSATA-Format einbauen. Ich habe direkt eine Intel SSD 310 verbaut.
Achtung:
mSATA nicht mit mini PCIe verwechseln, beides ist elektrisch nicht kompatibel, wird aber von einigen Anbietern und Händlern nicht unterschieden oder auch falsch verwendet.
Bei dem vorhin erwähnten Arbeitsspeicher habe ich leider vergessen nachzusehen, von welchem Hersteller dieser war, beim DVD-Brener genauso. Bei anderen Komponenten habe ich darauf geachtet.
Die Festplatte ist eine Western Digital Scorpio Blue (WD5000BPVT).
Das WLAN-Modul eine Intel Centrino Wireless-N 1000 (bzw. Intel(R) WiFi Link 1000).
Die Soundkarte läuft mit Windows-eigenen Treibern, der vorinstallierte Treiber ist von Conexant.
Der Gigabit-LAN-Chip stammt von Realtek, allerdings eine Version, für die Windows 7 keine passenden Treiber mitliefert.
Einen Fingerprint-Sensor hat es nicht.
Anmerkung:
Alle Angaben beziehen sich auf das mir gelieferte Gerät, möglicherweise gibt es auch Variationen bei RAM, Festplatte oder WLAN.
Der Gigabit-LAN-Anschluss ist an der Rückseite des Geräts zu finden, rechts den Anschluss für das Netzteil, das DVD-Laufwerk, ein ExpressCard/34-Slot mit eingeschobener Dummy-Karte und ein gelb gefärbter USB-2.0-Anschluss, der auch im ausgeschaltetem Zustand diverse USB-Geräte laden können soll.
Auf der linken Seite befinden sich weitere USB-2.0-Anschlüsse. 2 normale USB-Anschlüsse und ein kombinierter eSATA/USB-Anschluss.
Hier findet man auch einen Audio-Anschluss (3,5 mm), einen Kartenleser (SD/MMC), ein HDMI- und ein VGA- Anschluss.
HotSwap/HotPlug am eSATA-Port funktioniert nicht mit den Microsoft AHCI-Treibern (msahci), nach dem ich den Intel RST Treiber (ver 10.6) installiert hatte, war ein An- und Abstecken bzw. ein Ein- und Ausschalten einer daran angeschlossenen Festplatte problemlos möglich.
Mit einer SSD mit SATA 3.0 konnte ich daran Transferraten von über 200 MB/s erreichen, der eSATA-Anschluss unterstützt also min. SATA 3.0 (SATA II).
Im Lieferumfang befand sich
- Notebook
- Akku
- Netzteil und passendes Kabel
- Schnellstart-Anleitung
- Garantiebedingungen
sonst nichts, auch keine Datenträger.
Die Unart keinen Installation-Datenträger und Treiber bei zulegen kostet auch einen Stern.
Auf einer extra Partition liegt ein Programm, dass eine Start CD oder DVD erstellt, um ein Wiederherstellen der Windows-Installation zu ermöglichen, und das dazu nötige Image von einer versteckten Partition auf CD, DVD oder USB-Laufwerke kopiert.
Eine Windows 7 DVD lässt sich damit nicht anlegen.
Vorinstalliert ist Google Chrome und eine ganze Menge Systemtools von Lenovo, sowie zum Testen ein Virenschutz von Norton und Office 2010. Möglicherweise habe ich noch was übersehen, da ich auf einer SSD eine Neuinstallation durchgeführt habe und ich mich nicht zu sehr mit der Vorinstallation beschäftigt habe.
Wer sich die mitgelieferten Treiber und Tools sichern möchte, sollte sich die Ordner DRIVERS und SWTOOLS sichern. Die Treiber sind aber auch spätestens alle bei Lenovo im Internet zu finden, wenn man bei Intel, Realtek, etc... nicht fündig wird.
EDIT 1:
Die "normale" Funktion der Tasten F1-F12 ist standardmäßig nur über die Fn-Taste erreichbar, über die Tasten sind sonst die Multimedia- und Sonderfunktionen erreichbar (Sound an/aus, WLAN, etc.).
Die Standard-Funktion der Funktionstasten (F1-F12/Sonderfunktion) lässt sich im BIOS umschalten. Ebenso die Lage der Fn- und STRG-Taste lässt sich im BIOS tauschen, was ganz praktisch ist, da die Fn-Taste ganz außen links liegt, wo sonst üblicherweise die STRG-Taste zu finden ist.
Wo die genauen Einstellungen im BIOS zu finden sind, kann ich leider nicht mehr nachsehen, da das Notebook als Geschenk nur kurz bei mir in "Pflege" war, da das BIOS aber sehr übersichtlich ist, sollten diese Einstellungen schnell zu finden sein.
Der Zugang zum BIOS ist mit F1 oder über den Umweg des Boot-Menüs (CD/HDD/USB) mit F12 möglich, ggf. in Verbindung mit Fn.
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