Kundenrezension

18 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja..., 15. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mittelerde: Tolkien und die germanische Mythologie (Taschenbuch)
Da ich mich mit der Tolkien`schen Mythologie sehr intensiv beschäftige und mich auch für die Hintergründe interessiere, bot sich Simeks "Mittelerde- Tolkien und die germ. Mythologie" zur Lektüre an.
Doch leider konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Es finden sich durchaus interessante Aspekte in Simeks Ausführungen, doch jeder, der sich ein bisschen mit der germ. Mythologie auseinandergesetzt hat, wäre darauf selbst gekommen. Vielversprechende Ideen werden unzulänglich verfolgt, andere Gedankengänge wirken meist äußerst konstruiert.
Doch was einem Tolkien-Kenner besonders in der Seele weh tut, sind die z.T. nicht korrekten Aussagen über J.R.R. Tolkien und seine Werke. Bestes Beispiel dafür ist die Behauptung Simeks, Valinor wäre nicht entrückt worden, sondern befände sich immer noch in Mittelerde, was aber einwandfrei im "Silmarillion" widerlegt wird.
Auch Mutmaßungen über Tolkiens Intentionen sind oft recht kühn und Aussagen J.R.R.s werden nicht selten zur Bestätigung eigener Thesen zurechtgebogen.
Insgesamt beinhaltet das Buch einige wenige interessante Informationen, die dem Leser schlüssig erscheinen, doch über weite Strecken verderben leider unzulängliche Recherche und allzu kühne, konstruierte Annahmen des Autors die Lektüre.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.05.2008 11:58:42 GMT+02:00
S.R. Gor meint:
Zwei Rezensionen vom Stil und Inhalt so gleich, daß sie nur von einem Einzigen geschrieben worden sein können.
Auch wenn man nun schon sich für einen Tolkien-Professor hält braucht man nicht gleich zweimal ein vernichtendes Urteil abgeben.

Veröffentlicht am 12.02.2014 22:45:15 GMT+01:00
D. Windau meint:
Wenn gesagt wird, dass man dem Buch nichts Neues entnehmen konnte, dann sind offenbar umfangreiche Kenntnisse der Altwestnordischen Sprache vorhanden, denn u.a. verfolgt Simeck in diesem Werk einzelne Namen auf ihre syntaktischen und grammatischen Eigenschaften zurück. Und in diesem Fall ist es, wenn man die ausdrücklich populärwissenschaftliche Ausrichtung dieses Werks bedenkt, alles andere als verwunderlich, dass der gelehrte Herr sich "unterfordert" fühlt. Das Werk hier deshalb schlecht zu bewerten, ist für mich ein Anzeichen von Charakterschwäche. Denn wer würde auch einer mit Absicht unkompliziert geschriebenen Studie fehlende Tiefe vorwerfen? Wohl nur jemand, der irgendein ernstes Problem hat.
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