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Kundenrezension

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Analyse über HBO und Co seit langem!, 3. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fernsehen wider die Tabus: Sex, Gewalt, Zensur und die neuen US-Serien (Kultur & Kritik) (Broschiert)
Dieses Büchlein beantwortet Fragen nach dem Warum der neuen US-Fernsehserien: Warum kannn sich gerade in den USA ein Fernsehen etablieren, das reihenweise mit Tabus bricht (Gewalt, Sex, explicit language)? Warum sind diese Fernsehserien (Mad Men, Sopranos, Weeds etc.) oft sehr viel besser, als sogar das New Yorker Arthouse-Kino (Antwort: Die schiere Länge einer Season läßt viel mehr Spielraum)? Und wie ist das kulturpolitisch zu bewerten, dass es Sender wie HBO (Deadwood, The Wire), Starz (Spartacus Blood and Sand) oder AMC (Breaking Bad) gibt? Sind diese Sender Phänomene einer Subkultur, sind sie gar subversiv in ihrer schleichenden Gewöhnung der Zuschauer an immer exzessivere Darstellungsformen? Und schließlich: Was bedeutet es, dass es in einer durch FSK-Beschränkungen, Jugendschutzgesetze und öffentlich-rechtliche Auflagen organisierten Medienwelt eine offenbar große Nachfrage nach jeglicher Art von Perversion und Tabubruch im Rahmen einer künstlerisch wertvollen Filmhandlung gibt?

Ivo Ritzer beantwortet all diese Fragen auf den Punkt: Mit einem großen Fundus an Wissen über die großen Vordenker von Tabu und Tabubruch (Freud, Bataille, Jung) betreibt er Aufklärung im besten Sinne. Wer glaubt, als Konsument der neuen Serien einen elitären Geschmack zu haben, der ihn erhebt über die Konsumenten einfacherer Formate wie Ally McBeal oder Desperate Housewives, ist schon auf eine Marketingabsicht der Spartensender hineingefallen, die im übrigen alle Großkonzernen gehören. HBO etwa ist der mittlerweile profitabelste Zweig von Time Warner. Die vermeintliche Subversion nährt also erst den Kapitalismus, den sie scheinbar austrickst durch ihre Verweigerung des Mainstream. Macht nix: Am Ende bleibt das Wissen: Serienjunkies gucken das beste Fernsehen der Welt!Breaking Bad - Die komplette erste Season [3 DVDs]Spartacus : Blood And Sand : Complete Series 1 (Blu-ray)
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.01.2012 20:49:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.01.2012 21:37:03 GMT+01:00
Jürgen Mayer meint:
Ende letzten Jahres wurden hier ganze drei Rezensionen von mir diesbezüglich verhindert. Auf Facebook ist offenbar eine private Kampagne gegen mich gefahren worden - weil ich mir erlaubt habe die Möglichkeit eines offensiveren Umgangs mit dem Nationalsozialismus, nicht unbedingt seiner Verbrechen aber sehr wohl in Hinblick auf die Ideologie und ihrer Symbole, Zeichen, einzuräumen, auch abgesehen von noch geduldeten Ausnahmen wie Tarantino's "Inglourious Basterds", und jenseits von moralischen Überlegenheitsdünkeln. Diskriminierende Unterscheidungen die ich selbst nur als zutiefst rassistisch begreifen kann. Weil beim Tarantino-Film halt auch ein wenig von den Fassbinder-Melodramen noch vorkommt. Dieser genehmen, weil ausgleichenden "Kritik".
Und so wie dort es nicht ertragen wird, wenn Inhalte exploitativ in andere Zusammenhänge als von Betroffenheit oder Zurückhaltung gestellt werden, ist es anscheinend auch hier. Nein, das ist eben keine ökonomische Ausbeutung, sondern eine von Themen. Kann so gar nichts anderes sein.
Doch von welchen Tabus reden Sie da eigentlich - bei zum Beispiel "Mad Men". Vom Tabu der Anti-Baby-Pille? Dass alleinerziehende Mütter nicht diskriminiert werden, Frauen auch etwas anderes als Hausfrauen sein dürfen?
Welche Bewandtnis soll es überhaupt haben wem HBO gehört? AMC?
Ihre Rezension zeugt für mich davon welchen Schaden diese Texte anrichten, welche (antiamerikanistischen) Ressentiments sie in den entsprechenden Köpfen verlängern, wenn sie sie dorthin nicht erst einpflanzen. Teilweise mit Schützenhilfe von amerikanischen Universitäten. Vor allem vom dortigen etablierten Germanismus. Angeblich ach so friedensbewegter Schützenhilfe: doch gerade als Mensch mit Behinderung frage ich mich was so eigentlich alles an Tabus imaginiert werden möchte, wenn diese Massenkultur über angebliche Aufgeschlossenheit doch immer und immer wieder nur denunziert wird so. Ihre RezipientInnen diffamiert. Ab- und ausgegrenzt.
Was soll das für eine "Kritik" eigentlich sein? Welche wissenschaftliche Analyse - ich sehe da nicht einmal einen Erkenntnisgewinn, außer die Selbstentlarvung eigener Vorstellungen, Ideen von Normalität und Legitimität. Kunst kann und sollte kein Etikett bloß sein, keine Auszeichnung für Wenige, sondern ein Recht für Viele!
Und für elitär halte ich vor allem diese "Wissenschaft".

Das Fremde beginnt immer in jedem Anderen.
Jedes Dasein ist einzigartig und singulär. Zum politischen Problem wird eine solche Erkenntnis offensichtlich dann, wenn … Ja wann? Überlegen Sie sich das einmal - bevor Sie weiterhin solcher "Kritik" von jemandem aufsitzen.
Was soll dieser Ökonomismus immer - diese ideologische Durchschaubarkeit. AMC macht "The Walking Dead" und "Mad Men": und Sie reden von einer rechtlichen Situation in Deutschland. Von nirgendwo sonst, können gar nicht - wo bestimmte Körperbilder wegen angeblicher Verletzung von Menschenwürde unmöglich gemacht werden, etc. Doch das wird in diesen Büchern höchstens am Rande mal angesprochen. Nicht einmal eine ausgewiesene Zensurforschung im Land, wie sie etwa Roland Seim betreibt - ich sollte wohl besser sagen betrieb - berührt häufig Massenkultur. Warum nicht? Weshalb stellt sich selbst eine Zensurforschung oft nicht einmal hinter die Masse und ihrer Freude an Sex oder zunichte gemachter Gewaltdarstellungen?
Was bringt das deutsche Fernsehen? Öffentlich-rechtlich und privat? Fragen Sie sich einmal das! Welche Körperbilder, Gesundheitsideale, Konfliktlösungen bietet es an? Wie stellt es Menschen dar?

"Mad Men" bricht nicht unbedingt mehr Tabus als seinerzeit Thomas Mann: es beschreibt die Transition westlicher Gesellschaften in der ersten Hälfte der 1960er Jahre. Es dämmert die Umwälzungen von 68. Fritz the Cat und "Doom". Und nur weil es keine Plastik, kein authentisches Kunstwerk im Adornoschen Sinn ist, soll seine Herkunft deswegen relevant sein - es selbst nicht subversiv sein können? Jedes "Killerspiel" IST in Deutschland schonmal das. Subversiv. Notgedrungen - außer unter Subversivität wird auch immer wieder verlängert idealisiert nur Wünschenswertes verstanden. Das was einem selbst halt so alles (noch) genehm ist. Ob es einem persönlich gefällt oder nicht - doch daran scheitern diese (Meta-)Analysen schon: ob bei dem Amerikanisten Michael Fuchs an meiner Uni, oder in Siegen bei Herrn Stiglegger.
Ich frage mich eher wie gegen Leute wie Sie überhaupt bestanden werden kann so.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 16:49:38 GMT+01:00
Rick Brown meint:
Hmm... Ich kann nicht behaupten, dass ich Sie vollständig verstanden habe. Ich habe hier lediglich eine Inhaltsangabe versucht, und meine Begeisterung über eine gelungene Analyse ausgedrückt. Lesen Sie auch mal Bücher, oder nur Rezensionen?
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