Kundenrezension

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "KÜNSTLERISCHE RÜCKENTWICKLUNG VON EUROPE", 21. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Bag of Bones (Audio CD)
Viertes Studio-Album von 2012 innerhalb von acht Jahren der Rock-Institution aus Schweden seit dem durchwachsenen Comeback in 2004, dass mörderisch rockt, jedoch zu keiner Zeit zündet. Hatten sie noch beim ambitionierten Vorgänger "Last look at eden" ihren Sound endlich gefunden und in einer Symbiose aus Alt und Neu perfektioniert, erfolgt nun mit dem neuen Album ein künstlerischer Rückschritt. Wie bereits bei "Start from the dark" bleibt auch hier die musikalische Kreativität der Band und vorallem ihres Sänger/Songwriters Joey Tempest weit unter ihren Möglichkeiten. John Norums brachiale Gitarrenriffs übertönen wieder mal alles, und lassen somit Keyboard und Gesang teilweise untergehen. Die brachiale Produktion/Mastering des Produzenten Kevin Shirley verstärkt leider in Form eines leidigen Loudness war diese Wirkung, was den ohnehin nicht optimalen Mix ein dumpfes und undifferenziertes Klangbild hinzufügt. Leidtragender ist vorallem Keyboarder Mic Michaeli, dessen stilvoller Orgelsound größtteils untergeht und somit weitgehenst an Wirkung verliert. Die Brachial-Rocker "Riches to rags", "Firebox", "Doghouse" und "Mercy you mercy me", sind größtteils in Gesang und Spiel austauschbar, und atmen die Seele von Led Zeppelin, Black Sabbath und Black Country Communion, jedoch keinesfalls von Europe. Dass mann Härte auch mit künstlerischer Qualität verbinden kann, beweisen dann die energiegeladenen Tracks "Demon head" und "My woman my friend". Die Band ist dort am besten, wo sie sich ihren künstlerischen Wurzeln nähert, wie bei der veröffentlichten Single "Not supposed to sing the blues", dem gefühlvollen "Bag of bones" mit Joe Bonamassa an der Slide-Gitarre und der gefühlvollen Ballade und Überflieger der Scheibe "Bring it all home", wo auch Joey Tempest seine überragende Stimme zur Geltung bringen kann, ohne im Loudness War unterzugehen. Diese fünf tollen Nummern, sind jedoch für eine Klasse-Band wie Europe viel zu wenig, vorallem da auch der Band-Erkennungswert größtteils nicht mehr gegeben ist.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.03.2014 10:44:08 GMT+01:00
C. Ludwig meint:
Für dieses Album gebe ich Dir sogar recht. Vor allem, wenn man Shirleys andere großartigen Produktionen betrachtet (zB "Falling into Infinity" von DREAM THEATER). Allerdings ist gerade "Start from the Dark" ein Wahnsinnsalbum, was sich hinter frühen Outputs nicht verstecken muss. "Secret Society" hat dann schon wieder etwas geschwächelt, bot aber auch noch richtig geniale Stücke.

Es sind einfach komplett andere EUROPE als noch 1988, wo sie das für mich unerreichte "Out of this World" (zwar nicht mit Norum, aber dem wesentlichen besseren Kee Marcello) veröffentlichten.
Heute ist es eine "simple" Rockband, der (geniale) Bombast ist auf der Strecke geblieben, leider.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2014 21:59:12 GMT+01:00
Ja so ist es, du triffst den Nagel auf den Kopf lg - Chris
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