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Kundenrezension

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hurra, er lebt noch - und wie!, 26. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raise the Curtain (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Als Savatage-Fan der ersten Stunde war es für mich eine höchst erfreuliche Überraschung, als ich vor ein paar Tagen zufällig beim Stöbern auf den einschlägigen Websites der Hard-Rock/Metal/Gitarren-Gemeinde über die bevorstehende Veröffentlichung des ersten (nach 30 Jahren, das allein hat schon Stil) Solo-Albums des von mir als einer der mit Abstand besten Songwriter/Musiker/Sänger eingeschätzten "Mountain Kings" erfuhr.

Blind bestellt - und überrascht, aber in keinster Weise enttäuscht.
"Raise The Curtain" ist kein "Hall Of The Mountain King", kein "Edge Of Thorns" und erst recht kein "The Wake Of Magellan". Es ist vor allem kein reines Metal-Album (dies als kleine "Warnung" für all diejenigen, die "Solo" vor lauter Glück mit "Savatage" verwechseln), aber: aus jedem Takt, aus jeder Pore quillt förmlich ein gutes Stück Lebenswerk des Herrn Oliva.
Ob 70er-Prog-Elemente, glasklarer und scharfkantiger Rock oder auch Power-Ballade, alle Stücke offenbaren deutliche Eigenheiten und fügen sich dennoch zusammen wie aus einem Guss. Was sie ja letztlich auch sind, dank des absolut qualifizierten Erschaffers.

Herausheben möchte ich keines der Stücke, da diese einfach zu vielfältig und auch (Savatage-typisch) vielschichtig sind. Das Album als solches erschließt sich zudem definitiv nicht nach einmaligem Durchlauf, aber wer mit den Werken des/der Herren Oliva vertraut ist, wird sich sehr bald schon von der ersten bis zur letzten Sekunde zuhause fühlen.

Wer also keine Rock/Metal/Genre-Scheuklappen nötig hat und wissen möchte, wie sich die Essenz aus 30 Jahren exzellentem Songwriting anhören kann, dem sei dies Werk wärmstens ans Herz gelegt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass man so talentierte und qualifizierte Musiker wie Jon Oliva leider mittlerweise immer seltener findet - und meine, dass diese jede kommerzielle Unterstützung verdient haben, für die man als zahlender Konsument sorgen kann.

Welcome back, Mountain King - und bitte mehr davon!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.06.2013 14:46:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.06.2013 19:46:41 GMT+02:00
Mischa meint:
Nun ja, das erste Soloalbum ist das nun wirklich nicht. Höchstens das Erste, auf dem er vieleicht alle Instrumente selber eingespielt hat. Jon Oliva's Pain war auch nichts anderes als Jon's Soloprojekt. Das war keine richtige "Band", sondern eben die Möglichkeit für Jon zusammen mit ein Paar Begleitmusikern die Musik von Savatage am Leben zu erhalten und die vielen noch nicht fertig realisierten Ideen aus dieser Zeit auf Tonträger zu bannen. Raise The Curtain ist im Grunde ebenfalls Resteverwertung aus Savatage-Tagen. Nur das dieses Mal allein die Ideen von Jon und seinem verstorbenen Bruder Verwendung finden, die stilistisch niemals zu Savatage gepasst hätten und eben deshalb bisher auch nicht aufgenommen wurden. Stimme zu, dass Jon ein hervorragender Musiker ist und Unterstützung verdient. Was den Kommerz angeht, so kann sich Jon allerdings auch nicht freisprechen. Schließlich hat er zusammen mit seinen Bandkollegen wegen des kommerziellen Erfolgs des Trans Siberian Orchestra die Band Savatage aufgelöst. Ein Wort zum Schluss zu Raise The Curtain: Mir gefällt es überhaupt nicht. Auch losgelöst von seinem bisherigen Schaffen betrachtet muss ich sagen, dass es für mich eine absolute Enttäuschung ist. Ich mag Prog-Rock der 70er, 80er bis heute. Doch das hier finde ich einfach nur schwach und teilweise sogar total schräg bzw. hochgradig nervig. Trotzdem schön, dass er noch da ist. Vieleicht gefällt mir sein nächstes Werk dann auch wieder...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2013 10:08:32 GMT+02:00
RJ + YDJ meint:
Naja, nur weil Jon Olivas Pain mit Jons Namen im Titel firmiert, ist dies nicht nur Jons Soloprojekt. Dies hat mir Schlagzeuger Chris Kinder so in Interview 2010 angedeutet. Das Oliva hier den tragenden Part hat bleibt unbestritten.

Lustig ist immer wieder der "Kommerz" Vorwurf! Ein Musiker will von seiner Musik leben, wenn er sich dann dem widmet womit er Geld verdienen kann, ohne sich dabei verbiegen zu müssen! So What?!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2013 22:23:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2013 11:51:43 GMT+02:00
Mischa meint:
Ich habe ihm den Kommerz nicht vorgeworfen. Ich habe auf diese Rezension geantwortet, in der herauszulesen ist, dass man Jon unter anderem deshalb unterstützen sollte weil er wenig kommerziell erfolgreich sei. Und das stimmt so einfach nicht. Vieleicht habe ich das in der Rezension auch falsch gedeutet. Maybe. Jon Oliva's Pain ist und bleibt aber ein Soloprojekt von Jon. Und das nicht nur wegen dem Namen. Sämtlicher Input kommt hier so gut wie ausschließlich nur von Jon und seinem verstorbenen Bruder bzw. aus dem Savatage-Fundus. Die Musiker, die er Live dabei hat und die seine Alben einspielen sind einfach nur Begleitmusiker, die das spielen, was Jon von ihnen gespielt haben möchte und nichts anderes. Das finde ich auch nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Nach dem Ende von Savatage sind seine Alben und Konzerte zusammen mit denen von Circle II Circle das Beste, was man in der Art heutzutage antrifft. Nur finde ich es seltsam, dass überall davon die Rede ist, dass dieses Album nun sein "erstes" Soloalbum sein soll. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Raise The Curtain ist eben ein weiteres Album aus Jon's (und postum Christopher's) Feder. Dieses Mal jedoch mit dem Material, dass er abseits von Savatage-Pfaden immer schon mal vertonen wollte, bisher nur noch nicht dazu gekommen war (O-Ton aus diversen Interviews im Web).
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