3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sex: klar, schnörkellos, weiblich, 21. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der nicht küsste. Roman (Broschiert)
Das Buch erzählt, wie eine Frau Sex erlebt und welche Rolle Sex in ihrem Leben spielt. Die Frau ist über 60. Ist das interessant? Ja, das ist interessant. Interessant ist auch, wie es der Autorin gelingt, über Sex zu schreiben, ohne auch nur einmal ins Pornographische oder ins Kitschige abzurutschen. Dagegen arbeitet sie mit ihrer klaren, schnörkellosen Sprache an, die nichts verhüllt, und doch nicht alles im Detail ausspricht. Die Grenzen kennt und sie auch konsequent einhält. Und noch etwas gelingt ihr überraschend gut: Im Roman geht es um eine Frau, die Sex will, keine Liebe. Zärtlichkeit ja, Respekt voreinander, vor den Neigungen und Besonderheiten des anderen, aber nicht Liebe, nicht Romantik, nicht Sicherheit, nicht Zusammenbleiben, Zusammenleben. Das kommt durchaus sehr authentisch rüber in dem Roman, der mit knapp 200 Seiten erfreulich straff gehalten ist. Es ist die Geschichte einer erfüllten sexuellen Beziehung, die von vorneherein auf ihre engen Grenzen beschränkt ist. Keiner der beiden wird je mehr wollen (können) als das, was er innerhalb dieser Grenzen bekommt. Und es bleibt spannend bis zum Schluss: Bekommt die Frau das Eine, das sie sich noch wünscht, den Kuss des Mannes, der nicht küsst? Das wird hier natürlich nicht verraten.
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Der Mann, der nicht küsste. Roman 3940270016
Ingeborg Middendorf
Storia Verlag
Der Mann, der nicht küsste. Roman
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Sex: klar, schnörkellos, weiblich
Das Buch erzählt, wie eine Frau Sex erlebt und welche Rolle Sex in ihrem Leben spielt. Die Frau ist über 60. Ist das interessant? Ja, das ist interessant. Interessant ist auch, wie es der Autorin gelingt, über Sex zu schreiben, ohne auch nur einmal ins Pornographische oder ins Kitschige abzurutschen. Dagegen arbeitet sie mit ihrer klaren, schnörkellosen Sprache an, die nichts verhüllt, und doch nicht alles im Detail ausspricht. Die Grenzen kennt und sie auch konsequent einhält.
Und noch etwas gelingt ihr überraschend gut: Im Roman geht es um eine Frau, die Sex will, keine Liebe. Zärtlichkeit ja, Respekt voreinander, vor den Neigungen und Besonderheiten des anderen, aber nicht Liebe, nicht Romantik, nicht Sicherheit, nicht Zusammenbleiben, Zusammenleben. Das kommt durchaus sehr authentisch rüber in dem Roman, der mit knapp 200 Seiten erfreulich straff gehalten ist. Es ist die Geschichte einer erfüllten sexuellen Beziehung, die von vorneherein auf ihre engen Grenzen beschränkt ist. Keiner der beiden wird je mehr wollen (können) als das, was er innerhalb dieser Grenzen bekommt. Und es bleibt spannend bis zum Schluss: Bekommt die Frau das Eine, das sie sich noch wünscht, den Kuss des Mannes, der nicht küsst? Das wird hier natürlich nicht verraten.
Lonquimay
21. April 2010
- Insgesamt:
5

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