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Kundenrezension

7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Spiel, das man lernen kann - und dann macht's Spaß ..., 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Rambo: The Video Game - 100% uncut - [PC] (Computerspiel)
Nachdem ich "Rambo - The Video Game" jetzt durchgespielt habe, bleibt erstmal festzuhalten: Ich habe mit diesem Titel mehr Zeit am Stück verbracht, als mit einem GTA V.

Es gibt in der Tat gute Gründe, warum ein Online-Magazin wie Gamespot das Spiel mit immerhin 6 von 10 Punkten bewertet. Oder das kritische Edge-Magazin (4 Punkte für Lords of Shadows 2, 6 Punkte für Crysis 3) verhältnismäßig moderate 5 Punkte verteilt.

Eines steht jedoch fest: es ist nicht populär, dieses Spiel zu mögen. Wer ein "dieses Game ist kacka" aus einer seiner Gehirnwindungen schrauben kann, wird hingegen zum Held des Tages. Ich sehe das Ganze ein wenig anders und habe mich ausführlicher (das heißt mehr als 5 Minuten) mit dem Spiel beschäftigt:

Die Entwickler von "Rambo - The Video Game" haben viel falsch gemacht - oder besser gesagt - viel geschlampt. Das dürfte mittlerweile dem Letzten klar geworden sein.

Trotzdem hat mir das Spiel erstaunlich viel Spaß gemacht und ich war auf jeden Fall motiviert, es zu Ende zu spielen. Auch darüber hinaus liefert das Spiel Anreize, die einzelnen Levels nochmal zu spielen, um bestimmte Bonusfertigkeiten und neue Waffen freizuschalten.

Installiert wurde das Spiel auf einem Notebook mit einem schon in die Jahre gekommenen Core 2 Duo mit 2,4 Ghz, sowie einer Geforce 8600m GT. Das sind nicht mal die Mindestanforderungen, trotzdem lief das Spiel in einer 1240er Auflösung einwandfrei.

Gespielt habe ich es mit einem PS3-Controller und auch wenn es sich bei dem Spiel eigentlich vom Prinzip her um einen Lightgun-Railshooter handelt, so ist das Zielen dank einer recht gut funktionierenden Auto-Aiming-Funktion sehr gut möglich. Ohne Auto-Aiming kann man es jedoch nahezu vergessen.

Positiv hervorheben muss man eindeutig den Soundtrack des Spiels, der teilweise 1:1 aus den Filmen entnommen und teilweise selbst komponiert wurde. Zu den Spielszenen passt das oft extrem gut und sorgt für zusätzliche Atmosphäre. Nicht wirklich gut ist hingegen die Tatsache, dass einige Themes zu kurz sind und sich dementsprechend in längeren Levels schnell wiederholen. Colonel Trautman und Rambo selbst wurden mit den Originalaufnahmen (in englisch) aus den Filmen synchronisiert. Auch wenn die Qualität der Samples wirklich nicht gut ist, so hauchen diese paar Sätze bestimmten Szenen eine Atmosphäre ein, die man auch bei größeren Produktionen so nicht häufig findet. Ich denke da z.B. an die Szene, in der Rambo Sheriff Teasel das Messer im Wald an den Hals setzt und ihm erklärt, dass er aufhören soll, sonst bekommt er einen "war you won't believe". Das Spiel ist auf jedenfall voller Szenen, in denen die Originalstimme von Sylvester Stallone einfach ziemlich gut wirkt und funktioniert. Allein schon wenn Rambo am Ende einer jeden Mission ein völlig erschöpftes "Mission acomplished" vom Stapel lässt, dann kommt das einfach gut.

Entgegen allen Meinungen, dass es sich bei "Rambo - The Video Game" um ein hässliches Spiel handelt, muss ich schreiben: das stimmt so nur teilweise. Ja, viele Charaktermodelle sehen umwerfend mies aus. Fast schon unverschämt ist es dann, wenn z.B. zentrale Hauptfiguren (wie Sheriff Teasle) tatsächlich auch als einfach Polizisten-Pappkameraden mehrfach im eigentlichen Spiel auftauchen. Rambo selbst bewegt sich in den Zwischensequenzen teilweise absolut lächerlich und manche Umgebungsgrafik ist einfach schlecht gemacht. Auf der anderen Seite scheint die Qualität sämtlicher Elemente über den Spielverlauf hin zu variieren. Gerade in den letzteren Levels sieht Rambo stellenweise tatsächlich wie Stallone aus und bewegt sich weitaus realistischer als am Anfang. Da sieht dann der Rücken auch tatsächlich aus wie ein durchtrainierter Rücken und nicht wie schlecht zusammengeklebte Fleischklumpen. Und im Camp der Russen bekommt man es mit Lichteffekten bei den Scheinwerfern zu tun, die einfach "schön" sind. Ohne wenn und aber. Auch die Zwischensequenzen gewinnen im späteren Verauf an Qualität und scheinen mit mehr oder anderen Filtern überarbeitet worden zu sein. Auf einmal blendet das Sonnenlicht realistisch und die Animation des Wassers wirkt so, wie man es sich vorstellt. Was die Umgebungsgrafik angeht, so bekommt ebenfalls zum Ende hin fast fotorealistische Texturen inkl. Blureffekt zu sehen (z.B. in der Szene, in der Rambo die Felswand zur Russenfestung hinaufklettert). Aber auch schon im ersten Level wirkt ein über ein Militärcamp fliegender Helikopter samt Raketenbeschuss alles andere als billig oder schlecht inszeniert. Ideenreich sind stellenweise auch die vorgegebenen Kamerafahrten. Da erlebt man das Geschehen aus Rambos Perspektive und auf einmal fährt die Kamera um die Ecke, man denkt, Rambo läuft einem Gegner vor die Nase, dabei hat sich die Kamera unbemerkt aus der Ich-Perspektive gelöst und schwenkt auf Rambo, der hinter der Ecke auf den Gegner wartet. Keine Ahnung, wie viele Zocker sich für sowas interessieren, aber für mich sind das Details, die trotz aller Schlampereien zeigen, dass es auch Leute im Entwickler-Team gab, die sich Gedanken gemacht haben.

Spielerisch finde ich das Game auch alles andere als stupide. Es gibt sehr wohl taktische Elemente, wenn es z.B. darum geht, die Deckung zu nutzen. Bei normalen Railshootern wird non-stop geballert. Hier kann man teilweise in der Deckung verweilen und auf den "richtigen Moment" warten um gezielt einzelne Gegner auszuschalten (was gerade mit dem Bogen Laune macht). Im späteren Verlauf kann es aber passieren, dass einzelne Deckungen vom Gegner mit der Zeit zerstört werden (z.B. Holzkisten), andere Gegner laufen plötzlich um die Deckung herum oder ein Grenadier wirf Granaten hinter die Deckung. Apropos Grenadier: schießt man auf dessen geworfene Granaten, so kann man in schwierigen Szenen harte Gegner vor der eigenen Deckung durch die entstandene Explosion ausschalten. Das ist teilweise Taktik pur und macht - sobald man die taktischen Elemente erkannt hat und sie nutzen kann - einfach Spaß. Und dann gibt es noch die Wutanzeige, die man immer dann einsetzen muss, wenn man wenig Energie hat und viele Gegner auf dem Bildschirm auftauchen. Jeder (in Zeitlupe) erledigte Gegner gibt einem dann Energie zurück. Manche Szenen im Spiel scheinen unmöglich zu schaffen zu sein ohne eine aufgefüllte Wutanzeige. Erst relativ spät habe ich festgestellt, dass mit dem Bogen erledigte Gegner viel schneller die Wutanzeige auffüllen, als mit einer Schusswaffe erledigte. Das Spiel liefert also erstaunlich viele teils aussichtlos erscheinende Momente, die mit der richtigen Taktik absolut lösbar sind.

Dabei haben die Entwickler die einzelnen Checkpoints oft gut und manchmal nervig und frustrierend gesetzt. Nervig dann, wenn kurz nach dem Checkpoint eine nicht abbrechbare Sequenz immer wieder und wieder angekuckt werden muss, gut dann, wenn man direkt vor der schwierigen Stelle wieder anfangen darf.

Zur taktischen Seite des Spiels gehört auch noch die Verteilung von verdienten Fertigkeitspunkten. Hier gibt es fast ausschließlich sinnvolle Verbesserungen, die den Spielverlauf teils völlig verändern bzw. vereinfachen können. Bei jedem Nachladen hat man z.B. die Möglichkeit durch einen zweiten Druck der Taste im richtigen Moment die doppelte Munition zu erhalten. Da sich das Nachladerad aber so schnell dreht, ist es fast unmöglich den richtigen Moment zu erwischen (was dann zur nervigen Ladehemmung mit -50% Munition führt). Später im Spiel hat man dann die Möglichkeit eine 25%ige Verlangsamung des Nachladerades durch den Einsatz einer bestimmten Fähigkeit zu erreichen und dann ist es plötzlich kein Hexenwerk mehr, den Bonus mit doppelter Munition zu erhalten. Andere Fertigkeiten bestimmen die Anzahl von Granaten, Sprengpfeilen oder Verzögerungssprengfallen, andere wiederum lassen die Wutanzeige langsamer abfallen oder lassen Rambo mehr Treffer einstecken. Ich könnte noch viel darüber schreiben, aber das wichtigste: diese Fertigkeiten machen Sinn und man kann die erhalten Bonuspunkte nach jedem Level komplett neu verteilen und so viele unterschiedliche Kombinationen ausprobieren.

Die im Spiel enthaltenen Quicktime-Events sind verhältnismäßig leicht und so für mich niemals nervig. Und auch wenn ich kein QTE-Fan bin, so waren diese für mich bei "Rambo - The Video Game" eine entspannte und willkommene Abwechslung. Wer gar nicht auf QTE's steht, der kann recht früh im Spiel einen Bonus einsetzen, der dazu führt, dass kein QTE mehr fehlschlägt.

Ebenfalls spielerisch und atmosphärisch gut umgesetzt fand ich teilweise die Zerstörbarkeit der Umgebung. Deckungen der Gegner lassen sich wegballern, Brocken aus Steinsäulen zerbröseln und in den Seqenzen, in denen man z.B. einen Helikopter fliegt, lassen sich Hütten, Fahrzeuge bzw. ein ganzes Militär-Camp zerlegen. Auch wenn sich vor allem die Fahrzeugsequenzen teilweise schwierig steuern lassen (jedenfalls mit aktiviertem Auto-Aiming) so setzt beim in Schutt und Asche legen der Umgebung ein echtes "Rambo besiegt keiner" - Feeling ein. Mir hat das jedenfalls Spaß gemacht.

Negativ haften geblieben sind mir neben den bereits erwähnten Patzern in Sachen Animation und Grafik viele furchtbar schlechte Soundsamples. Ganz mies z.B. das "Schneide- und Stich"-Sample des Messers. Egal ob damit ein Seil oder eine Kehle durchgeschnitten wird, es klingt immer gleich. Und das auch noch gleich schlecht. Und wenn Rambo die Sprengkapsel auf seinen Pfeil schraubt, dann klingt das so, als würde man mit einem Akkuschrauber eine Schraube irgendwo hineindrehen. Das ist schlecht gemacht, stört die Atmosphäre und wäre so leicht zu vermeiden gewesen. Auch gibt es einige frustrierende Stellen im Spiel, bei denen man einen finalen Schuss (z.B. gegen einen Helikopter) immer wieder daneben setzt, in Folge dessen stirbt, und man irgendwie nicht weiß, was das Spiel eigentlich von einem will. Irgendwann klappt es dann aber immer. Ferner stört mich, dass Rambo gerade zu Beginn des Spiel teilweise unglaublich schlecht und hässlich in Szene gesetzt wurde. Das ändert sich Gott sei Dank im Laufe des Spiels. Abgestürzt ist mir das Spiel hingegen nur ein einziges mal. Das konnte ich verkraften.

Alles in Allem hatte ich mit "Rambo - The Video Game" meinen Spaß. Was mich nervt ist die Schlampigkeit der Entwickler. Meiner Meinung nach fehlt nicht viel, um dieses Spiel richtig zu optimieren. Das sieht man z.B. an den ruckelnden Zwischensequenzen. Auf dem PC findet man diese Sequenzen im Spieleordner versteckt als Videodateien und kann diese völlig ruckelfrei abspielen. Die Entwickler wollten Ladescreens vermeiden und so wird der Film während des Ladens abgespielt. Es scheint mir jetzt keine Hexerei zu sein, sowas in den Griff zu bekommen. Im schlimmsten Fall hätte man einen 10-sekündigen Ladescreen in Kauf genommen und somit das Ruckeln umgehen können.

Um mit diesem Spiel jedoch seinen Spaß haben zu können, muss man erst lernen, damit umzugehen. Setzt man z.B. allein das Auto-Aiming nicht oder falsch ein, so kann ich absolut verstehen, wenn man nach 5 Minuten den Controller gegen die Wand wirft und das Spiel verteufelt. Setzt man seine Fertigkeitenpunkte nicht richtig ein oder weiß um die Besonderheiten des Bogens nicht Bescheid (der die Wutanzeige schneller füllt), so sind bestimmte Stellen des Spiel schwer bis gar nicht schaffbar. Pfeift man auf die Deckung und interessiert man sich auch nicht für die taktischen Möglichkeiten, die einem z.B. die Granaten werfenden Gegner eröffnen, so verliert das Spiel wieder gewaltig an Attraktivität. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich das erste Levels anfangs mit der Maus spielen wollte und dann mit dem Controller ohne aktiviertem Auto-Aiming. Ich habe keine 25% des Levels geschafft und bin ein ums andere mal gestorben. Mittlerweile absolviere ich diesen Level ohne Lebensverlust mit teilweise 20 und mehr Kills pro Minute, sowie einer Treffergenauigkeit jenseits der 60% (mit dem Controller). Auch vormals für unmöglich gehaltene Bonusaufgaben wie z.B. "50 Kopftreffer" oder "30 Polizisten entwaffnen" (durch einen gezielten Schuss auf die Waffe), sind mittlerweile nahezu problemlos möglich.

Hier gibt es also eine Lernkuve. Und hat man den Dreh heraus, so macht "Rambo - The Video Game" vor allem eines: Spaß ! Für ein paar unterhaltsame Stunden reicht es allemal. Und ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal ein Spiel so lange am Stück gespielt habe (und ich bin auch schon seit C64-Zeiten mit dabei und nehme auch aktuelle Titel wie The Last of us, Assassins Creed Black Flag oder GTA V mit).

Nicht ganz verdiente 4 Sterne, aber ein wenig um das Gleichgewicht hier bei den Rezensionen wieder herzustellen, dann doch irgendwie gerechtfertigt. Schade, dass kaum ein Tester eines (Online-)Magazins auch nur ansatzweise das Spaßpotenzial eines "Rambo - The Video Game" entdecken konnte.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.03.2014 21:58:09 GMT+01:00
Dr.Herz&Hirn meint:
is ja mal voll behindert : um für ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen , wird ein Spiel , das eigentlich scheisse ist , künstlich in die Höhe gelobt mit 4 Sternen ?
Ist das also wirklich ein Ausgleich ? Nein , wenn etwas schlecht ist , dann soll es auch jeder erfahren.
Nur weil dies alle erkennen und das Spiel logischerweise abstrafen,wird von nem Querdenker (obwohl er selbst weiß , das es nicht stimmt) einfach mal ein Produkt besser beworben , als es das verdient hat.
Ich kann nur hoffen , das Leute wie du , niemals Geschworene werden oder eine wichtige Entscheidungsposition einnehmen...aber ach..hier gehts ja schliesslich nur um Rambo - Das Kackgame.....wichtige Persönlichkeiten wird man hier nicht antreffen. Zum Glück.

Veröffentlicht am 04.03.2014 13:53:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2014 13:17:51 GMT+01:00
Kimba meint:
"Nicht ganz verdiente 4 Sterne, aber ein wenig um das Gleichgewicht hier bei den Rezensionen wieder herzustellen, dann doch irgendwie gerechtfertigt."

Nö, ist es nicht.
Rezensionen sollen kein "Gleichgewicht herstellen", sondern objektiv urteilen und bei der Kaufentscheidung helfen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.03.2014 16:10:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2014 16:20:51 GMT+01:00
Trainhardt meint:
Man könnte fast meinen, ihr hättet nur den letzten Satz meiner Rezension gelesen. Ganz abgesehen davon, dass ein Produkt in der Regel nicht schei*e ist, sondern höchstens von einem Verbraucher als schei*e empfunden werden kann (in diesem Zusammenhang ganz wichtig: natürlich sind Kundenrezensionen subjektiv), finde ich "Rambo - The Video Game" ja tatsächlich gut. Ich bewerte also kein schlechtes Spiel aus Trotz oder Querdenkerei gut, sondern bin mit dem Spiel zufrieden. Deswegen auch meine verhältnismäßig positive (immer begründete) Bewertung. Das "nicht ganz verdiente 4 Sterne" bezog sich lediglich auf eine eigentlich faire Wertung von 3.5 Sternen. Und da es keine Zwischenwertungen gibt, habe ich daraus eher die 4 als die 3 gemacht.

Generell finde ich es krass, dass hier von objektiver Beurteilung und Hilfe zur Kaufentscheidung gesprochen wird und wenn dann mal eine Rezension erscheint, die neben Ein-Satz-Rezensionen ala "Spiel ist kacka", ausführlichst auf die verschiedenen Elemente des Spiel eingeht (und persönlich bewertet), dann wird einem vorgeworfen, man würde "behindert" handeln und Bewertungen verteilen, die nicht gerechtfertig sind.

Ein bisschen schmunzeln musste ich bei dem Vergleich mit den Geschworenen - mal ganz abgesehen davon, dass es bei uns in Deutschland aus gutem Grund keine Geschworenengerichte (mehr) gibt (zu viel amerikanische Filme gekuckt ?). Wichtige "Entscheidungspositionen" nehme ich zwar nicht ein, aber als Pädagoge bin ich dann hin und wieder doch an der Erziehung derjenigen Menschen beteiligt, die diese vielleicht irgendwann einmal besetzen werden :-).

Und da kann mein Credo nur lauten: bildet euch eine Meinung, begründet diese Meinung subjektiv auf Basis objektiver Kriterien und lasst euch von dieser Meinung nur dann abbringen, wenn man euch schlüssige Gegenargumente liefert, die eure Meinung zu Recht verändern könnten. So geschehen mit meiner Rezension.

Und gerade dann, wenn es um persönliche Vorlieben geht (wie bei Spielen, Filmen oder Lebensmitteln) muss man aufpassen, dass Gegenargumente nicht diskriminierend werden und man jemanden plötzlich wegen seiner Vorlieben einstimmig verurteilt.

Anders als andere habe ich in meiner Rezension ausführlichst beschrieben, was an dem Spiel in meinen Augen gut und was schlecht ist. Wenn Kundenrezensionen die Kaufentscheidung erleichtern sollen, dann braucht man keine Rezension mehr, in denen jemand NUR schreibt, dass das Spiel doof ist. Diese Meinung haben wir alle verstanden und schon zahlreich gelesen. Genau so unnötig wären Rezensionen in denen man nur schreibt, dass einem das Spiel gefällt. Was immer gefehlt hat waren Fakten zum Spiel und zum Spielablauf. Die liefere ich, da ich mich mit dem Spiel stundenlang auseinandergesetzt habe.

Ob es jemanden nun persönlich wurmt, dass ich Spaß mit einem Spiel habe, das von der Mehrheit unsachlich zerrissen wird, ist mir verhältnismäßig schnurz. Da müsst ihr genauso drüber stehen, wie ich immer gleiche Kurzmeinungen (keine Rezensionen) ohne Sachinformationen, sowie schwächste Kommentare (die im Höchstfall auf ein oder zwei Sätze meiner langen Rezensionen eingehen) ertragen muss.

Freut euch doch an der Tatsache, dass viele eurer Meinung sind, schließt euch in einem Grüppchen zusammen und lasst die Korken knallen. Und wenn ihr dann ganz gut drauf seid, dann lasst doch den paar "Querdenkern" ihre "behinderte" Meinung. Sind ja nicht viele. Die werden euch schon nicht gefährlich. Könnt ihr doch in der großen Masse bei Bedarf ganz leicht niederbügeln, nicht wahr ?

Und um mit dem Geschworenenbeispiel abzuschließen: das ursprüngliche Ziel dieser Geschworenengerichte war es schon immer, unterschiedlich denkende und handelnde Menschen zusammenzubringen. Und eben nicht Menschen, von denen man weiß, dass sie alle die gleiche Meinung haben und alle - ohne sich auszutauschen - gleich entscheiden werden. Aber man braucht ja nicht glauben, dass es nicht den einen oder anderen Prozess in der Geschichte der Geschworenengerichte gegeben hätte, in denen irgendein Strippenzieher sich genau die Geschworenen zusammengesucht hat, die er für ein von ihm gewolltes Urteil haben wollte.

Veröffentlicht am 12.05.2014 16:12:34 GMT+02:00
Trainhardt, ich bin zwar bei der Bewertung des Spiels überhaupt nicht bei dir - für mich ist und bleibt das Schrott für zu viel Geld - aber deine Argumentation finde ich in weiten Teilen gut nachvollziehbar. Mir gefallen solche "Querdenker"-Rezensionen, sofern sie begründet werden und nicht nur aus dem Reflex "Hauptsache dagegen" entstehen. Ich glaub' dir, dass dir das Spiel wirklich gefällt... ;)
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