Kundenrezension

54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestürzendes Schicksal, interessant geschrieben, 27. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Sterben sollst du für dein Glück: Gefangen zwischen zwei Welten (Taschenbuch)
Sabatia kommt aus pakistanischem Elternhaus, wächst aber in Österreich auf. Das führt letztendlich zu enormen Problemen mit ihren Eltern. Sie geht durch ein Martyrium sondergleichen.

Zunächst fürchtete ich, das Buch könnte langatmig sein und mir schwer im Magen liegen. Als ich dann aber irgendwann doch mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich es bis zum Schluss nicht mehr aus den Händen legen, so lebendig und erfrischend ist es - trotz des tragischen Inhalts - geschrieben.

Dies Buch erzählt nicht nur das persönliche Schicksal eines mutigen pakistanischen Mädchens, das in der westlichen Welt aufwächst. Man erfährt auch sehr viel über die Denk- und Lebensweise von gläubigen Muslimen, über das Leben der pakistanischen Mittelschicht und über den Stellenwert der Frau im Islam. Und dass hier nichts übertrieben ist, bestätigen die "Ehren"morde, die 2006 Berlin erschüttert haben.

Respekt vor Sabatina, einer Frau mit Mut und Rückgrat! Ich wünsche Dir alles Gute - besonders eine Zukunft in Freiheit und Sicherheit.

Ein spannendes, lebendig geschriebenes und bestürzendes Buch. Unbedingt lesen!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.08.2010 12:36:42 GMT+02:00
E. Abuhan meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2010 16:51:58 GMT+02:00
xy.de meint:
"Ehrenmord" und Familiendrama sind wohl zwei unterschiedliche Dinge!Ursächlich für Zwangsverheiratung und Ehrenmord ist eher die Tradition denn die Religion.
Vorurteile gegen den Islam und die islamischen Mitbürger sind sicherlich nicht hilfreich. Ich kann auch verstehen, dass sich Muslime durch den ein oder anderen Kommentar angegriffen fühlen. Man muss wohl bei jedem einzelnen Schicksal genau hinsehen, wo die Ursachen hierfür lagen.

Und dennoch hat Sabatina James´ Geschichte sehr viel mit den islamisch geprägten Traditionen vieler muslimischer Migranten zu tun. Auch spielt in ihrem Erfahrungsbericht die Religion sehr wohl eine Rolle: Sie konvertiert zum Christentum und wird auch hierfür mit dem Tode bedroht. Das ist andersherum wohl nicht vorstellbar!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.06.2011 12:24:19 GMT+02:00
Brian meint:
Klar sollte man mit dem Begriff "Ehrenmord" vorichtig umgehen und genau hinsehen, wie "xy.de" schon sagte. Doch gebe ich Ihm recht, vor allem mit seiner letzten Aussage.

Das keine einzige Religion für Gewalt sei, so E. Abduhan, ist klar, aber wie heißt es so schön: "außen hui innen phui". Und so ist es auch mit der Religion im Allgemeinen. Wie uns die Geschichte zeigt sind die meißten Kriege auf religiöse Hintergründe zurück zu führen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.06.2011 19:59:37 GMT+02:00
Herzberg meint:
Bei der Frage, ob eine Religion für Gewalt ist, muss man ebenfalls sehr genau hinsehen.
Leider halten sich viele, die sich einer Religion zurechnen, gar nicht an die Leitlinien, die der Religionsstifter hinterlassen hat.

Hier denke ich zunächst an die Päpste des Mittelalters und die Herrscher des "christlichen" Abendlandes in den vergangenen Jahrhunderten. Leider haben sie viele Kriege und grauenhafte Menschenrechtsverletzungen (z.B. Hexenverbrennung) zu verantworten, und haben diese dann als "christlich" motiviert begründet.

Jedoch hat der Stifter der christlichen Religion, Jesus, nie ein solches Vorgehen gebilligt oder gar verlangt. Jesus fordert seine Anhänger auf: Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen, segnet die, die euch verfluchen (Luk 6,27f). Und Jesus verlangt das nicht nur von anderen, sein eigenes Leben war genau von diesen Grundsätzen geprägt. Wer die christliche Religion wirklich ernst nimmt, würde keine Kriege führen oder andere mit Gewalt bekehren wollen.

Anders sieht es im Islam aus. Die Biografie des Religionsstifters des Islams spricht eine andere Sprache. Da bin ich froh, dass die meisten Muslime sich daran kein Beispiel nehmen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2013 15:40:25 GMT+01:00
Kann ich soweit zustimmen, aber der letzte Satz macht mich stutzig: Warum ist dann das Christentum die am meisten verfolgte Religion bzw. warum ist Christenverfolgung dann so in Mode vor allem in islamischen Ländern? Siehe HMK und Open Doors etc.

Veröffentlicht am 04.03.2013 15:40:33 GMT+01:00
Auch interessant Mark Gabriel:
Der Autor ist im März diesen Jahres hier anzutreffen:
HMK-Veranstaltungsreihe zusammen mit Dr. Mark A. Gabriel
Ein Imam begegnet Jesus
Erleben Sie das persönliche Lebenszeugnis von Mark A. Gabriel und stellen Sie ihm Ihre Fragen über Islam und Christentum.

So.
10.03.13
10:00
64291 Darmstadt-Arheilgen
Christliches Zentrum Darmstadt, Röntgenstr. 18

So.
10.03.13
18:00
64291 Darmstadt-Arheilgen
Christliches Zentrum Darmstadt, Röntgenstr. 18

Mo.
11.03.13
18:00
35398 Giessen
Haus Gottes Giessen, Schiessgärten 8

Di.
12.03.13
20:00
64367 Mühltal
Ev. Freikirchl. Gemeinde Mühltal, Stiftsstr. 47

Do.
14.03.13
20:00
64625 Bensheim
Christuskirche Auerbach, Darmstädterstr. 274

Fr.
15.03.13
19:30
60487 Frankfurt
Philadelphia Gemeinde Frankfurt, Am Industriehof 13

Sa.
16.03.13
20:00
79793 Wutöschingen
Ev. Kirchgemeinde Wutöschingen, Degernauerstr. 41

So.
17.03.13
09:30
79780 Stühlingen
Ev. Kirchgemeinde Stühlingen, Gartenweg 2

So.
17.03.13
11:00
79793 Wutöschingen
Ev. Kirchgemeinde Wutöschingen, Degernauerstr. 41
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