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Kundenrezension

45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In vielerlei Hinsicht der Inbegriff eines Rollenspiels, 8. Januar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Computerspiel)
Als dicke Spatzen Anfang des letzten Jahres Releasetermine von den Dächern pfiffen, war bereits zu erahnen, dass Piranha Bytes Risen und BioWares Dragon Age: Origins (DA:O) den Titel des besten RPG anno 2009 unter sich ausmachen würden. Nun, um es nicht unntötig spannend zu machen: Sieger nach Punkten - Dragon Age: Origins! Ein klarer K.O. scheppert anders, aber am Urteil gibt's nichts zu rütteln. Wartet mit dem Applaus, bis ihr gehört habt, weshalb das deutsche Rollenspiel nennenswerte Chancen hatte und der vermeintliche Favorit ordentlich einstecken musste.

1. Zur Grafik und Steuerung

Wenn der weitgereiste Abenteurer von heute prahlerisch von seinen Heldentaten berichtet und Dritte mit seinen persönlichen Screenshot-Alben langweilt, wird er jene aus BioWare-Spielen sicher gekonnt überblättern. Werke der Spielschmiede glänzten allzeit mit anderen Vorzügen als dem der Grafik. Etwas fürs Auge servierte stattdessen die Konkurrenz mit Oblivion, Gothic 3 oder Two Worlds, wobei es vorerst auch bleiben wird. Kanadas Rollenspielgötter waren in DA:O löblich um eine detailreiche Darstellung der Gesichter bemüht, sonst jedoch abermals nachlässig. Sowohl Animation als auch Schärfe alles anderen lassen zu wünschen übrig. Scrollt man mithilfe des Mausrads in die isometrische 2D-Ansicht, reist man gar in der Zeit zurück. Abgefahren? Wohl kaum! Neverwinter Nights 2 mag ein Klassiker sein, ist aber auch gut drei Jahre alt und humpelte in dem Belang schon damals. Mittels schwacher Grafik wollte ich nicht daran erinnert werden. Annehmbar wird es wieder, wenn man in eine halbschräge Verfolgerperspektive wechselt. Dann jedoch gilt es, die Steuerung umzustellen. Da die Party ständig im Bild steht, ist ein Rechtsklick mit der Maus auf den Boden nur noch unter Umständen möglich. Also müssen die WASD-Tasten her, was das Anklicken einzelner Gegner, einen Zwei-Meter-Qunari vor der Linse, natürlich nicht einfacher macht. Kurzum: Dem Spieler bleibt die Wahl zwischen chicer Grafik und Übersicht, beides gibt's nicht. Nicht jede Einstellung ist mit jeder Steuerung kombinierbar.

2. Die Stimmung: Von vielem inspiriert ...

Schon im August 2008 - ein dicker Promoter lud auf der Games Convention zum Schnupperkurs - hatten die Macher gestehen müssen, sich schamlos an allem ein Beispiel genommen zu haben, was das Fantasy- und Rollenspiel-Genre in den letzten zehn Jahren erleuchtet hat. So erinnert die unterirdische Zwergenbinge Orzammar in ihrer ringförmigen Anordnung nicht zufällig an die in Drakensang, die triste, apokalyptische Stimmung und die plappernde Hintergrundkulisse durchaus an The Witcher und das Scharmützel im ersten Akt ganz klar an den Ansturm Isengarts auf Rohans Refugium im zweiten Teil des Herrn der Ringe. Wer Augen und Ohren offen hält, stolpert noch über viele weitere Referenzen dieser Art. DA:O kupfert dennoch nicht anstandslos ab, sondern versucht sich stattdessen an einer respektvollen Ode an die fulminanten Einfälle der geschätzten Kollegen. Als Spieler sieht man sich lediglich zaghaft an alte Reisen erinnert. Die Glaubwürdigkeit der Welt bleibt also trotz Potpourri-Zügen gewahrt.

3. Der Inbegriff eines Rollenspiels

DA:O ist ein prächtiges Rollenspiel geworden, das der Beschreibung seiner Art in vielerlei Hinsicht alle Ehre macht: Individuelle Charaktererstellung, ein dem angepasstes, ureigenes Vorspiel zum eigentlichen Plot und Möglichkeiten, die eigenen Geschicke und die Darstellung zu beeinflussen, bis in den Epilog hinein. Speziell die Entscheidungsgewalt verleiht dem Begriff "Wiederspielwert" Flügel. Wenigstens vier verschiedene Stellen narrativ tragender Bedeutung würde ich in einem zweiten Durchgang gänzlich anders bewältigen. Mein Blutmagier war, seiner Zauberkunst angemessen, nämlich eher opportunistisch veranlagt und meuchelte im Zweifelsfall auch kleine Kinder ...

Das Besondere an den Entscheidungsmomenten: Nicht selten wird hier sprichwörtlich die Wahl zur Qual. Antworten eindeutiger Gesinnung, bei denen ganz klar ersichtlich ist, wofür sich der Held in strahlender Rüstung und wofür sich dunkle Gemüter entscheiden müssten, sind nicht immer zur Hand. Gewissenskonflikte, der Vorzug des kleineren Übels und nachträgliches Rätseln ob der Richtigkeit des eigenen Handelns heben das zwischenmenschliche Mit- und Gegeneinander auf eine neue Stufe. Just das ist das Leben. Auch hier entpuppt sich das Spiel als eines für Erwachsene. Ich kann mich an keines erinnern, bei dem ich mir bei der Auswahl meiner Erwiderungen so viel Zeit gelassen habe, weil ich schlicht unsicher war. Immer wieder riskierte man nämlich nicht nur, eine unbedeutende Nebenrolle zu opfern, sondern mitunter gar einen Begleiter, der einem schon richtig ans Herz gewachsen war. Die kleine Hexe mit lila Lidschatten erweist sich nämlich nicht nur besonders ... ähm, dankbar ..., sie packt auch ruck zuck die Koffer, wenn man ihr den Beischlaf verweigert.

Beispielhaft ist DA:O nicht zuletzt in puncto Heroik und Pathos. Gewaltige Massenschlachten, bis zu den Knien in Blut badende Wächter der Menschen, Elfen und Zwerge, Drachen mit der Flügelspannweite einer Antonow An-225 - die Drehbuchautoren zogen wahrlich alle Register, um eine Geschichte zu erzählen, wie sie kleine Jungs lieben. Und das nicht nur im Ganzen. Man wartet auf ein bewegendes Ende nicht unbedingt bis zum Schluss, sondern erlebt immer wieder eines, wenn man eine Binnenhandlung abgeschlossen hat. Flimmert dann das verdiente Rendervideo über die Mattscheibe, scheint alles Leid und jedwede Anstrengung dieses Kapitels wie weggewischt.

4. Zur Skillung und Konfiguration

Eines vorweg: Es gibt keine Level-Grenze mehr, wie noch in anderen Spielen BioWares üblich. Dennoch bleibt wenig Platz für Experimente. Gerade Krieger kämpfen meist sehr spezialisiert - entweder beidhändig, mit der Zweihandwaffe oder mit Schild und Schwert. Genau wie es sein sollte ...

Die Herausforderung: Die Kämpfe laufen taktisch auf höchstem Niveau, was gleichwohl bedeutet, dass alle Partymitglieder strategisch ideal konfiguriert sein sollten, wenn man das Gemetzel nicht alle zwei Sekunden unterbrechen möchte, um jeden einzeln zu steuern. Von sich aus verwenden sie Fähigkeiten, Tränke und Zauber nämlich nicht. Diese Anweisungen lassen sich in einem extra Karteireiter nach dem IF - THEN-Muster in einzelnen Taktikfeldern festhalten.

Das Problem: Wie viele dieser Slots einem Charakter zur Verfügung stehen, wird unter anderem vom Attribut Klugheit bestimmt. Um auf die Vielzahl an nützlichen Fähigkeiten und Zaubern auch zurückgreifen zu können, möchte man logischerweise möglichst viele Taktikfelder freischalten. Also muss auch der dumme Zwerg in dicker Rüstung regelmäßig klüger werden, obwohl er das Attribut abseits dessen gar nicht benötigt und es auch stereotypisch untypisch ist. Der Kleine ertränkt jeden sinnigen Gedanken normalerweise in Litern starken Biers. Bei mir hätte er am Ende trotzdem locker seine Dissertation schreiben können.

5. Die kleinen Ärgernisse

Klar, gab es die! Was wäre ein Spielchen ohne ...? Das meiner Ansicht nach Größte ging mir auch bis zum Abspann immer wieder einmal auf die Nerven: In der Zusammenstellung der Party sind dem Spieler viele versteckte Grenzen gesetzt. Und es bleiben nur drei Plätze neben dem eigenen, die es zu stopfen gilt.

Einer davon muss schon einmal an einen Schurken vergeben werden, sofern man nicht selbst einen mimt. Nur ein solcher vermag es, Truhen und Kisten mit Schlössern im Spiel zu öffnen. Und öffnen muss man sie. Das Gold ist derart knapp bemessen, dass jeder noch so rostige Dolch eingesammelt und verhökert werden muss, um sich ab und zu etwas leisten zu können. Vom Rest der Truppe ganz zu schweigen. Wenn der Hauptcharakter aus seiner Rüstung herauswächst, darf sie der Zwerg weitertragen. Klamottenmanagement wie bei den Weasleys. Das Wirtschaftssystem Dragon Age's empfand ich als übertrieben realistisch: Viel Arbeit, wenig Bares und nicht einmal Geld für ein Würstchen auf die Hand. Auf die Robe meiner Träume sparte ich mehr als dreißig Stunden reiner Spielzeit. Das sind Wartezeiten wie im Sozialismus ...

Mindestens ein weiterer Platz geht zudem an einen Magus mit einem Abschluss in Geistheilkunde. Ohne geht es meiner Meinung nach schon auf normalem Schwierigkeitsgrad nur schleppend voran. Der Schaden, den die Gruppe einstecken muss, ist derart enorm, dass Massenheilung Pflicht wird. Wollte man alles mit Verbänden auffangen, kämen die Betroffenen zum einen zu nichts anderem mehr, als sich die anzulegen, und würden zum anderen derart viel davon verbrauchen, dass nur noch mehr Gold für Zutaten dafür draufgänge.

Bleibt nur ein frei zu vergebener Posten übrig. Der wiederum gebührt vorzugsweise jemandem, der einem eine Subklasse beibringen kann, auf die man es abgesehen hat. Beispiel: Spielt man selbst einen Schurken und möchte im späteren Verlauf zum Assassinen werden, bietet es sich an, den "experimentierungsfreudigen" Elfen der Runde einzupacken, der sich seinerseits auf's lautlose Abmurksen versteht. Das lehrt er nämlich nur, wenn man genügend Einfluss auf ihn hat und der lässt sich nicht ausschließlich durch Geschenke manipulieren. Also nimmt man ihn mit, heuchelt Verständnis und hofft auf sein Wohlwollen. Gott gib, dass es nicht mehr bedarf ...

Summa Summarum: Es bräuchte einfach einen weiteren Platz in der Gruppe.

Beklagenswert sind ferner die modischen Optionen für Magi. Zwei verschiedene Roben-Modelle in unterschiedlichen Farben sind einfach armselig wenig, um den eigenen Charakter auch klamottentechnisch zum Ausdruck zu bringen. Versteht mich nicht miss, mir genügt ein Kleidchen, aber ich will es persönlich aussuchen dürfen. Für ein "Haupsache warm!" bin ich nicht Pragmatiker genug.

6. Fazit

Was Dragon Age: Origins Risen voraus hat, ist vor allem eine anständige zweite Hälfte, die der ersten qualitativ ebenbürtig ist. Dass man in BioWares Erzählung Verstärkung erhält, relativiert sich mit dem Umstand, dass die fast vorbestimmt mitgeschleppt werden muss. DA:O glänzt mit einer stattlichen Spieldauer von mehr als sechzig Stunden, vorausgesetzt man bemüht sich um das Gros der Nebenquests, und einer besonders aufwändig vorangetriebenen Haupthandlung, in die offensichtlich viel Liebe zum Detail und Geduld geflossen ist. Ich hatte Rollenspiele in den Fingern, die mich mehr gefesselt haben, möchte dieses hier aber nicht missen und daher jedem Fan des Genres ausdrücklich den Kauf ans Herz legen. Das Geld ist, gemessen an der Spielzeit, vortrefflich angelegt.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.02.2010 17:29:33 GMT+01:00
sp_197 meint:
Meinen absoluten Respekt an Ihre Leistung, dieses Spiel derart ausführlich und gut zu analysieren. Ich persönlich fand die Rezension, trotz ihrer Länge, gut lesbar und verständlich. Danke auch für die immer wieder eingestreuten, netten Vergleiche z.B. zur An-225.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2010 02:04:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2010 02:04:37 GMT+01:00
Erlkoenig meint:
Sehr gern geschehen,

und Dank für die Blümchen. Ich hatte gehofft, dass echte Rollenspieler notfalls auch etwas mehr lesen würden. Schön, dass das der Fall zu sein scheint. Und wenn es denn bei der Entscheidungsfindung hilft ...

Liebe Grüße
Toni

Veröffentlicht am 19.02.2010 22:08:13 GMT+01:00
C. Rath meint:
http://www.dragonagenexus.com/downloads/file.php?id=664

Hiermit hättest du denn einen weiteren Begleiter.;) Den guten Kampfhund zusätzlich.

Veröffentlicht am 19.02.2010 22:10:00 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 19.02.2010 22:10:31 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2010 20:52:22 GMT+01:00
Erlkoenig meint:
Danke für den Link, aber lass mich raten - Schlösser aufbeißen kann der noch immer nicht, oder? Oder vielleicht 'nen Heilzauber kläffen? *schmunzelt*

Nein, dann löst er leider keines der erwähnten Probleme. Aber wer Hunde mag ...

Toni

Veröffentlicht am 05.03.2010 20:22:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2010 20:23:45 GMT+01:00
bsT meint:
Geldprobleme hat man nur, solange man Alchemie für diverse Heil- und Lyriumtränke nicht nutzt.
Die besten Ausrüstungsgegenstände gibt es ohnehin nicht zu kaufen, sondern die müssen in einigen Quests zusammen gesammelt werden.
Was die Charakterverteilung betrifft ist das immer noch Geschmacksache.

Und was man noch anmerken sollte: Das Ende von DA:O - damit meine ich die komplette Handlung nach dem Landthing - ist eine bodenlose Frechheit von Bioware! Absolut lieblos gestaltet, verbugt bis ins Äußerste (Die Gegner stehen zu 90% einfach nur blöd auf einem Haufen und bewegen sich nicht) und storytechnisch absolut enttäuschend.
Dennoch hat das Spiel enormes Suchtpotential - besonders durch die stimmungsvolle Atmosphäre und die absolut genialen Dialoge sowie Charakterinteraktionen. Ich habs geradezu verschlungen....nur das total enttäuschende Ende hält mich vom erneuten Durchspielen ab

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2010 04:17:40 GMT+01:00
Erlkoenig meint:
Ich habe sowohl Tränke als auch Verbände bald selbst hergestellt und dennoch enorme Sorgen gehabt. Hast du es einmal mit einem Magus versucht? De facto gibt es die beste Robe in Denerim zu kaufen und den besten Stab im Turm der Magier. Zugegeben: Ich habe vielleicht fünf oder sechs Nebenquests nicht beendet, aber es sollte mich wundern, wenn gerade in diesen das ultimative Stäbchen und das perfekte Gewand gefallen wäre. Wenn du mehr weißt, als ich, dann 'raus damit!

Für alle, die Rüstungen tragen, sieht das sehr wohl anders aus. Da wird man im Laufe des Spiels ja wirklich prima versorgt.

Zum von dir angesprochenen Ende: Hier fand ich es lediglich sehr irritierend, wie schnell man es sich mit altgedienten Mitstreitern versauen kann. Ich hatte den Abgang meines persönlichen Leibwächters gar nicht kommen sehen ...

Toni

Veröffentlicht am 17.03.2010 16:18:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 16:19:50 GMT+01:00
Kompott meint:
Erlkoenig meint: "2. Die Stimmung: Von vielem inspiriert ... "

Wie wahr! Und zwar von so vielem inspiriert, dass einem einfach zu viel schon bekannt vorkommt und man das neue und wirklich eigenständige in dieser Spielwelt regelrecht suchen muss. Das Spiel hat zweifellos auch seine guten Seiten, aber es wäre nicht verkehrt wenn sich Bioware langsam mal wirklich neue, eigenständige Welten einfallen ließe, anstatt immer wieder bekannte Genre-Standards neu zu mischen.
Trotzdem, eine gute und ausführliche Rezension.

Veröffentlicht am 15.01.2011 20:39:22 GMT+01:00
Alex Wrong meint:
Wie im Sozialismus ?
Ne, ne, ne (hätte der Maulwurf gesagt), für eine Jacke hat man 1 Monat gearbeitet und 3 Monate gebraucht um sie zu erwischen (;
Die "Echtzeit" ist allerdings immer schwieriger zu meistern - man musste damals die ganze Zeit spielen ohne zu saven (:
Im Ernst: die Rezension ist super.
Danke.
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