Kundenrezension

182 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekter Kompromiß aus Bildqualität und Kompaktheit, 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
...nachdem ich momentan nahezu die ganze untere anspruchsvolle Olympus-Modellpalette bei mir liegen habe (XZ-1, XZ-2 XZ-10, PM2) und auch die alten PENs von der P1 bis zur PL3 ziemlich gut kenne (aber alle schon längst wieder verkauft weil zwar wunderbar, aber mir immer zu langsam), kann und möchte ich hier zu diesen Geräten vergleichend berichten.

Olympus hat nun wirklich für jeden Geschmack und jede Anforderung eine passende und hochinteressante Kamera im Programm, das muß man echt mal sagen. Leider keine die alles kann, sodaß man mal wieder vor der Qual der Entscheidung steht wie ich nun. Die PM2 steht da zwischen den beiden Welten und ich finde, vereint sie sehr gekonnt, wenngleich auch sie natürlich ein Kompromiß bleibt.

Im Vergleich zu den anderen Kameras richtet sich die PM2 klar an Fotografen, die zwar Wert auf höchste Bildqualität legen und den Bildeindruck großer Sensoren nicht missen mögen, aber eher selten mal manuell etwas verändern möchten. Wer das ständig braucht, wird mit den größeren PENs glücklicher, und wers noch kompakter braucht und einen größeren Brennweitenbereich taschentauglich dabei haben will, darf sich die XZ-Modelle näher ansehen (s. auch meine Rezensionen zu diesen), zumal speziell die XZ-2 alle kreativen Möglichkeiten einer großen" Kamera besitzt.

Aber, um es klar zu sagen: Die Bildqualität der PM2 ist den XZs trotz deren hohem Niveau derart überlegen, daß sich der Klassensprung tatsächlich bemerkbar macht. Das war bei den vorigen PENs noch nicht so. (zB gerade die PL3 hat mich völlig enttäuscht mit ihrer effektheischenden Kontrastanhebung und dem mittelmäßigen Rauschverhalten; die alte PL2 als eine der gelungensten PENs war und ist noch immer eine wundervolle Kamera, ist aber nun sensortechnisch endgültig völlig hinterher bzgl Dynamik und Rauschverhalten)

Aber auch in anderen Bereichen setzt sich die PM2 ab, insb der AF spielt in puncto Geschwindigkeit in einer völlig anderen Liga, keine der kleinen XZ's und schon gar nicht die alten PENs halten hier mit.

Die PM2 in Stichpunkten, natürlich wie immer völlig subjektiv meine ganz persönliche Meinung:

LOB:

+ wirklich absolut überragende Bildqualität, erstmals bleiben bei mir keine, wirklich KEINE Wünsche mehr offen, selbst bei Schummerlicht

+ AF ist derart schnell, daß man als altgedienter PENler anfangs schon erschrickt beim ersten Auslösen

+ ...und zwar auch noch im Wohnzimmerdämmerlicht, wo die kleinen Schwestern XZ-10 und sowieso die tatsächlich schon jetzt ältere XZ-2 Probleme haben bzw völlig versagen, dito die alten PENs

+ Rauschverhalten auf höchstem Niveau, fast vergleichbar Sony NEX5n, deutlich besser als meine früheren Sony SLTs mit großem APS-C Sensor; Iso 1600 geht fast ohne Einbußen, für kleine Abzüge kann man die isoschraube hochdrehn bis der Arzt kommt

+ Nachtsichtgerät - Bildanzeige wird stark aufgehellt, ganz ohne Gegriesel

+ auslösen über den Touchscreen, einfach antippen was man scharf haben will, klackschnappfertig ohne langwieriges Vorfokussieren und Rüberziehen, für schnappschußwütige Papis (und klar, auch Muttis) ein Segen, aber auch bei Motiven mit außermittigem Fokus hilfreich (Nahaufnahmen)

+ somit fast die perfekte Familienknipse - erstmals krieg ich meine Kleinen Rennflöhe auch indoor aufs Bild (ok meistens), draußen sowieso absolute Schnappschußtauglichkeit. Und ja ich stehe dazu - so gern ich anspruchsvoll fotografiere - eine wirklich gute Kamera muß FÜR MICH auch DAS können, und gerade hier trennt sich die Spreu vom Weizen sehr schnell.

+ winzige Abmessungen sowohl der Kamera als auch der Objektive; selbst das 40-150 Zoom wirkt wie Spielzeug, das kleine Kitzoom verliert man schon in der Hosentasche. Neben meiner alten, auch schon eher zierlichen Nikon D40 SLR mit dem 55-200 wirkt die PEN mit dem 45-150 wie mein Smart neben einem US-Pickup. Auch das große" 14-150er Zoom ist noch immer ein winziges und federleichtes Teil im Vergleich zu entsprechenden SLR-Objektiven oder selbst dem direkten MFT-Panasonic-Äquivalent. Die PM2 kann man tatsächlich fast immer dabei haben ohne geringste Einbußen an BQ oder speed. Man muß schon gewaltig größere und erheblich teurere SLRs und v.a. entsprechende Objektive auffahren um da noch echte Vorteile zu erlangen; nur noch Sportfotografen (die mit den kanonenrohrgroßen weißen Riesenklötern am Spielfeldrand) werden es wohl weiterhin tun müssen.

+ schlüssiges Bedienkonzept wenn man eher selten manuell rumspielen möchte; aber selbst das geht, halt lange nicht so flutschig wie bei XZ-2 / den größeren PEN-Modellen. Der Touchscreen arbeitet wunderbar und kann nach persönlichem Gusto justiert werden, die Menuepunkte werden nur angewählt und dann mechanisch übers Daumenrad eingestellt. Die Konfigurierbarkeit ist erschlagend für PEN-Neulinge, aber Olympioniken finden sich sofort zurecht.

+ Automatik funktioniert hervorragend und kann offenbar Gedanken lesen; dazu sehr gut arbeitende Gesichtserkennung, auch im Schummerlicht, scharfgestellt wird aufs nähere Auge - perfekt. Einsteiger werden lange brauchen, manuell bessere Ergebnisse als hiermit zu erzielen, Profis müssen ihr Können schon wirklich bemühen, zumindest in Standardsituationen.

+ ART-Filter wieder alle dabei, tlw noch persönlich konfigurier- und kombinierbar. Für den einen Mumpitz, für den andren (mich) die kreative Erfüllung. Insbesondere mit dem sehr körnigen Monochromfilter gelingen wunderschöne Aufnahmen von zeitlich wehmütig entrückter Wirkung, eine tolle Kombination dazu ist die Lenscap von Olympus.

+ ein kleiner, durchaus für kleine Aufgaben nutzbarer guter Extrablitz in der Größe einer Streichholzschachtel ist mitgeliefert; dadurch daß er nicht ins Gehäuse integriert ist, konnte selbiges kompakter ausfallen - aus meiner Sicht eine gute Entscheidung der Konstrukteure, denn meistens braucht man ihn ja auch nicht. Falls doch, einfach montiert lassen oder in die Hosentasche stecken. Ein putziges Transportsäckchen für den Blitz ist mitgeliefert.

+ Preishammer. Kaum teurer als gute Edelkompakte, (und auch kaum größer als diese), und noch immer günstiger als die meisten Einsteiger-SLRs, aber deutlich besser, speziell was die Kit-Optik betrifft.

+ sehr gute Kit-Zooms. Klar nicht perfekt, aber weit besser als viele SLR-Gurken die selbst bei hochpreisigen Geräten mitgeliefert werden. Die beiden Kit-Zooms sind winzig klein und federleicht, haben einen blitzschnellen und lautlosen AF und bieten sehr ordentliche bis hervorragende optische Leistungen. Wer mehr braucht darf nach Herzenslust im mittlerweile riesigen Objektivprogramm der MFT-Hersteller wühlen.

+ gegenüber den teuren Edelkompakten haben Systemkameras einen großen Vorteil: Geht durch Runterfaller etc doch mal ein Glas kaputt, bekommt man für tlw zweistellige Eurobeträge gebrauchten Ersatz. Eine Kompakte ist wirtschaftlich meist Schrott. Dafür bieten die oft -wie die XZ's- Objektive, von deren Daten und Qualitäten die Systemkameras nur träumen können.

+ großes Zubehörprogramm von erstklassigen Objektiven auch über elektronische Sucher wie den günstigen VF3 bis hin zu Blitzgeräten etc. Sony NEX und erst recht die spiegellosen Samsunicanons können da bei Weitem nicht mithalten.

TADEL:

- für manch einen sicher schon ZU klein - besser vorher testen ob die Pranken doch eher eine P5 brauchen.

- insbesondere mit den größeren Zooms, die ziemlich schwer laufen, ist die PM2 schlicht zu klein und zu ungriffig um sie komfortabel bedienen zu können. Stimmig ist es dafür mit dem kleinen, deutlich leichter laufenden 14-42 Kitzoom, und ich denke, das ganze Konzept ist auch eher für Wenig-Objektivwechsler und dieses Objektiv gedacht und dann auch harmonisch. Für die meisten Schnappschüsse und Urlaubsreisen reicht das kleine Zoom auch bestens, kleine Vergrößerungen (=Digitalzoom) als Notlösung für kleinere Abzüge erlaubt die hohe Sensorauflösung durchaus in gewissen Grenzen.

- Display wie nahezu alle LCDs bei hellem Sonnenlicht nutzlos. Da macht ein elektronischer Sucher Sinn, zumal er relativ günstig ist und absolut brauchbar sein soll (VF-3). Werde ihn mir evtl auch noch zulegen, Erfahrung hiermit habe ich noch keine.

- wenige Knöpfe und Rädchen sind bei der PM2 ja bewußt konzeptgewollt, aber wenigstens Blende/Verschlußzeit sollten in den entsprechenden Modi direkt übers Daumenrädchen zu verstellen sein; dieses über die Wippe erst aktivieren müssen und dann verstellen können nervt.

- Dasselbe gilt für das träge Umschalten der Betriebsmodi, das ja hier nur via Touchscreen möglich ist; wer das oft braucht, wird sich schon allein dafür die größere PL5 mit dem üblichen Moduswahlrad wünschen und ansehn. Das ist ein Punkt an der PM2 der mich am meisten nervt (viel mehr gibt es ja ohnehin nicht).

- der Stabi via bewegtem Sensor ist nicht schlecht, aber kann zumindest in meiner PM2 auch weiterhin nicht mit guten optischen Lösungen mithalten, die Sensorreinigung" durch das Sensorgeschüttel ist für feine Staubflusen und echten Staub nur Marketingquark ohne Wirkung. Dafür bleiben aber die Objektive klein und leicht, und es sind via Sensorstabi ALLE angedockten Gläser stabilisiert, selbst historische manuelle Schätzchen die via Adapter an den PENs Anschluß finden.

FAZIT:

In Speed und BQ perfekte Familien-Kinder-Katzen-Hunde-Knipse, und ebenso tolle, extrem kompakte Ergänzung zur großen SLR für Fotografen, die bei aller Kompaktheit keine Abstriche in BQ und Bildwirkung machen wollen. (wie bei den XZs zumindest in letzterem leider nötig). Läßt dabei trotzdem alle Möglichkeiten bzgl Objektiven und manuellen Einstellungen offen, wenn auch dafür im Ggensatz zu den größeren PEN-Modellen ganz offenkundig nicht gedacht und gemacht.

Starke 4 Sterne, einen halben ziehe ich ab für das Gesamtpaket mit dem großen Zoom, das man kaum bedienen kann ohne daß einem die Kamera dabei aus den Händen rutscht, und für das umständliche Bedienen im A-/ S-Modus, auch wenn das eigentlich nicht zum Konzept gehört. Aus beiden Gründen heraus liebäugel ich schon mit der PL-5... aber das macht die PM2 nicht schlechter. Einfach ein tolles Teil für sagenhafte Bilder - die man auch macht weil man diese Kamera einfach viel öfters dabei haben wird als einen SLR-Klöter.

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.
PS: es ist natürlich völlig legitim, eine Rezension abzuwerten, wenn sie einem nicht gefallen hat; dann wäre ein Kommentar mit einem Hinweis, was an ihr gefehlt hat, aber nicht nur eine Sache des Anstands, sondern auch anderen Nutzern durchaus hilfreich, denn dann kann der Verfasser nachbessern. Den einen Stalker, der mich seit meiner negativen Sony-RX100-Rezension verfolgt, werde ich wohl nie mehr los; nicht weiter schlimm, aber andere Leser mögen dieses tolle Forum vielleicht gerne weiterhin sinnvoll mit Leben füllen anstatt nur anonym ihre persönlichen Probleme abzuladen.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.07.2013 23:34:34 GMT+02:00
A. Hohnwald meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 28.12.2013 21:58:44 GMT+01:00
F. Wunderlich meint:
Hallo Herr Hohnwald,

wie verhält sich der Autofocus im Dunkeln?
Auch noch schnell und treffsicher?
Haben Sie in diesem Punkt den Vergleich zur E PL 3?

Danke

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.12.2013 23:58:44 GMT+01:00
A. Hohnwald meint:
Hallo Herr Wunderlich,

die PL3 hatte ich davor kurze Zeit und konnte noch parallel vergleichen; der AF der PM2 ist dem der PL3 um Klassen überlegen, sowohl bei low light als auch im speed, der ist bei Tageslicht schon beängstigend schnell und im Dunkeln noch immer sehr fix. Der neue Sensor (ist ja der aus der OM-D) ist wirklich ein Nachtsichtgerät. Ein lichtstarkes Objektiv wie das 45er mit f1.8 hilft natürlich auch dem AF nochmal immens; normalerweise habe ich das Kit-Tele 40-150 drauf, das hervorragende Ergebnisse liefert.

Auch die Sony SLT A58 die ich grad testhalber hier habe, ist nicht schneller, im Gegenteil, allerdings hab ich da nur ein Normalzoom (16-105) drauf. Und im Rauschen kann sie der kleinen PEN trotz größerem APS-C-Sensor nicht im Mindesten das Wasser reichen.

Probleme machen bei der PM2 dafür der WB der sehr oft völlig im Wald steht und der nicht immer verläßliche Stabi, außerdem habe ich inzwischen mehrere tote Pixel auf dem Sensor; bringe meine PM2 demnächst zum Service :-( Ich hoffe ich hab nur mit diesem Gerät Pech, denn ansonsten begeistert sie mich seit nun Monaten täglich aufs Neue.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2013 14:58:03 GMT+01:00
F. Wunderlich meint:
Hallo Herr Hohnwald,

danke für die schnelle Antwort.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.12.2013 15:42:13 GMT+01:00
amazonrix meint:
Hallo Herr Hohnwald,

ich habe gerade dieser Kamera erhalten.

Aktuell habe ich auch die RX 100, aber leider überzeugen mich überhaupt nicht die Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen wie z.B. Weihnachten, Silvester usw.

Von der PM2 verspreche ich mir, aber habe noch nicht die aktuelle, beste Einstellungen gefunden. Können Sie mir sagen welche Einstellung ich verwenden sollte? Gerade was Innenaufnahmen zur Weihnachtszeit, Silvester und vieleicht noch spielende Zwillinge angeht.

Vielen Dank für Ihre Antwort und die tollen Rezensionen ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.12.2013 16:38:48 GMT+01:00
A. Hohnwald meint:
hallo amazonrix,

spielende Kinder bei Wohnzimmer-Weihnachtsschummerlicht ohne Blitz fordert der Technik alles ab, da geraten die besten Kameras an ihre Grenzen.

Ich kann und will jetzt keinen kompletten Fotokurs geben, aber auf die Schnelle kann ich nur -egal ob RX100 oder PM2- raten, das Zoomen zu vermeiden und im Weitwinkel zu bleiben, da sind die Objektive noch am lichtstärksten (die Sony ja eh) und fallen Verwackler bzw Bewegungsunschärfen nicht so auf. Bei beiden können Sie im Modus P oder A unbesorgt die ISO auf 1600 (für kleinere 10x15-Abzüge geht auch 3200 noch gut) fest einstellen, Blende natürlich auf den niedrigsten Wert. Auch die Belichtung kann auf -0,7 eingestellt werden(=kürzere Belichtungszeit, kann später bei der Bildbearbeitung noch in Maßen wieder aufgehellt werden).

Wenn das alles nicht ausreicht, kommen Sie nur mit Blitzen als letztem Notnagel noch weiter; bei der RX können Sie diesen soweit ich mich erinnere nach oben gegen die Decke richten was eine deutlich schönere Lichtstimmung ergibt, bei der PM2 geht dies leider nicht. Da sollte die Blitzleistung nach unten korrigiert werden sonst gibts nur Zombiebilder.

Viel Erfolg und guten Rutsch, und bei alle dem Kameragemache bitte nicht vergessen den Abend zu genießen ;-)

Veröffentlicht am 20.03.2014 15:27:52 GMT+01:00
Wasserratte meint:
Hallo Herr Hohnwald, wie ich Ihrer Rezension entnehme, scheinen Sie sich mit dieser Kamera ja gut auszukennen.
Ich habe diese Kamera gekauft und komme damit überhaupt nicht klar. Es lassen sich damit, in jeder Einstellung, keine scharfen Bilder machen. Der Schärfering am Objektiv hat keinerlei Wirkung ?! Ich kann zwar die Möglichkeit ( Zoom ) des Objektivs nutzen, aber danach die Schärfe mit dem Schärfering ( der sich endlos drehen lässt ) nicht einstellen.
Mach ich was falsch, oder liegt es an der Kamera ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2014 15:47:07 GMT+01:00
A. Hohnwald meint:
Für manuelles Fokussieren müssen Sie natürlich im Menu umstellen auf MF. Aber was spricht dagegen den Autofocus seine (sehr gute) Arbeit machen zu lassen? Einfach auf dem Touch-Display antippen was sacharf sein soll, eine Zehntelsekunde später hats Klick gemacht, schärfer als Sie das von Hand je hinbekommen...
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