Kundenrezension

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unfaßbar mieser Sound, 6. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Life,Love & Hope (Digifile) (Audio CD)
Die ersten beiden Boston-Alben sind Götterwerke für die Ewigkeit, "Third Stage" trotz der, ähem, sehr 80ermäßigen Synthie-Produktion nah dran.

Die Folgealben krankten allesamt daran, daß das Ego des Herrn Scholz keinen externen Einfluss auf die Produktion zuließ. Die Billig-Synthie-Drums werteten schon das 1994er Album "Walk On" ab, das aber noch durchweg Klassesongs enthielt, und "Corporate America" brachte dann Schmalz statt Gefühl, wenig Boston-typische Songs und eine billige Produktion, die selbst nach Frühachtziger-Synthiepopstandards zu steril und eher amateurhaft klang.

Aber, das wird hier nochmal getoppt. Die komplette "Instrumentierung" wurde schon in weiser Voraussicht absichtlich in den Hintergrund gemischt, weshalb die "Drums" fast nicht zu vernehmen sind. Klar, Scholz hat wieder drölftausend Gitarren overdubbt, aber das Endergebnis klingt trotzdem so authentisch wie ne Iphone-App. Noch dazu wurde auch noch auf sämtliche hörbaren Bässe verzichtet, weshalb alles außer den Vocals - die tatsächlich in gut doppelter Lautstärke über allem stehen - dünn und nervtötend zischig klingt. Das vom Vorgänger übernommene "Didn't mean to fall in Love" klingt dagegen noch richtig fett... ja, drei Songs stammen tatsächlich noch von "Corporate America".

Sorry, aber wenn eine Anfängerband sowas als Demo rausbrächte, würde man sich drüber kaputtlachen und ihnen empfehlen, lieber ne ordentliche Lehre zu machen. Man fragt sich wirklich, was Tom Scholz so lange im Studio macht, wenn jede Amateurband mittlerweile mit Hilfe von ProTools innerhalb von Tagen eine amtliche Produktion auf die Beine stellen kann. Das hier ist klanglicher Schrott, auf miesestem Niveau, für mich unhörbar - und ich bin hart im Nehmen, 'ne Garagen-/Proberaumproduktion oder ein bißchen Loudness War schreckt mich noch lange nicht ab. Aber, das hier ist absolut unterstes Niveau, da kenne ich Bootlegs, die einen saubereren Sound haben. Die viel gescholtene letzte Geoff Tate-Queensryche-Scheibe ist dagegen echt eine HiEnd-Produktion...

Besonders schade, weil einige Songs echt ziemlich gelungen sind, der Opener "Heaven on Earth", das klassische Titelstück zum Beispiel, oder "Sail Away" - wenn der Song auch durch die peinlichen "Rap"-Parts versaut wird, es ist schön, noch einmal die Stimme von Brad Delp zu hören. Ein solch minderwertiges Produkt hat er aber nicht verdient.

Nee, das hier is' gar nix. Zwei Punkte - einer davon ist bereits für die Freude, Brad nochmal zu hören, aber insgesamt ist das hier des Bandnamens unwürdig und das Geld für die CD (den Download, wie's gefällt) nicht wert.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.12.2013 17:25:46 GMT+01:00
no-one meint:
Vielleicht ist es eine Satire? Das ist wirklich unterirdisch schlecht. Da zerlegt jemand sein eigenes Denkmal fachgerecht in kleinste Einzelteile. Alleine diese billigen Plastik Drums aus der Dose sind schon ein Unding. Null Punkte von mir
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