Kundenrezension

20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Grusel Schocker mit Schwächen, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Mama (DVD)
Vorab: Ich bewerte den Film, den ich gestern in der Kino Preview sehen durfte, nicht die DVD, so dass ich nichts zur Qualität bzw. Ausstattung der DVD sagen kann!

Zur Story:
Zwei Schwestern verschwinden nach dem Tod der Eltern, ihr Onkel Lucas gibt die Suche nach den Beiden aber nie auf. Nach 5 Jahren werden Sie mehr zufällig in einer Waldhütte gefunden, zwar in einem schrecklichen, zivilisations-entfremdeten Zustand, aber dennoch am Leben! Nun stellt sich natürlich die Frage, wer die beiden Mädchen in dieser Zeit versorgt hat. Nach einer psychologischen Untersuchung nimmt Lucas sie zu sich und seiner Rocker-Freundin Annabel, wobei das bizarre Verhalten der Mädchen immer erschreckender wird und sie mit der Wand sprechen und diese mit "Mama" nennen...
Soviel erstmal zum Inhalt...

Zur Umsetzung:
Die Story ist grundsätzlich gut und eigenständig, ich hatte nicht das Gefühl, mal wieder den Abklatsch eines Abklatsches eines.... zu sehen, erinnert dann noch eher an eine Horror-Version von Tarzan oder Mowgli...

Die Schauspieler liefern eine ordentliche Leistung ab. Jessica Chastain als Annabel fand ich sehr überzeugend, zunächst als harte Rocker-Freundin, die mit Kindern nichts zu tun haben will, dann aber nach und nach die beiden Mädchen lieb gewinnt. Besonders genial gespielt hat aber in meinen Augen die jüngere Schwester. Für so ein kleines Mädel ist es mit Sicherheit nicht einfach, einen so irren Blick hinzukriegen und mit wachsender Begeisterung Motten zu essen... Ekel-Faktor garantiert!

Die Gestalt der "Mama" erinnert mich persönlich an die Hexe aus "Der Fluch von Darkness Falls" und teilweise an das Ding aus "The Grudge", ansonsten existieren aber keine Parallelen zu diesen Filmen.
Es gibt einige gruselige Momente, in denen man wirklich erschrickt, beispielsweise die Bewegungen der Geschwister direkt nach dem Auffinden, sowie die Momente in denen "Mama" auftaucht. Der Film setzt auf schnelle, abgehackte Bewegungen und Dunkelheit, nichts Neues also, aber wirksam.

Leider wird der Hintergrund, warum genau "Mama" sich so verhält, wie sie es tut, nur angeschnitten... man erhält zwar die Information und kann sich damit "zusammenreimen", was passiert ist (in Form von Rückblenden im Traum), dennoch denke ich, dass man diesen Teil noch stärker hätte herausarbeiten können. Auch das Ende hat mich etwas verwirrt zurückgelassen, da es eher schwach im Vergleich zum restlichen Film ist. So ist der Film insgesamt eher oberflächlich, obwohl er auch einige sehr intensive Szenen aufweist.

Fazit:
"Mama" ist ein Horrorfilm, den man sich ansehen kann, es aber nicht muss. Ich bereue den Kino-Besuch nicht, werde mir den Film aber auch nicht auf DVD holen. Der Film hat eine ordentliche Handlung und wird auch nicht künstlich in die Länge gezoge, dennoch bleibt für mich ein fader Nachgeschmack...
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Kommentare


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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.05.2013 02:13:43 GMT+02:00
Leon meint:
Kann mich ihrer Rezension nur anschließen. Solide Schauspielkunst, gerade die zwei Mädchen spielen alle anderen Protagonisten glatt an die Wand, aber sonst eher enttäuschend. Alles schon mal gesehen, von den Effekten bis hin zu den Kulissen. Eher lächerlich fand ich dann das "Mamamonster". Ein fliegendes dunkles Bettlaken (wenn sie nicht kroch) mit langen Haaren, typisch im Asia Horrorstyle. (wenn mann sie überhaupt sah, speziell im letzen Drittel, die mich auch von der Art wie sie Laute von sich gab, nebst flatterndem Haar schon sehr an The Grudge erinnern liess) Was mir aber sehr an "Mama" gefallen hat, ist die Tatsache, das es glücklicherweise noch subtile Horrofilme ins Kino schaffen, die nicht darauf angewiesen sind sich im dümmlichen Splatter- und Folterrausch zu verlieren.
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