Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Höhepunkt des AOR Anfang der 80er, 3. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Escape (Audio CD)
Escape ist das 1981er Album der US-Band Journey um Sänger Steve Perry. Es war auch ihr erfolgreichstes Album. Kommerziell und qualitativ kommt da vielleicht noch der Nachfolger Frontiers heran.
Musikalisch ist das typischer bombastischer melodischer amerikanischer Rock, sog. Adult Orientated Rock (AOR), wie er heute nicht mehr gemacht wird. Zu dieser Zeit waren vielleicht noch Foreigner, Boston, Survivor und Toto vergleichbar. Journey rockte aber härter, obwohl die Band im Radio häufig auf ihre Balladen reduziert wird.
Auch auf Escape gibt es mit Still They Ride und den Hits Who's Crying Now (sensationell) und Open Arms (sehr kitschig) 3 Songs die in diese Kategorie fallen.
Der bekannteste Song des Albums dürfte aber mittlerweile Don't Stop Believin' sein, der in den letzten Jahren vielfach in Filmen, TV-Serien, Casting-Shows etc. vorkam. Für mich ist das die beste Komposition der Band. Der Song hat einen sehr interessanten Aufbau bevor er dann fast hymnisch endet.
Auf Mother Father kann Sänger Steve Perry vor allem stimmlich zeigen, was er drauf hat. Das ist auch der bombastischste Song des Albums.
Die restlichen Songs der Platte rocken alle sehr gut. Sehr zu empfehlen sind der Titelsong und Stone In Love. Die anderen Songs fallen aber auch nicht groß ab.
Escape ist ein sehr gut durchhörbares Album, obwohl ich das kitschige Open Arms nicht immer ertragen kann. Dieses Stück befindet sich zum Glück am Schluss des Albums.

Die Ausgabe von 2009 hat noch 4 Bonustracks. La Raza Del Sol hat Latin-Einflüsse und hätte auch nicht musikalisch auf das eigentliche Album gepasst. Dazu gibt es noch 3 Live-Songs aus Houston aus dem Jahr 1981 (davon gibt es auch eine DVD). Hier werden die Hits Don't Stop Believin', Who's Crying Now (besser als die Album-Version) und Open Arms präsentiert. Es ist unfassbar wie Steve Perry dabei jeden Ton trifft.

Das 16-seitige Booklet bietet viele Fotos, Album-Credits, Tourdaten und einen Auszug aus dem damaligen Tourprogramm. Songtexte gibt es nicht.

Das sehr laute Remastering von Bob Ludwig und Brian Lee stammt aus dem Jahr 2006 und ist Geschmacksache. Einige Rezensenten behaupten an anderer Stelle, dass die Journey-Remasters von 1996 eher zu empfehlen seien. Ich habe da leider keinen Vergleich.

Fazit:
Ein Album ohne Ausfall. Den musikalischen Stil der Band muss man aber schon mögen. Ich kann nur die volle Sternezahl geben.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.05.2014 11:34:16 GMT+02:00
V-Lee meint:
das benchmark album der band - und so großartig produziert. auch ein jammer, dass neal schon nie die anerkennung als gitarrist bekam, die er verdient hätte. der war schon bei seiner zeit bei santana gewaltig gut (er spielt auf dem m.m.n. besten santana album 'III').

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2014 14:50:59 GMT+02:00
Journey ist eine Band, die ich erst in den letzten Jahren entdeckt habe. Früher konnte ich mit dieser Art von Musik nichts anfangen. Anscheinend muss man für eine bestimmte Art von Musik erst in ein gewisses Alter kommen. Musikalisch war der Höhepunkt der Band Anfang der 80er vor meiner musikalischen Sozialisierung und in Europa war die Band nie so das große Ding. Die Musik von Led Zeppelin hat bei mir z.B. auch erst vor ein paar Jahren Klick gemacht.
Nachdem ich mir die Essential-CD zugelegt hatte, habe ich mich durch die Steve Perry Alben bis einschließlich Raised On Radio gearbeitet. Ich kann da nicht mit allem was anfangen, vieles finde ich auch sehr kitschig, aber Departure, Escape und Frontiers sind großartig. Auf Infinity und Evolution mag ich Steve Perrys hohen Gesang nicht so besonders, wo er teilweise wie eine Frau klingt. Sein komplettes Gesangsvermögen zeigt er erst so richtig ab Escape.
Die ersten 3 Journey Alben sollen noch sehr nach Santana klingen. Lohnt es sich da reinzuschnuppern?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.05.2014 13:00:30 GMT+02:00
V-Lee meint:
naja - ich hab' sie mir mal angehört - es ist halt schon ein sehr 70er lastiger sound und die songs schreien noch nicht so laut 'HIT!!'. musikalisch aber natürlich sehr gut.
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