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Sehr gelungenes Action-RPG/Adventure,
29. März 2008
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates (Videospiel)
Im Vergleich zum Vorgängerspiel auf dem NGC haben sich auf dem NDS vor allem vier Dinge geändert:
1. Man muss nicht mehr den Kelch mit sich herumtragen (lassen) um das Miasma fernzuhalten, sondern kann sich frei bewegen.
2. Die Charaktere können nun auch springen, was eine noch freiere Erforschung der Umgebung möglich macht, und sowieso sind bestimmte Aktionen bestimmten Knöpfen zugewiesen, so dass man nicht mehr mit den Schultertasten dazwischen "browsen" muss.
3. Im Einspielermodus ist diesmal tatsächlich eine Story mit benannten (und vertonten!) Charakteren spielbar.
4. Innerhalb dieses Einzelspielermodus' hat man dieses Mal computergesteuerte Gefährten an seiner Seite.
Dass diese computergesteuerten Gefährten tatsächlich wie in einer anderen Rezension genannt "dumm wie Brot" sind, ist dabei zwar ein Wehrmutstropfen, aber es lässt sich jederzeit unkompliziert per Berührung des Touchscreens zwischen den Figuren wechseln, um deren jeweilige Talente in Anspruch zu nehmen.
Außerdem hilft eine weitere Neuerung - eine Minikarte des aktuellen Raumes in der Bildschirmecke, auf der der eigene Standpunkt sowie auch Monster angezeigt werden - allzu überraschenden Angriffen vorzubeugen und man rennt nicht mehr blind in die Gegner hinein wie noch manchmal beim Vorgänger.
Auch neu und nette Features: Ausgerüstete Gegenstände sind nun an der figur selbst sichtbar und das Menü für Pläne für selbstzubastelende Waffen & Gegenstände sowie deren MAterialien sind nicht mehr platzmäßig so begrenzt wie noch im Vorgänger.
Wahrer Glanzpunkt ist allerdings auch bei diesem Spiel der Mehrspielermodus.
Mit bis zu drei Anderen kann man nicht nur sämtliche Dungeons des Storymodus' erkunden (was mit einem echten menschlichen Mitspieler soviel mehr Freude macht als mit den minderbemittelten Computerpartnern), sondern auch spezielle Missionen annehmen, in denen man entweder mit- oder gegeneinander Aufgaben gegen die Zeit erledigt.
Der Touchscreen dient in diesem Spiel vor allem der Menüverwaltung.
Hier rüstet man per Antippen Magie oder Items aus, wählt spezielle Fähigkeiten der Charaktere oder schaltet zwischen den Figuren um. Allerdings ist in den meisten Situation keine Zeit, dafür jedes mal wieder den Stylus zu ziehen, so dass man nach einer Weile tatsächlich darin verfällt, diese Auswahlen schnell mit dem Finger zu tätigen.
Insgesamt macht das Spiel einfach riesen Spaß, schon allein, weil solche Spiele (einfach mal wieder wie in Zelda auf Knopfdruck das Schwert schwingen anstelle von Kampfmenüs, während man wirklich hübsche, abwechslungsreiche Gegenden erforscht) doch eher selten geworden sind.
Meiner Meinung nach sogar recht empfehlenswert für Jüngere (mein zwölfjähriger Cousin liebt es!), da man wirklich ausschließlich gegen kleine wie große Fantasymonster kämpft und keine Gewalt gegen Menschen eingesetzt/gefragt wird.
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