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Kundenrezension

30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Anleitung zur Unmenschlichkeit, 1. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln der Arbeit (Kindle Edition)
Hereinspaziert in die Freakshow der Karrieristen und des Kapitalismus: Richard Templar verät uns, dass man sich den Gang eines Hauptgeschäftsfühers anzueignen hat, um zu einem befördert zu werden. Ein vernünftiger Mensch würde sich ungläubig fragen, in was für einer degenerierten Welt er eigentlich lebt, dass die Art zu gehen zentraler Beförderungsgrund geworden ist. Templar hingegen sagt uns, dass wir uns verbiegen müssen, um solcherlei sinnentleerten und albernen Anforderungen zu entsprechen. Was zwischen Allgemeinplätzen á la "Die Arbeit muss einem schon Spaß machen", "Sei gepflegt" und "Fachlich sollte man sich stets weiterbilden" hervorblitzt, ist der Versuch, jegliche Menschlichkeit aus dem Arbeitsleben zu verbannen. Alles, was auch nur ein bisschen merkwürdig ist, alles, was einen Menschen eigen- und damit ausmacht, sei auszulöschen. Individualität gibt es hier nur noch als strategisch platziertes "Accessoire", mit dem man unter seinen Kollegen hervorsticht und die Vorgesetzten auf sich aufmerksam macht. Aber was will man von einem erwarten, der meint: "Politik, Klatsch und Tratsch, Intrigen, Geselligkeit und sonstige Arten des Zeitvertreibs nehmen in unserer Arbeitswelt immer noch einen zu hohen Stellenwert ein. Es wird gern behauptet, das gehöre zur Arbeit nun mal dazu, aber das stimmt nicht." Warum stimmt das denn nicht? Ach ja, genau: "Ihren Job zu erledigen, sollte für Sie mehr sein - nicht Ihr eigentliches Ziel, sondern lediglich ein Mittel zum Ziel. Dieses Ziel heißt für Sie Beförderung, mehr Geld, mehr Erfolg, weiterkommen, aufsteigen, Kontakte und Erfahrungen nützen, um sich eines Tages selbständig machen zu können, oder was sonst auf Ihrer Wunschliste steht. [...] und alles, was Sie an Ihrem Arbeitsplatz tun, sollte nur ein Rädchen in der Maschine sein, die Sie nach oben führt." Arbeit wird hier nur noch als Maschine begriffen, in welcher das einzige Ziel Aufstieg ist und um dieses Ziel zu erreichen, muss man perfekt und makellos sein. Mich ekelt das gelinde gesagt an. An diesem asozialen und inhumanen Weltbild wird nichts hinterfragt und angezweifelt, vielmehr wird empfohlen, sich daran zu beteiligen. Dazu ist der Text auch noch schlampig übersetzt, redundant geschrieben und stilistisch auf unterem Niveau.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.01.2013 08:47:55 GMT+01:00
tina meint:
Diese Rezension kann eigentlich nur jemand geschrieben haben, der im Leben nichts erreicht hat und auch nicht bestrebt ist ein glücklicher, erfolgreicher Mensch zu werden. Leider gibt es sehr viele Menschen die frustriert durchs Leben laufen und immer allen andern die Schuld an ihrem eigenen Versagen geben. SCHADE! Zum Glück bleibt es jedem selber überlassen, diese überraschend einfachen "Regeln" zu befolgen und etwas für sich zu tun.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch geholfen ein glücklicheres Leben zu führen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2013 12:47:19 GMT+02:00
Meuner meint:
Dieser Rezension hat recht. Dieser Ratgeber ist einfach unnötig. Ich verstehe nicht wie man durch das "befolgen der Regeln" ein glücklicheres Leben führen soll... Nach Regel 6 habe ich aufgehört zu lesen, da ich mir einfach nur gedacht habe: Was soll der unnötige Mist?

Veröffentlicht am 09.11.2013 09:15:17 GMT+01:00
Ich kann bekays Rezension sehr gut nachempfinden und dennoch haben wir offensichtlich im Laufe der letzten 2 Jahrzehnte u.a. bedingt durch die ein oder andere Krise mit entsprechendem Arbeitsplatzabbau eine Generation an Arbeitnehmern herangezüchtet, für die das Streben nach Aufstieg und Karriere über alles gilt, die keine Befriedigung mehr in irgendetwas anderem als dem Hamsterrad aus Aufstieg, Konsum und Status erkennt und ihr individuelles Glück mit ebendiesem Hamsterrad verknüpfen, unterbewusst stets auch verfolgt von der nackten Angst um Arbeitsplatzverlust. Nun gut, jedem das seine, sollte es Menschen glücklich machen, jegliche Individualität im Rahmen ihres Rollenspiels auf der Arbeit aufzugeben, dann sollen sie dies machen. Diese Menschen werden sicherlich auch ihre Freude an diesem Buch finden.
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