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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt vorwärts., 31. August 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Crack the Skye (Audio CD)
Mastodon gehen wieder einmal einen Schritt vorwärts.
Die Entwicklung ging von Noise bis hin zu progressiven Strukturen, letztere nehmen auf dem neuesten Werk überhand.

Das Album erzählt auch diesmal wieder eine Geschichte, verwurzelt in der Quinässenz Äther. Die Vorgänger beschäftigten sich mit Feuer, Wasser, Erde. In Wikipedia wird die Geschichte so so beschrieben:

"Der Protagonist der Geschichte ist ein querschnittsgelähmtes Kind, das auf eine außerkörperliche Reise geht und in die Vergangenheit reist. Seine Nabelschnur wird von der Sonne verbrannt. Das Kind wird in ein Wurmloch gesaugt und reist in das Russland des 17. Jahrhundert und gerät an die Chlysten, einer Sekte, dessen Mitglieder versucht haben, durch Selbstkasteiung Jesus Christus in sich zu finden. Das Kind wird von den Chlysten als eine Weissagung angesehen. Die Sektenmitglieder erkennen dadurch das Problem des Kindes und platzieren seine Seele in den Körper Rasputins. Nachdem Rasputin ermordet wurde verlassen die Seelen des Kindes und Rasputins den Körper der Leiche durch einen Riss im Himmel. Rasputins Seele versucht die Seele des Kindes so schnell wie möglich wieder zu seinem Körper zu bringen"

Klingt nicht nur abgefahren, ist es auch. Die Geschichte steht metaphorisch für persönliche Verarbeitungen, Hauptsächlich geht es dabei um Brann Dailors Schwester, die mit 14 jahren Selbstmord begang. Ihr name war Skye, daher "Crack The Skye".

Musikalisch hingegen bleiben wider erwarten großartige Experimente aus, was sich allerdings positiv auf das Gesamtergebnis auswirkt. So sind die Songs einerseits eingängiger denn je, andererseits wird bei der Instrumentierung technisch nicht heruntergeschalten. Außerdem scheinen auf diesem Album die Hard-Rock Einflüsse und Sounds der 70er mehr durch denn je.

Oblivion beginnt "mysteriös" und steigert sich in ein Metalriff. Überraschend ist die Stimme, die zuerst singt: Der Schlagzeuger hat einerseits nicht die beste Singsang-Stimme, klingt aber dennoch markant. Der Refrain zeigt, worin sich Mastodon maßgeblich verbessert haben: Melodie. Der Song beinhaltet zwei grandiose Soli.
Zweite Singleauskopplung.

Divinations ähnelt ein wenig Crystal Skull vom Vorgänger, ist aber eingängiger und harmloser. Zudem die erste Singleauskopplung.

Quintessence hypnotisiert und bietet sich regelrecht als Live-Hymne an. Der Song ist spitze. Brent Hinds klingt dabei fast wie Ozzy Osbourne.

Worin sich Mastadon schon immer von anderen progressiven Bands unterscheiden: Eher viele kürzere Songs und sehr wenige richtig lange Songs. So folgt nur The Czar, der gleich mal in vier Teile unterteilt ist und drei mal die Stimmung wechselt.

Ghost Of Karelia geht wieder ein wenig mehr in Richtung der alten Songs: Ein wenig vertrackter ist dieser und zeitgleich ein wenig hypnotisierend.

Crack The Skye bietet ein Wechselbad der Gefühle aus Geschrei und den Clean-Gesängen, durchweg langsam.

Der siebte, längste und letzte Song The Last Baron steht wieder für das, was Mastodon auf den letzten zwei Alben gemacht haben, nur auf 13 Minuten ausgedehnt. Zuerst etwas eingängig, dann wird das Tempo hochgeschraubt und sehr anspruchsvolle Riffs/Fills/Drums/ALLES gespielt. Das reicht bis in den Jazz hinein. Ein anstrengender, aber mehr als würdiger Abschluss.

Mastodon haben auf dem Album vieles richtig gemacht und vor allem verbessert: Konnte ich dem Vorgänger noch eine deutlich schwächere Zweite Hälfte nachsagen, bieet sich mit der doch recht kurzen tracklist hier sowieso keinerlei Vergleich an. Außerdem wirken die Songs entschlossener und vollkommener denn je.

Schade hingegen finde ich, dass die Härte, die auf den Vorgängern herrschte, größtenteils Verschwunden ist.

Im Gesamten hat man hier ein Album, dass man einerseits als Mastodon erkennt, Aber auch viel Toleranz abverlangt. Einerseits metallischer und weniger hardcorelastig, andererseits aber auch sehr viel melodischer und Clean-Gesanglastiger.

Meines Erachtens das bisher beste Album der Band. Jedes Album war bis hier hin ein Schritt vorwärts. Punkteabzug erfolgt nur durch die etwas zugenommene Eingängigkeit. Wenn mastodon das nächste Mal noch mehr urtypische Trademarks einbaut, steht ein echer Knaller vor der Tür.

4,5 Sterne
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