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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Hotter Than July [Vinyl LP] (Vinyl)
Des ehem. Wunderkindes letztes großes Album erfährt in dieser Ausgabe eine klangliche Aufbereitung, die nicht nur zeigt, dass Vinyl der CD (und ich würde sogar sagen auch leicht der SACD) überlegen ist, sondern allen die Ohren haben auch klarmacht, dass die Konsumenten seit 30 Jahren (also seit der Einführung der Audio CD) vorgeführt wurden.Es gibt klanglich sicher noch bessere Aufnahmen als ,Hotter Than July`, dennoch hat man hier zum ersten mal seit diese Platte 1980 erschien, den Eindruck mitten im Studio zu sitzen, und dazu braucht man noch nicht einmal unbedingt eine High End Anlage. Zur Musik selbst: nach dem Soundtrack Experiment von ,The Secret Life Of Plants`, war es Wonders Rückkehr zum Pop und er wandelte damals mit ,Master Blaster` auch auf den Spuren von Bob Marley. Gleichzeitig war es aber auch ein Übergangsalbum, denn hier kündigt sich schon ein wenig der Electronic Overkill an, der Wonders Album der 80er dann nahezu ruinierten. Hier geht sich das aber noch perfekt aus, weil die Synthies mit den Bläsern und der Ryhthmusgruppe eine perfekte Symbiose eingehen, und da ist dann bei 'Lately' sogar noch Platz für einen akkustischen Bass. Das songwriting ist hier makellos und es macht diese Platte zu Wonders zweitbester nach ,Songs In The Key Of Life`. ,Master Blaster`, ,Lately`, Happy Birthday`, ,All I Do` und ,Rocket Love` stehen vielleicht ein wenig über den restlichen 5 tracks, aber auch die sind weit davon entfernt Füller zu sein. Wer Spass an hochwertiger und R&B gefärbter Popmusik hat und diese mit dem bestmöglichen Klang geniessen will, der sollte hier unbedingt zugreifen, denn lange wird es diese Ausgabe (so wie immer beim traditionsreichen MFSL Label) nicht geben. 5 Sterne für die Musik, 5 für die Aufmachung und 5 für den Klang, macht zusammen also 15 ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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11-13 von 13 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
16.02.2012 17:17:03 GMT+01:00
V-Lee meint:
ich auch nicht; ging ich auch nie - nur wenn ich selber auflegte...
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
16.02.2012 17:36:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2012 17:36:51 GMT+01:00
Rocker meint:
du warst eben selbst dein bester Kunde ;-))
Veröffentlicht am
04.05.2012 19:23:56 GMT+02:00
apostrophé meint:
Hallo V-Lee,
man kann Ihnen nur zustimmen, wenn Sie das Klanggebahren auf CD in die Kritik nehmen. Doch sollte man wissen, dass dieser Umstand - wo er denn auftritt - nicht wie viele glauben, am Medium, sondern am "Transfer" liegt. Für den CD-Transfer gibt es seit Erscheinen (klanglich verabscheuungswürdige) Empfehlungen, die leider wie _Richtlinien_ gehandhabt werden. Ausgespart, bzw. _vernachlässigt_ werden bevorzugt die Bereiche um 200 - 350, - sowie um die 500 Hz. Dies betrifft den homogenen, warmtönenden und durchaus detailreichen Sprachbereich. Zudem lässt sich - mit viel Achtsamkeit - damit die eine oder andere Verzerrung im Obertonbereich maskieren. Es liegt also nicht am Medium, sondern an jenen, die die Vorbereitungen treffen und _nicht hinhören_ , was leider zu beklagen ist. mit liebem Gruß apostrophé |
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