Kundenrezension

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3 Sterne + 1 Stern extra für "Confession", 9. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: High & Mighty (Audio CD)
Dieses Album stellte in mehrfacher Hinsicht die Weichen für die Zukunft: das letzte Album mit Byron als Sänger, einige letzte Highlights und das trotz einer Band, die scheinbar aber nur noch Ausfüllungsgehilfe von Hensleys Ideen war (außer Bassist Wetton, der an 2 Titeln mitwirkte, zeichnet ausschließlich Hensley für die Kompositionen verantwortlich). Geradezu bezeichnend für mich ist der Umstand, dass gerade die Henley/Wetton-Songs neben Confession & Misty Eyes praktisch die besten Titel darstellen.

Unterm Strich betrachtet ist H&M vielleicht das beste Hensley-Solo-Album, aber bedauerlicherweise, hier muß ich Byron posthum Recht geben, kein UH-Album, zuviel Hensley, zu wenig Heep.

Ein schlechtes Album also? Nicht ganz, die vier besagten Titel, Weep in Silence, Misty Eyes, Footprints in the Snow und insbesondere Confession retten H&M. Die restlichen Titel sind aus meiner Sicht eher poppige Lückenfüller im Heep-Sound. Belanglos, nicht Fisch, nicht Fleisch.

Abschließend möchte ich noch auf den, meiner Meinung nach, absoluten Rausreißer dieser Scheibe eingehen, Confession! Dieser, nur etwas über 2 Min lange und ausschließlich mit Klavier gespielte Titel entschädigt für vieles auf diesem Album. Bezeichnenderweise ist Byron nur in den ersten 2 Strophen zu hören, den letzten Rest übernimmt die Band im Chor. Man mag spekulieren, ob das so gewollt oder ob das eine Notlösung war, das Resultat jedenfalls überzeugt!
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.09.2009 15:13:22 GMT+02:00
silbertanne4 meint:
das Problem für Uriah Heep ab ca. 1974-75 war, das sich der musikalische Zeitgeist änderte. Anfang der Siebziger Jahre war keyboard-lastiger progressiver Rock und Heavy-Rock nicht weit voneinander entfernt und vermischt. Jemand der Genesis oder ELP hörte, hatte auch "Salisbury" von Uriah Heep im Plattenregal. Die Band war irgendwie zwischen Progressiv (die langen Stücke wie Paradis The Spell), Balladen und Heavy-Rock, und das war ihre definitive Zeit und ihre erfolgreichste.
Doch ab 1975 erwartete man, daß die Bands sich klarer abgenzten, weiterhin wurde der Hard Rock gitarren-orientierter, die Orgel kam aus der Mode. Obwoh Uriah Heep nun auf das Hard Rock Publikum setzte ab 1975 (und nicht mehr das progressive) konnten ACDC Hörer wohl mit Uriah Heep damals wenig anfangen, ihre Heavy-Kompositionen jener Zeit waren ziemlich mässig (wie z.B. Can`t keep down a good band oder Prima Donna).

Und das Yes- und Genesishörer (die an Salisbury und Demons and Wizards noch ihre Freude hatten) ignorierten Platten wie Return to Fantasy und High and Mighty nun ebenfalls, das progressive Element war nicht mehr dabei, abgesehen von einer Handvoll Balladen.
Aber aus heutiger Sicht kann man sich High and Mighty positiv nähern, da man nicht mehr dem musikalischen Schubladen-Denken der damaligen Zeit unterworfen ist, nicht zuletzt auch dem Diktat, das die snobistische Musikpresse von Sounds und ME damals in die Gehirne der Hörer brandmarkten. ME hatte zur damaligen Zeit Uriah Heep (ähnlich wie Led Zeppelin) in Bausch und Bogen verdammt bzw. ganz ignoriert ... und 30 Jahre später wurden in der gleichen Zeitung die Deluxe Versionen der Heep Platten gut besprochen ... und High and Mighty besteht immerhin mindestens aus der Hälfte des Materials aus guten Songs ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2009 21:41:29 GMT+02:00
Es hätten noch wesentliche mehr gute Songs sein können. Weiß der Teufel, warum z. B. die Extended-Version von Weep In Silence nicht mit auf die Platte kam. Auch ist Name Of The Game ein Supertitel, der, von Hensley komponiert, richtiger Heep-Sound gewesen wäre. Jetzt landen diese Titel, ähnlich wie die Spitzen B-Seiten (Shout It out, Time Will Come oder Sunshine), leider allesamt als Bonustracks auf diesen Neuauflagen. Schade eigentlich. High And Mighty wäre eine Spitzenplatte geworden, wenn...

Ja... I Can't Stop Singing und Woman Of The World hätten gar nicht auf die LP / CD gehört...

Stattdessen hätte ich mir High & Mighty so gewünscht:

One Way Or Another
Mysty Eyes
Footprints In The Snow
Confession
Midnight

Can't Keep A Good Band Down
Make A Little Love
Name Of The Game
Weep in Silence (Long Version)

Ich glaube, dann hätte die Scheibe das Zeug zum Klassiker gehabt. Oder ?
Schade, dass es so nicht war...

Veröffentlicht am 15.09.2010 10:48:27 GMT+02:00
H.Schwoch meint:
Der ausführliche Verweis auf das wunderschöne Abschlussstück "Confession" hat mich sehr gefreut!
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